Ich habe mir die Probleme mit dem Film bei Wikipedia schon ein paar Tage vorher durchgelesen. Ich sehe aber immer noch nicht das Problem damit. Soweit ich das beurteilen kann, spielt der Film in der Zeit nach der Sklaverei. Daß wohl viele Schwarze immer noch bei ihren ehemaligen "Besitzern" geblieben sind weiter dort gearbeitet hatten, klingt für mich einleuchtend.
Daß es natürlich auch weiterhin, in dieser Zeit massive Probleme gab, mit Rassismus und Vorurteilen, ist klar. Es ging ja immerhin bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts rein, wo Schwarze vieles nicht machen durften. Man sieht ein paar Probleme natürlich auch dort im Film. Aber was soll man dazu sagen? Es war halt nun einmal so zu der Zeit, in der der Film spielt. Dennoch wird es gut gemacht, ohne daß man das Gefühl hat, in irgendeiner Form die genannten Gründe, sehen zu können.
Mir kam in dem Film jedenfalls keiner unterdrückt vor oder daß er rassistisch als Nigger oder sonstwas beschimpft wurde. Das ist alles immer noch kindgerecht gemacht. Und außerdem wird im Film deutlich darauf hingewiesen, daß Onkel Remus kein Sklave mehr ist. Von daher verstehe ich das Problem nicht wirklich. Ich vermute mal, das ist speziell so ein amerikanisches Problem mit dem Film, das man wohl nur als Amerikaner wirklich verstehen kann...Oder auch nicht.
Die Familie von dem weißen Jungen hatte auch überhaupt keine Probleme damit, daß der Kurze mit einem schwarzen Jungen spielt. Von daher...Ich verstehe es einfach nicht. Dann müßte man viele andere Sachen, die genau das Sklaventhema in den USA beinhalten, ebenfalls verbieten.
« Letzte Änderung: Februar 01, 2022, 11:32:20 Vormittag von Clorell »
Möge die Macht mit Dir sein.