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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen?

Gast · 1454 · 390884

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Ich finde das zunehmende Problem ist das viele Filme von Marvel, DC mittlerweile sehr viel Vorkenntnisse benötigen. Figuren werden nicht mehr vorgstellt sondern sind einfach da man hat halt gefälligst ihre Vorfilme zu sehen. Für jemanden wie mich der nicht wie ein Lemming jeden Kackfilm anschauen möchte sondern auch mal zwischendurch mit 5-7 Marvel Filmen Pause dazwischen haben möchte wirds zunehmen schwieriger. Viele Filme funktionieren nicht mehr als Einzelwerk das distanziert mich immer weiter weg von der Materie. Entweder sind die Filmemacher ziemlich arrogant oder unfähig. Egal sollen se halt machen von mir gibts erstmal kein Geld für sowas.


Clorell

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Hmm. Also beim mittlerweile sehr umfangreichen MCU von Disney, ist es praktisch ohne die ganzen Filme und jetzt auch MCU-Serien, nicht mehr möglich, wirklich durchzublicken, so viel kann ich Euch sagen. Ich habe die ganzen MCU-Streifen gesehen. Alleine um die aktuellen Spider-Man-Filme relativ gut zu kapieren, wie Spidey bei den Avengers eingeführt wurde, muß man schon einmal den dritten Captain America gesehen haben und die beiden letzten Avengers-Filme.

Beim momentan im Kino laufenden dritten MCU-Spider-Man, muß man auch noch die Tobey Maguire-Spider-Man-Filme und die beiden mit Andrew Garfield gesehen haben. Hinzu kommt noch Doctor Strange, der ja auch noch im Film vorkommt. Also muß man auch noch Doctor Strange, sowie die letzten beiden Avengers gesehen haben und beim neuen Doctor Strange der bald kommt, muß man WandaVision bei Disney+ scheinbar gesehen haben.

Hinzu kommt ja bei den beiden aktuellen Spider-Man-Teilen, daß ja auch noch Iron Man vorkommt. Als evtl. Nichtkenner, müßte man also auch erst einmal die Filme anschauen, die zeigen, wer oder was Iron Man eigentlich genau ist. Klar, man kennt in der Regel die Figur, aber die ganzen geschichtlichen Zusammenhänge sind halt einfach zu stark miteinander verstrickt.

Als meine Mutter neulich im Kino mit dabei war, gefiel ihr zwar der Film, weil sie auch die alten Spider-Man-Filme gesehen hatte, mit den vorherigen Darstellern, aber dennoch wußte sie im Grunde nicht, was es mit Doctor  Strange und Peter Parkers Problem auf sich hat.

Da war mir sowas wie die Spider-Man-Trilogie mit Tobey Maguire lieber. Da mußte man nicht noch die ganzen Avengers, bzw. weitere Filme kennen und wurde dennoch super unterhalten. Und jetzt geht es ja weiter. Jetzt kamen die Eternals dazu. Auch da muß man im Grunde Vorkenntnisse aus den bisherigen Filmen mitbringen, um alles zu verstehen.
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Legio X

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Muss ganz ehrlich sagen die ganzen Marvel und DC Verfilmungen im Kino sind Schrott und Effekte Overkill.

Mit Ausnahme von Spiderman 2, Joker und Batman The Dark Knight.

Den Figuren fehlt es komplett an Tiefe.

Dann ist die Story falsch umgesetzt. So ist Thor ein Arzt in seiner menschlichen Form und in dieser auch sterblich. Das hat man komplett weggelassen.

Im Gegensatz dazu sind Dare Devil und Punisher Serien auf Netflix viel besser inszeniert. Schade das Netflix das nicht weiterführen kann.

Besonders von den Avengers Filmen war ich immer enttäuscht.

Und dem Kino als solches tut es nicht gut, wenn nur Superhelden Filme in Masse produziert werden.
« Letzte Änderung: Dezember 28, 2021, 02:24:13 Nachmittag von Legio X »


Legio X

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Clorell

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Naja, die Filme größtenteils als Schrott zu verteufeln, halt ich für nicht richtig. Sie haben ihre Daseinsberechtigung. Zum Effekteoverkill. Was würdest Du aber von einem Super-Man anderes Erwarten als Effekte. Der Kerl hat so immense Kräfte, die mit nahezu keinem Held vergleichbar ist. Mit Thor ist es im Grunde nicht anders. Und mal ehrlich. Spider-Man ohne viel Effekte würde auch nicht so wirklich funktionieren.

Ich kann auch gut damit leben, daß manche Sachen aus den Comics nicht übernommen wurden, wie Thors irdisches Leben als Arzt. Das ist für mich alles noch in Ordnung. Aber es ändert halt nichts an der Tatsache, daß bei den MCU und DCU-Streifen manchmal einfach weniger mehr wäre. Wie gute Superheldenfilme aussehen können, hatten die alten Tobey Maguire-Spider-Man-Filme gezeigt oder Batman Begins als Beispiel und auch der Joker. die waren einfach dynamischer anszuschauen und legt man immer wieder gerne rein.
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Legio X

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Ich bin nicht gegen Effekte. Aber wenn ein Film zum Großteil daraus besteht ohne vernünftige Story, dann sind wir bei den Transformers.

Und auch  einen Superman könnte man als tiefgründigen Charakter darstellen.

Aber das was wir zum Großteil im Kino bekommen sind Filme meist nachdem selben Muster. Scheinbar sehr erfolgreich, aber auch meist zum Vergessen. Mir fallen da nicht viele Filme ein, die wirklich eine gute Story hatten.
« Letzte Änderung: Dezember 28, 2021, 04:18:00 Nachmittag von Legio X »


Madness

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Hier will ich einfach mal reinwerfen, dass Charlie Cox aus der Netflix Serie auch im MCU den Daredevil verkörpern wird. Wann und wo wurde noch nicht verraten.


Legio X

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Hoffentlich spült Disney den Dare Devil dann nicht weich.

Mit Deadpool wissen sie ja such noch nicht wie es weitergehen soll.

Und Star Wars haben sie ja fantastisch beerdigt.




Clorell

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Star Wars als Filme ja, außer diese Nebenfilme, also Rogue One und Solo. The Mandalorian war bisher auch gut. Mal schauen wie Boba Fett wird.

Und Deadpool muß einfach hart, dreckig und vulgär sein.
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Faust

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Ad Astra

Habe es lange aufgeschoben den Film zu leihen. Gestern war es dann aber soweit. Der Streifen glänzt mit tollen Bildern, einer ruhigen schön depressiven Erzählung und angenehmen Soundtrack. Audio-Visuell also wirklich ein toller Film. Allerdings leidet all das unter der unglaublich dünnen Geschichte. Entweder mir fehlt das Verständnis und Bewusstsein für die Tiefe, oder aber das ganze ist wirklich nur ein Dreizeiler. Schade, aber insgesamt ein guter SciFi-Film, jedoch beinahe "ohne" Geschichte.

6/10
« Letzte Änderung: Januar 08, 2022, 12:13:49 Nachmittag von Faust »


Clorell

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@ Faust

Wie leihst Du eigentlich in der heutigen Zeit Filme? Gehst Du noch in eine der ganz wenigen Videotheken, die noch übrig sind oder machst Du es über sowas wie Amazon Video?

Bei uns gibt es noch eine einzige Videothek. Die haben sich spezialisiert auf Arthouse-Kino und allgemein asiatisches Kino. Damit können die sich scheinbar weiterhin ganz gut halten. Ich war zwar schon seit Jahren in keiner Videothek mehr, aber uninteressant finde ich diese Videothek dennoch nicht.
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Faust

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@ Faust

Wie leihst Du eigentlich in der heutigen Zeit Filme? Gehst Du noch in eine der ganz wenigen Videotheken, die noch übrig sind oder machst Du es über sowas wie Amazon Video?

Bei uns gibt es noch eine einzige Videothek. Die haben sich spezialisiert auf Arthouse-Kino und allgemein asiatisches Kino. Damit können die sich scheinbar weiterhin ganz gut halten. Ich war zwar schon seit Jahren in keiner Videothek mehr, aber uninteressant finde ich diese Videothek dennoch nicht.

Hier gibt es leider keine Videotheken mehr. Zu schade, das war eine gute Zeit, ... damals. Es war einfach schön direkt an der Materie zu sein.
Wie jeder andere auch "leihe" ich Filme mittlerweile "online" bei Amazon. Auch wenn ich 4.-€ als Leihgebühr schon ziemlich hoch finde.
In der Videothek waren es zuletzt 2,50€ soweit ich mich erinnern kann?


Legio X

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Das mit den Videotheken war schon eine damals geniale Sache.

Jedes Dorf hatte eine.

Man ging dort rein und ohne jede Ahnung oder Kenntnis hat man einen Film nach dem Cover ausgewählt.

Die Top Filme waren meist ausgeliehen, also musste man sich mit dem was in den Regalen stand auseinandersetzen.

Und beim Abgeben das Zurückspulen nicht vergessen, sonst zahlte man extra.

Und die Hälfte der Videothek war immer abgeteilt für die ganzen Aufklärungsfilme  ???


Legio X

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Mother/Android

Der Film hat ein paar gute Ansätze, aber viel Leerlauf und ist voll von unglaubwürdiger Gefühlsduselei.

Dazu noch diese typische politische Hollywood Correctness, schwangere Weiße und ihr schwarzer Freund, den sie verlassen will und dann mit ihm fliehen muss. Das wirkt aufgesetzt und unglaubwürdig.

Keine Empfehlung von mir.

I am mother hat gezeigt wie man es besser macht.

« Letzte Änderung: Januar 09, 2022, 08:55:24 Vormittag von Legio X »


wraith

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Suche einen Film. Der muss so 1982 oder 1983 erschienen sein. Sah den in der Frühphase des Video-Booms.

Gruppe von paar Leuten ist, warum auch immer, im Wald unterwegs (Amerika natürlich). Einer der Gruppe sondert sich ab und bekämpft denn den Rest der Gruppe a la "Zehn kleine BPoC-lein" ;)

Gruppe wird also dezimiert und der baut so Fallen, glaube ich. Irgendwann am Ende ist er halt dran, vom Rest der Gruppe erledigt. War so ein B- oder C-Movie, aber nicht sooo schlecht in meiner Erinnerung (kann ja täuschen).
"The controller has been the biggest barrier separating gamers from the world of designers." (Peter Molyneux, Juni 2011)
"Der Controller wird weiterhin das A und O bleiben aufgrund seiner besseren Genauigkeit und der Haptik." (Ich,KT,  Juni 2011)
"Es wird ernsthafte Natalspiele geben" (KT-User XY)