Children of Morta
Ein kurzes, feines, schönes Rougelite wie es im Buche steht.
Erzählt wird die Geschichte der Bergson welche der großen Herausforderung ausbreitender Fäulnis Herr sein muss.
Angefangen als John Bergson, der sich ausgerüstet mit seinem robusten Schild und Schwert in das Abenteuer begibt, kommen im Verlauf der Geschichte weitere Familienmitglieder hinzu.
Linda Bergson ist beispielsweise eine ausgezeichnete Bogenschützin, wohingegen ihr Bruder Kevin auf Dolche und Geschwindigkeit setzt.
Das Tolle an der Sache ist, dass es für jeden Spielertypen den passenden Charakter gibt.
Leveln sollte man jedoch alle da spezielle Fähigkeiten allen Figuren zu Gute kommt.
In drei Welten wird also geschlachtet, gezaubert, gesammelt und gestorben.
Anders als in Hades oder Returnal, welches nach einem Tod fast nichts mitnehmen lässt, bleiben hier Geld und XP erhalten was den Tod nicht ganz so brutal erscheinen lässt.
Mittels Perks und Power Ups wird dann jeder Run etwas anders als der vorherige und mit ein wenig Glück wird man zur unaufhaltsamen Killermaschine.
Großes Lob verdient CoM in Sachen Musik welche schön fantasiereich und immer passend daherkommt. Der Pixelgrafikstil tut sein Übriges dazu.
Auch die Geschichte wird spannend in Cutscenes erzählt und hat auch Ihre Momente.
Mir hat es es in den 8 Stunden gut unterhalten. Das Problem ist, dass ich vorher Hades und Returnal gespielt habe die noch etwas besser, polierter und motivierender daherkommen. Auch die drei Welten sind, abgesehen von den Gegnern und Texturen, wenn man es böse ausdrücken will, immer das selbe. Ein wenig mehr Abwechslung und vielleicht sogar Nebenquests die abseits der Formel "Finde Gegenstand A" daherkommen hätten das Spiel auf der Wertungsskala nochmal hochgespült.
Für Rougelite Fans ist es aber trotzdem Pflichtprogramm. Und es hat keine Bugs. Auch etwas was heutzutage selten ist.