Angebot und Nachfrage.
Ist die Nachfrage hoch, dann muss man nichts reduzieren.
Und im Gegensatz zu Sony hat halt die Switch Konsole ein sehr begrenztes Lineup.
Wogegen auf der PS4 eine echte Softwareflut gibt und damit mehr Konkurrenz bei den Publishern.
Nee, das kann es eigentlich nur bedingt sein.
Selbst Wii U: lag wie Blei in den Regalen, wurde aber auch ganz zum Schluß (Ende 2016) für irre 290€ oder sowas verkauft, war also im Grunde teurer als die zu der Zeit noch recht neue Xbox One (oder gar die damals brandneue Xbox One S, die so viel mehr kann, als WiiU).
Dann kommt der fehlende Preisdruck: im PC Markt sind viele Harcore Gamer, die tagtäglich auf Änderungen aufmerksam werden... also muss ein Steam (oder sonstwer) Store recht schnell reagieren. Und wenn was nix ist, dann kostet es auch bald nix mehr.
Bei Nintendo geht Oma eben auch in den Karstadt oder Kaufhof (bzw. bestellt bei Quelle) und kauft ein Spiel von 2018 zum Vollpreis für den "Sechsmonatigen". Und nicht eine Oma macht das, sondern viele. Es wäre schlicht töricht, ein Spiel unter solchen Umständen dann für 25€ rauszuballern. Nintendo war von jeher zudem auch immer der Laden, wo digitale Versionen der Spiele am ehesten eher noch teurer sind, als Retail. Also wo Sony schon eher schief angeguckt wurde, wenn beim Vita-Release ein digitales Uncharted bei Release genauso viel kostete wie die verpackte Variante, waren bei Nintendo die Versionen ohne gedruckte Anleitung gar TEURER, weil die eben so im Gestern hängen.
Bei Steam würde einem Resident Evil 7 von 2017 für heute 69.95€ schlichtweg der Finger gezeigt werden, sei es nur bei der Bewertung. Man würde Capcom vermutlich noch eher auslachen, als beschimpfen. Der altersmässig durchschnittliche Nintendo-Nutzer jedoch wird von Mami noch gestillt, allemal befindet sich noch ein Schnuller im Mund... ergo spielen Bewertungen keine Rolle. Oma guckt sich beim Geschenkekauf für die Kleinen in der Galeria Spielzeugabteilung den Print Prospekt von Nintendo an, das ist ihre Informationsquelle.
