War die Tage in zwei unterschiedlichen Saturn Läden
(alles andere außer Gamestop ist ja eh mittlerweile verschwunden)
und da ist eigentlich nur noch bei Smartphone oder Laptop was los.
In der zweiten Ebene stand ich alleine vor hunderten von Videospielen.
Ich find,s irgendwie traurig. :'(
Ich finde sogar, dass hier das Gegenteil der Fall ist.
Es gibt, wie du schon sagst, hunderte von Spielen, auch ziemliche Exoten (wie z.B. Mini-Auflagen etwa von SONIC MANIA u.a.), es gibt aber auch das, was es früher ÜBERHAUPT NICHT hier gab, nämlich Merchandise wie Mario "Stillleben", Sony Tassen, Playstation Lampen, Atari VCS Konsolen, Nintendo Kalender, Final Fantasy XIII Remake Poster... alles im Media Markt. Einen verranzten Gamestop (Name = Programm) brauche ich mir schon gar nicht geben.
Dass man in Corona Zeiten keine Spielstationen hat = normal, denke ich.
Und was einige sagen, wo ist denn Amazon eine Erleichterung oder
besserer Service?
Ich muss auf einen Briefträger warten, alleine die Zeit habe ich gar nicht. Im Media Markt sehe ich die Spiele, die ich haben will, und nehme sie mit... vor allem sehe ich, was ich kaufe und kriege nicht irgendein Exemplar mit schlechter Verpackung oder sowas.
Was ein leider anderes Thema ist (aber WIEDER mal OT, sei entschuldigt, aber so ist es halt), dass die Städte selbst schuld sind mit ihrer autofeindlichen Politik. Dass man wohl nicht mit dem Fahrrad irgendwo hinfährt, um ein Batzen Spiele, eine Konsole, oder gar einen TV zu kaufen, liegt auf der Hand.
Es werden ANDAUERND die falschen Schlüsse gezogen durch diese ganze linksgrüne Kackpolitik. Hier hat man eine weitere wichtige Hauptstraße kürzlich zur Fahrradstraße gemacht, incl. Wegrationalisierung SÄMTLICHER Parkplätze, ja, toll, alle hochwertigen Geschäfte gehen weg. Was bleibt, sind halt Shisha Bars, 1 Euro-Läden und Dönerspieße. Manchmal nicht von heute auf morgen, aber in meinem Umfeld verlängern etliche der hochwertigeren Läden nach Auslaufen des Mietvertrages nicht mehr. Wo früher der teure Uhrenladen war, ist nun der vegane Ranzschuppen mit Sperrmüllmobilar , statt Wiener Café nun Rossmann.
Der MM z.B. im
"Alexa" (in Berlin) lebt noch ganz gut durch mich, weil ich NOCH relativ problemlos wenigstens samstags früh dort hinkomme, wenn die wenigen verbliebenen Parkplätze noch nicht völlig zugeparkt sind. Dann gehe ich hin, fresse albanische Chilipizza und dann wird noch im Buchladen + MM abgehangen. Aber schon ein Besuch am "Samstag Nachmittag" oder "Wochentag abends" wäre völliger Irrsinn, unzumutbarer Stress: Stau in mutwillig einspurig gewordenen Straßen, der sichere Strafzettel, wenn man auch nur 15 Min. irgendwo parkt, schreiende Radfahrer, die sich einen Scheißdreck um so etwas wie "Zusammenleben" und "Rücksicht" scheren. Aber samstags früh aufgrund der dann noch generell sehr wenigen Leute ist es NOCH ok für mich.
Wenn man dort jedoch weiter die Preise fürs Parken erhöht, noch mehr drangsaliert und sanktioniert, bitteschön, dann bin ich auch da bald komplett weg.
In kleinen oder mittelgroßen Städten Polens,
Gorzów oder
Zielona Góra z.B., komme ich von unserem polnischen Büro absolut super in 45-60 min. über die top ausgebaute Autobahn hin, dort riesige Parkplätze wie in den USA... die Polen haben lange genug Elend gehabt, die
wollen gut leben. Dort auch ein toller Lebensmittelmarkt (Tesco), riesiger Baumarkt und ein großer Elektronikmarkt, und auch gleich schöne Restaurants.
Was den Leuten klar sein muss, dass die ideologische Politik einfach den Handel behindert und vor allem zu einer Vertreibung der Kunden führt, die erfahrungsgemäß dann auch gar nicht mehreine bestimmte Gegend ansteuern, sondern ALLE ihre Käufe eben dort machen, wo sie nicht drangsaliert werden. Für die Tasse Kaffee oder ein Eis, bzw. Besuch beim Italiener wird ja dann auch nicht etwa noch mal gesondert ins Halteverbot gefahren, sondern man macht das auch ALLES im Einkaufszentrum "außerhalb". Die Innenstädte veröden total, man braucht sich gar nicht wundern, dass ein KARSTADT nicht mehr geht... zu deren Hochzeit in den 1970ern oder 1980er Jahren ist halt die ganze Familie + Oma mit dem Auto dort hingefahre, natürlich noch mit Eis und Schnitzel danach und das geht heute vielerorts überhaupt nicht mehr. Dann immer noch diese falschen Schlüsse, die "Aufenthaltsqualität" sei durch viele Autos "schlecht" usw. Nö, die Aufenthaltsqualität ist deshalb schlecht, weil inzw. Assis die Innenstädte bevölkern, und mit Verlaub hat "auch so" niemand Bock an einem Dezembervormittag mit 3°C und Nieselregen zu Fuß oder per Rad herumzubummeln. Wenn man mit dem Auto nicht erwünscht ist, fährt man halt woanders hin.