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Kurzmitteilung Games Edition

Legio X

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So wie es aussieht erwirtschaftet der Gamepass kein Geld.

Scheinbar wird er teurer und es kommen weniger exklusive Titel in den Gamepass. Wo sollen die auch herkommen, wenn man Studios kauft und sie wieder schließt?

Scheinbar hat bei MS keiner einen Plan.

Und wenn's richtig beschissen läuft kommt CoD nicht in den Gamepass.

Und ich kann mir vorstellen, dass der Gamepass es für 3rd Party Entwickler schwer macht noch Spiele wirtschaftlich zu verkaufen. Wer den Gamepass abonniert hat, der käuft keine zusätzlichen Spiele mehr.
« Letzte Änderung: Mai 10, 2024, 07:39:19 Vormittag von Legio X »


Legio X

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Ich hatte auch einen Bericht gelesen das Fable sehr erfolgreich war. Dann kamen die Kaufleute und sagten mit Fable 4 wollen wir doppelt soviele Spieler erreichen. Die Entwickler sagten das ginge nicht, weil es ein RPG war und die Spielergruppe begrenzt ist.

Logische Entscheidung von MS dann, Fable 4 wurde eingestellt.

« Letzte Änderung: Mai 10, 2024, 10:01:33 Vormittag von Legio X »


Clorell

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Wie man allgemein mit dem Game Pass noch wirklich Geld verdienen will, ist mir ohnehin schleierhaft.

Da sind zig Studios, die Spiele entwickeln und Geld verdienen wollen. Das Geld von dem Game Pass wird unter den ganzen Studios aufgeteilt. Das sind dann ja nur noch Centbeträge.

Daß so ein Game Pass auf langfristige Sicht nicht wirklich was abwirft und vielleicht sogar untergeht, kann ich mir gut vorstellen.

Wenn ich einen Game Pass besitzen würde, dann weiß ich genau, daß ich fast nichts davon spielen würde, wenn überhaupt. Ich hätte für die Spiele keinerlei Wertschätzung mehr.

Ich sehr das ja auch bei Spielen, die ich mal runtergeladen hatte. Nichts davon habe ich gespielt.

Und die, die den Game Pass wirklich richtig nutzen, sehen wohl kaum ein, sich ein Spiel für 60 bis 80 Euro zu kaufen.
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docower

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Das ist so ein typischer Fall

- Es kommt was raus, ist kostengünstig und bietet viel
- Irgendwann stellt die Firma raus, dass man damit Geld verdienen muss
- Es wird schlechter und teurer für die Endkunden, es wird weniger gekauft / gebucht
- Irgendwann lohnt es sich auch für die Firmen nicht mehr und es ist komplett schlecht

Das ist schon so oft passiert (Netflix, YouTube, Google...) - wenn was kostenlos ist und dein Geschäftsmodell drauf beruht dass du irgendwann schon rausfinden wirst wie du damit Geld verdienen kannst, ist es quasi Mist.
« Letzte Änderung: Mai 10, 2024, 10:19:09 Vormittag von docower »


Legio X

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Zu Zeiten der Xbox 360 hatte MS noch einen Plan, exklusive Spiele plus die Spiele, welche auf Playstation exklusiv waren auf die eigene Konsole zu holen, wie GTA oder FF.

Danach haben sie es sich selbst immer versaut.

Mit TV, TV, TV und always online damit Spiele an die Konsole gebunden werden.

Dann kann, hey wir haben die stärkste Hardware, aber hey, fast keine Spiele die das zeigen.

Ich meine, wie naiv kann man sein eine Konsole verkaufen zu wollen ohne die Spiele die den Kauf rechtfertigen?

Und heute kommt noch dazu, wer braucht schon Marketing für unsere Konsole/Spiele?

Wenn die Konsolenverkäufe zurückgehen, dann kann man zuschauen, oder den Preis der der Konsole senken.

Und wenn man gar keinen Plan hat, dann schaut man sich halt Sony an, was die machen. Ist ja jetzt nicht so das Sony irgendetwas besonderes macht, außer Marketing, Spiele und Konsolen zu verkaufen.

Es scheint auch so das MS mit der Koordination und dem Support der eigenen Entwicklungsstudios überfordert ist.

Und wenn ich mich recht erinnere hat Phil Spencer immer von Games, Games, Games, ... bei den Pressekonferenzen geredet. Doch wo sind die geblieben?

Dieses ganze "World Premier" Getue nahm doch keiner für voll. Da dachte es kommt was Großes und am Ende war es ein Indiespiel.

« Letzte Änderung: Mai 10, 2024, 01:29:18 Nachmittag von Legio X »


Clorell

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Ich gehe davon aus, daß auf längerfristige Sicht über kurz oder lang bald alles von Microsoft/Bethesda/ID/usw., auch auf Playstation erscheint. Also nicht nur ein handvoll Spiele, sondern praktisch alles.

Die XBOX360 war eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Playstation 3, aber ab der One hat man alles verkackt und falsch gemacht, wo es nur ging. Und auf Playstation gibt es währenddessen eine Reihe an Exklusivspielen, egal ob von den Sony-Studios oder von Drittanbietern. Sony kann sich da halt zurücklehnen, weil sie praktisch keine Konkurrenz haben.

Nintendo ist ohnehin außen vor, weil die ihr ganz eigenes Ding machen.
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southflorida

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Wie man allgemein mit dem Game Pass noch wirklich Geld verdienen will, ist mir ohnehin schleierhaft.

Da sind zig Studios, die Spiele entwickeln und Geld verdienen wollen. Das Geld von dem Game Pass wird unter den ganzen Studios aufgeteilt. Das sind dann ja nur noch Centbeträge.

Daß so ein Game Pass auf langfristige Sicht nicht wirklich was abwirft und vielleicht sogar untergeht, kann ich mir gut vorstellen.

Wenn ich einen Game Pass besitzen würde, dann weiß ich genau, daß ich fast nichts davon spielen würde, wenn überhaupt. Ich hätte für die Spiele keinerlei Wertschätzung mehr.

Ich sehr das ja auch bei Spielen, die ich mal runtergeladen hatte. Nichts davon habe ich gespielt.

Und die, die den Game Pass wirklich richtig nutzen, sehen wohl kaum ein, sich ein Spiel für 60 bis 80 Euro zu kaufen.

Es geht doch bei MS einfach nur um die Abos. Ob für Office, Teams oder anderweitigen Cloud Kram, Konsolen, Spiele...

So austauschbar, wie das Ganze ist, so wenig scheint Interesse da zu sein, auch nur im Ansatz irgendwo "Mühe" reinzustecken. Und so auch der Kundenservice. Eine Beschwerde über einen mal wieder versenkten "Account" blieb unbeantwortet. Als Unternehmen, als Berater werde ich mittlerweile IMMER tunlichst von dem MS Müll abraten. "Wenn Sie den Scheiß nutzen wollen, tun sie's. Aber sprechen sie mich nicht an, wenn es Probleme gibt".

Bei Linux kommen dieser Tage gerade die LTS 2024 Varianten von Ubuntu und Co.,  ein besserer Zeitpunkt zur Komplettabkehr von dem Blödkram ist kaum denkbar. Jede Sekunde mit MS ist weggeworfene Zeit, "kostenlos" ist das gar nicht.


Clorell

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Hmm. Auf einem PC ist in meinen Augen Linux nach wie vor keine echte und vor allem richtig gute Alternative.

Ich will ein System, das möglichst massenkompatibel ist. Und das ist halt nun einmal immer noch nach wie vor Windows. Da läuft praktisch alles was man sich so denken kann.

Alles andere dagegen, zum Beispiel Office und sonstige Anwendungen, kann und sollte man mittlerweile in meinen Augen von Drittanbietern nehmen. Ich bezahle garantiert nicht für eine Office-Anwendung im Abo. Entweder ich habe da was Richtiges oder ich sage "Leckt mich doch!".
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Legio X

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Leider ist Linux ein Betriebssystem das in zig Varianten zersplittert ist.

Und Libre Office, bzw. Open Office sind für mich kein Ersatz für MS Office Home & Student.

Und ich bin kein Fan von Kommandozeilen. Das ist heute nicht mehr zeitgemäß.

« Letzte Änderung: Mai 11, 2024, 06:43:25 Vormittag von Legio X »


Clorell

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Warum soll Libre Office und Open Office kein Ersatz für MS Office sein? In Firmen vielleicht nicht, aber im Privatgebrauch können diese Programme das Gleiche, was die meisten Privatleute so nutzen. Die tiefgreifenderen Funktionen nutzt doch im Normfallfall ohnehin kein Mensch im privaten Bereich, nicht einmal im Berufsleben.

Ich bin mir sicher, daß in den meisten Büros, die Sekretärinnen als Beispiel, nicht die tiefgreifendere Materie von MS Office nutzen und die meisten anderen Büroleute ebenfalls nicht. Ich kenne jedenfalls keine Sekretärin, die das doch kann.

Was Linux angeht, gebe ich Dir Recht. Es gibt zu viele Varianten und die Sache mit den Kommandozeilen, macht doch Linux für die meisten Ottonormalverbraucher, ziemlich unnutzbar. Wer hat den im Normalfall Lust, sich mit erst einmal mit Kommandozeilen herumzuschlagen und auseinanderzusetzen, bis Linux mal vernünftig läuft, ähnlich wie ein Windows.

Man über Microsoft viel meckern, aber Windows ist von der Handhabung mittlerweile so einfach geworden, daß es im Grunde jeder recht einfach bedienen kann, ohne sich großartig ständig darüber Gedanken machen zu müssen, wie das nun läuft oder nicht. Und das ist bei Linux so halt einfach nicht.

Eine wirkliche Alternative zu Windows ist Linux jedenfalls nicht. Wenn dann höchstens noch das Mac OS.
« Letzte Änderung: Mai 11, 2024, 07:19:06 Vormittag von Clorell »
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Legio X

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Libre Office und Open Office reichen für den normalen Anwender.

MS Office hat einfach mehr Funktionen, die ich auch zum Teil nutze.

Und das Präsentationsprogramm von Libre Office hat mir nie zugesagt.

Und ich weiß nicht ob Libre Office mittlwerweile automatische Updates hat?

Früher musste man die alte Version erst deinstallieren und dann die Neue wieder komplett installieren.



Clorell

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Ja, daß MS Office noch etwas mehr zu bieten hat, als die beiden freien Office-Programme, stimmt bestimmt. Keine Ahnung, wie weit da der Funktionsumfang mehr ist, weil ich halt das erweiterte Zeug in MS Office auch nicht nutze. Vielleicht gibt es das in diesen freien Programmen auch, aber heißt dort anders. Das weiß ich jetzt nicht.

Ich kann jetzt auch nicht sagen, ob Libre Office mittlerweile automatische Updates verwendet, da ich es nicht benutze. Auch heute noch verwende ich MS Office 2007 Home & Student, von daher kümmere ich mich nicht darum.

Was ich aber sagen kann, daß mir die ganze Benutzeroberfläche von MS Office nach wie vor optisch am Besten gefällt. Auch bei Microsoft 365, finde ich die Optik ansprechend.

Sonst aber kann ich größtenteils auf Microsoft-Krempel verzichten. Wo es möglich ist, nutze ich andere Programme, mal abgesehen von Windows und MS Office. Aber ich brauche von denen sonst nichts. Auch keine XBOX. Playstation und Nintendo ist zum Zocken mehr als ausreichend. Genau genommen sogar einer der Beiden, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, da man mit Spielen ohnehin regelrecht zugeschissen wird heutzutage.
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southflorida

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Gibt Alternativen, auch Softmaker Office ist richtig gut und kostet nur wenig Geld. Hab ich sogar auf einem Android Tablet, da noch eine Tastatur und es ist wie früher am PC. Man kann da sogar das Layout der Software weitgehend konfigurieren, dann sieht es quasi aus wie Office 2000.

Was ist schlimm an der Zersplitterung von Linux? Ich nehm ja nicht "30 PCs mit 38 Linuxvarianten", sondern im Zweifel einen PC mit exakt einer. Wenn man Ubuntu/Mint etc. LTS nimmt, kann man auf etliche Jahre ein und dasselbe System nutzen. Die Zersplitterung ist sogar gut, wenn man möglichst etwas spezielles haben möchte. Bei Windows wird gnadenlos die Update-Sch* draufgespielt und nächstes Jahr "muss" man im Normalfall auf Windows 11 umsteigen, das aber gerade in neueren Varianten etliche ältere Hardware außen vorlässt und sowieso m.E. katastrophal verschlechtert wurde bezügl. der Bedienung (das früher nützliche Tool Notepad inzw. für mich weitgehend unbrauchbar, nachdem es auf ein Hipster-Speichersystem umgestellt wurde).
Schlimmstes Problem bei Linux sind m.E. noch die fehlenden brauchbaren Fonts, weswegen die Office Dokumente aus Linux "crappig" aussehen. Da müsste man sich m.E. ein paar kommerzielle Fonts kaufen.


Legio X

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Und das sind wir wieder bei Linux. Die Fonts kann man sich über die Eingabezeile installieren.

Kann man googeln.

Für mich ist das aber alles andere als selbsterklärend.

Und ein großes Problem sind bei Linux die fehlen Treiber. Wenn du bei Windows ein Gerät anschließt, dann wird das in 99% aller Fälle erkannt.

Bei Linux musst du die Treiber dann suchen und wieder händisch installieren. Oder du findest gar keinen Treiber.

Linux ist etwas für Leute die sich reinfuchsen. Das benötigt Einarbeitungszeit.

Und ob ein Betriebssystem mit einstelliger Verbreitung hundert Varianten braucht bezweifle ich. Das schüchtert die Leute nur ein.

Und das gröste Problem von Linux ist, das man auf sehr viele Windowsprogramme verzichten muss und es nicht immer Alternativen gibt.
« Letzte Änderung: Mai 11, 2024, 04:04:31 Nachmittag von Legio X »