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Welches Spiel habt Ihr zuletzt durchgezockt?

Gast · 1489 · 422235

link

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The Surge

Der letzte Abschnitt war mir etwas zu verwinkelt. Bin jetzt Kernlevel 105 und hab im 3. Anlauf den Boss geplättet. Insgesamt sehr gutes Spiel, dass mich zu Beginn des 2/3 dich ziemluch gefordert hat weils es spürbar nicht wirklich voranging. NG+ lass ich liegen da mich der erste Gegner schon umgehauen hat.

85 / 100  Schrottpressen


Arena

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So unterschiedlich sind Wahrnehmungen. Für mich ist die Story DAS große Plus an Horizon. Es brannte in mir und sebst im Job dachte ich über das Spiel nach, wie es denn weitergeht, was denn der Grund für dies und jenes war.  Und das Gefühl, den ganzen Tag an ein Spiel zu denken, auch wenn man es nicht spielt, hatte ich schon lange nicht mehr in der Ausprägung. Und Aloy ist eh DER interessante Charakter für mich seit Nathan Drake.
Hier häng ich mich dran, und wär ich nicht permanent während des letzten Drittels so rausgerissen worden, wär ich wohl heute noch mit Aloy unterwegs. Dabei hatte ich noch sooo viel vor ...

Das funktioniert aber nicht, wenn du immer und immer wieder - teilweisse für Wochen - aus dem Spiel gezerrt wirst. Leider.

HORIZON inkl. FROZEN WILDS war ein einziger Genuss. Ein spielerischer ...

Und ein endzeitlicher noch dazu. Dann diese Maschinen - die unterschiedlichen Landschaftszonen - die die die die ... sogut wie alles passte exakt in meine Spielelücke.

HORIZON 2 wird ein Fest!  :-X

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Arena

  • Power Wolf
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Gestern lief dann der komplette Abspann runter ... wie immer, wenn mir ein Spiel so dermassen gut gefallen hat ...

RESIDENT EVIL 2 | REMAKE / Leon- + Claire-Kampagne

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Dürften insg. so um die 30 Stunden (!!) gewesen sein. Für mich - den Resi-2-Geniesser.

Fazit: DAS perfekte RESIDENT EVIL-Spiel. Absolut und nicht wirklich besser zu machen. Nein, geht nicht.

Als RE.Spiel gibts die 100 Punkte
Als "normales" Dritte-Person-Spiel würd ich dann 90 geben

Zudem ein Paradebeispiel dafür, wie es ist|was dabei herauskommt, wenn sich Spieleentwickler (Könner) im Vorfeld Gedanken darüber machen, wie sie ein Spiel erschaffen können, dass einfach "nur SPASS" macht. Unglaublich, WIE sehr hier darauf geachtet wurde, daß richtiger "Frust" oder "Sackgassen" oder gar Langeweile erst gar nicht aufkommen. Nicht aufkommen können ...

Wer hier WILL, kann so spielen wies ihm grad in den Sinn kommt ...
- Knüppelhart
- Normalo-Hans
- Schiessbude

Und jeder noch-so-harte BOSS "zeigt" mir - dem Spieler - nach-und-nach, wie es klappen könnte ... GENIAL.

Alles in allem ein verdammt SAUGUT gemachtes Remake!


Tyketto

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The Surge

Der letzte Abschnitt war mir etwas zu verwinkelt. Bin jetzt Kernlevel 105 und hab im 3. Anlauf den Boss geplättet. Insgesamt sehr gutes Spiel, dass mich zu Beginn des 2/3 dich ziemluch gefordert hat weils es spürbar nicht wirklich voranging. NG+ lass ich liegen da mich der erste Gegner schon umgehauen hat.

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Respekt  ;)
« Letzte Änderung: März 06, 2020, 10:44:39 Vormittag von link »



"Wenn jemand zu einem sagt, man sei nicht mehr der alte, dann meint er in Wirklichkeit, dass man nicht mehr der Jüngste ist."


link

  • Gast

Respekt  ;)

Danke Dir für die Inspiration. Ich habs ja in erster Linie wegen Dir gespielt. Ich wusste ja nichtmal was für eien Art Spiel das war.


Clorell

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Krieg der Sterne - Jedi Fallen Order [PS4]

Das Spiel war wirklich besser als ich überhaupt je vermutet hatte. Kommt nicht ganz an die Jedi Knight-Reihe an, aber soooo viel fehlt da nicht. Geschichtlich ist es jedenfalls einwandfrei und steht hier ansich nicht im Schatten. Klar, der Charakter, bzw. Cal Kestis, ist immer noch irgendwie gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem bekommt man eine recht cool erzählte Geschichte. Sehr schade, daß so etwas in der Qualität nicht auch in den neuen Filmen steckte. Wie schon bei Jedi Knight, erzählen Videospielentwickler eine deutlich bessere Geschichte, die auch besser als Film gepaßt hätte.

Das Respawning der Gegner ist allerdings wirklich fehl am Platz und nervt wirklich. Die Lichtschwerkämpfe sind aber ziemlich cool gemacht und stellenweise richtig fordernd. Gegen Taron Malicos und Trilly Suduri hatte ich wirklich Probleme, so daß ich den Schwierigkeitsmodus auf Story-Modus herunterschrauben mußte. Ich weiß nicht, wie oft ich hier draufgegangen bin. Der Überraschungseffekt mit Darth Vader war natürlich auch grandios. Schade, daß man gegen ihn nicht richtig kämpfen konnte. Jedenfalls ist dieses Spiel hier deutlich besser als die "Force unleashed"-Spiele. Nur was ich jetzt nicht mache, sind die ganzen Gegenstände zu suchen. Ist mir dann doch zuviel. Außerdem möchte ich endlich Dragonball Z Kakarot weiterzocken.

Alles in allem gebe ich dem Spiel 8.5 von 10 Jedi-Meistern
« Letzte Änderung: März 28, 2020, 08:24:19 Nachmittag von Clorell »
Möge die Macht mit Dir sein.


der spirit

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Shadow of the Tomb Raider
Diesmal ein kurzes Fazit anstatt eine Doktorarbeit  ???
Mich hat das Spiel die meiste Zeit gut unterhalten. Ich konnte mit Lara eine Verbindung aufbauen, was nicht so oft in Spielen vorkommt.
Die Geschichte ist zwar anfangs noch mysteriös und verspricht viel, kann es aber in meinen Augen nie wirklich halten. Zu "gewöhnlich" für ein Action Adventure seiner Art und nicht wirklich greifbar waren die Probleme und Bedrohungen welche die Welt und seine Bewohner heimsuchten. Das liegt sicherlich auch an dem restlichen Cast, welcher zu langweilig und Nichts sagend sein Dasein fristet. Jonah kann noch halbwegs überzeugen, der Rest ist öde, einfach langweilig wenn man Scully, Elena oder gar Lazarevic als Konkurrenten nimmt. Und der Vergleich mit Uncharted ist nicht an den Haaren herbeigezogen, da beide Reihen ein und das selbe Ziel verfolgen. Jedoch macht SotTR einige Sachen mehr schlecht als Recht. Dazu gehört leider auch das Gameplay. Es ist zwar sehr schön, dass es Schleich-, Kletter- oder Kampfszenen gibt. Problem hierbei: Sogar im Endgame sind die Klettereien nicht von Anspruch geprägt. Das klettern an einer Wand (inkl. Überkopf) ist zu keiner Zeit eine Herausforderung, es läuft immer gleich ab. Das Schleichen ist eine nette Abwechslung aber auch hier wirkt vieles repetitiv. Ballern? Assault Rifle nehmen, in Bewegung bleiben und warten bis der letzte Bube fällt.
Die guten Gameplayelemente sind die Rätsel. Hier muss man stellenweise gut nachdenken wie und warum das Vorhaben klappen könnte.
Das andere was ein wenig alten Flair zurück bringt sind die Gräber welche erkundet, bezwungen und gemeistert werden wollen. Hier ist SotTR wieder Tomb Raider.
Großen Lob spreche ich bei der Grafik aus. Der Dschungel, die Klippen und die Vegetation sehen wundervoll aus. Immer wieder möchte man eine Pause einlegen und den Ausblick genießen. Wie man Ihn genießen will bleibt einem auf einer PS4Pro selbst überlassen. Entweder mit hoher Auflösung oder mit 1080p bei schnellen 60fps, wofür ich mich immer entscheiden würde. Lieber restliche Entwickler, bitte lasst uns in Zukunft die Wahl.
Und obwohl ich jetzt die ganze Kritik abgelassen habe und obwohl ich mich an keine Namen der NPCs erinnere hatte ich doch meinen Spaß mit Lara. Es ist so als ob wir beide und nun wiedergesehen haben, nach einigen Jahrzehnten und nun erwachsen sind und gemeinsam eine tolle Zeit haben. Mit viel Nostalgie aber auch der Tatsache, dass unsere Wege eben unterschiedlich sind.


der spirit

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Prey
Echt ordentliche 22 Stunden hat es gedauert bis der Abspann/die Abspänne über meine TV flimmerte, sehr selten wurde es langweilig und spielerisch war es schon eine kleine Offenbarung mit vielen Aha Momenten. Wieso Prey trotzdem nicht mit den ganz Großen mithalten kann möchte ich euch kurz erläutern.

Durch enge Gänge schleichen, alternative Routen suchen, seine Fähigkeiten aufwerten, das Hacken...vieles an Prey erinnert an Deus Ex und seine Nachfolger. Aber auch die Bioshock und Half Life standen entweder vom Erzählstil oder aber beim Gameplay öfters Pate.
Prey beginnt mit einem ebenso großem WTF Moment wie sein spiritueller Vorgänger Prey aus dem Jahre 2006. Der Spieler ist auf sich alleine gestellt, Story entfaltet sich nach und nach und großartige Hilfen werden hier nicht auf dem Silbertablett präsentiert, man erarbeitet sich das Spielprinzip durch Lesen, Ausprobieren und Beobachten.
So sind zu Beginn viele Terminals durch Passwörter geschützt, für einige benötigt man Keycards. Will man wissen was sich im Email Postfach der User verbirgt sollte man sich auf die Suche nach Zugriffsmöglichkeiten begeben. Und auch hierzu muss man genauen Hinweisen folgen und Leichen, Schränke oder Dateien untersuchen. Oder aber man nutzt seine Aufgewertete Hacken Fähigkeit und versucht sich durch diese Zugang zu verschaffen.
Eine Tür ist durch einen großen Schrank versperrt? Entweder man powert seine Hebefähigkeit auf (und verzichtet so auf andere nützliche Eigenschaften) oder man sucht einen Alternativweg. Die Möglichkeiten die einem Prey bietet sind wunderbar, kaum zu glauben das es so lange gedauert hat um endlich wieder mal so ein Spiel serviert zu bekommen.

Doch nicht nur das Erkunden gehört zum Spiel auch die Action Abschnitte kommen mehr oder weniger auf euch zu. Hierbei stehen Waffen wie Schraubstock, Pistole, Schrotflinte oder Gloo Kanone zur Verfügung. Letztere ist das große Feature des Spiels. Eine Waffe welche klebartigen Schaum verschießt, welcher sehr schnell aushärtet und so Gegner Bewegungsunfähig macht bevor Herr Schraubstock oder Tante Flinte den Außerirdischen oder Maschinen den Garaus machen.
Die Gloo Waffe eignet sich aber auch hervorragend um Feuer zu löschen oder verrücktgewordene Schaltkästen außer Kraft zu setzen. Und zum Treppen bauen.
Ja genau, mit ein bisschen Übung werden so Wege zugänglich über die man vorher nie nachgedacht hat. In Prey wird das Denken außerhalb von Videospieldimensionen belohnt und gefördert.

Zu guter Letzt setzt euch das Spiel auch öfters mal in die Schwerelosigkeit um zu reparieren oder einen Alternativweg zu suchen. Auch diese Sequenzen machen Laune, stellen sie doch etwas komplett andere Anforderungen an den Spieler und den Orientierungssinn.
Die einzelnen Level sind mehr oder weniger miteinander verbunden. Von der Lobby aus erreicht man einige andere Bereiche der Talos 1 um in den Maschinenraum zu kommen muss man sich wiederum durch einen anderen Bereich schlagen. Und mit den G.U.T.S. sind viele Abschnitte verbunden.
Ja, man kann nicht leugnen, dass die Raumstation der heimliche Star des Spiels ist. Jeder Bereich der Talos 1 hat seine Eigenheiten und ist atmosphärisch verdammt gut umgesetzt. Der Reaktor besteht quasi aus einem riesigen Raum in welchem der Reaktor steht, die Besatzungsquartiere beinhalten die Kantine, eine Bar und natürlich die Wohnräume der Crew während die Hardware Labore mit allerlei Krimskrams gefüllt sind und Experementierräume bereithalten.
Der Geschichte und der Situation ist es geschuldet, dass die fast komplette Besatzung entweder tot oder verschollen ist. Der Hauptfeind sind außerirdische Lebensformen, welche wahnsinnig unterschiedlich sind. So sind die Mimiks kleine, spinnenartige Wesen die sich als alle möglichen Gegenstände tarnen können und wendig sind. Die Phantome stellen den Standardgegner dar, ein zweibeiniger Alien, welcher gut austeilt und Fernkampf beherrscht. Die Albträume als Extrem sind große Aliens, die zu den knackigen bossähnlichen Feinden gehören. Mit den Standardwaffen kann man wenig ausrichten und man sollte auch die Psy-Fähigkeiten nutzen. Hierzu zählen allerhand Perks wie zB die Bullet Time oder das Kontrollieren von mechanischen Gegnern.
Ihr wollt euch selbst mal wie ein Mimik in Gegenstände verwandeln? Auch hierfür gibt es eine Fähigkeit :)

Prey macht in vielerlei Hinsicht quasi alles richtig und trotzdem setze ich es nicht an den Shooter Thron.
Zum einen sind viele Textdokumente, Bücher oder Emails langweilig. So langweilig, dass ich es irgendwann früh aufgegeben habe diese komplett zu lesen. Was interessieren mich EMail Verläufe zwischen zwei Crew Mitgliedern wo sie Ihre Liebesprobleme bereden? Die Zeitungsartikel waren auch absolut nicht meins. Aber das waren diese Items noch nie für mich in Videospielen. Wisst Ihr wie viele Bücher ich in Oblivion oder Skyrim gelesen habe? Nicht eins.
Das Prey einen nicht so stark an die Hand nimmt begrüße ich aber bei den Aufgabenstellungen wäre etwas mehr Orientierung gut gewesen. So musste ich nicht selten herausfinden was das Spiel jetzt von mir will. Soll ich außerhalb der Station in die Besatzungsquartiere? Oder gibt es einen anderen Weg? Wie genau muss ich jetzt vorgehen wenn ich alles schon probiert habe? DAS kann auch gut und gerne als mein Hauptkritikpunkt angesehen werden, der schmale Grat zwischen an die Leine nehmen und mach wie du willst klappt stellenweise nicht super wie ich es gerne hätte.
Auch sind viele Charaktere auf die man trifft (entweder tot oder) sehr einfach und langweilig geschrieben. Richtig Mitgefühl hatte ich selten, einen richtigen Obermotz gibt es dank der Lore zwar nicht aber einen Widersacher, welcher präsent und ein Fixpunkt für den Spieler ist hätte mir gefallen.
Die Talos 1 ist zwar toll designt und bietet gutes Leveldesign aber ein Bioshock 1 oder Infinite zeigen auch Jahre später wie man Kunst, Außergewöhnliches und Atmosphäre besser und packender hinbekommt. Bevor wir jetzt zu sehr in Vergleiche gehen lieber mal das Fazit.

Prey macht für den Otto Normal Spieler fast alles richtig. Es sieht gut aus, hat erkennenswerte Soundjingles und überzeugt beim Gameplay. Ich hatte die Möglichkeit es jetzt durch PS Now zu spielen und bin froh es getan zu haben. Es hat mich mehr als 20 Stunden sehr gut unterhalten und besticht durch den Entdeckerdrang sowie die stellenweise dichte Atmosphäre. Einige Elemente sind in meinen Augen nicht so gut umgesetzt wie ich es mir gewünscht hätte. Und trotzdem reiht es sich für mich neben Mankind Divided zu einem der besten Shooter Adventures der Generation ein.
 


PHX

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Zum einen sind viele Textdokumente, Bücher oder Emails langweilig. So langweilig, dass ich es irgendwann früh aufgegeben habe diese komplett zu lesen. Was interessieren mich EMail Verläufe zwischen zwei Crew Mitgliedern wo sie Ihre Liebesprobleme bereden? Die Zeitungsartikel waren auch absolut nicht meins. Aber das waren diese Items noch nie für mich in Videospielen. Wisst Ihr wie viele Bücher ich in Oblivion oder Skyrim gelesen habe? Nicht eins.
Naja, das ist ein bissl schade. Du kritisierst auf der einen Seite, dass das Writing schwach sei, weil die Charaktere so oberflächlich wären - aber wenn dir das Game tiefere Stories präsentiert, bist du nicht bereit, dich auf diese einzulassen.
Ist ja auch wurscht, ich will da jetzt nichts reindiskutieren: Für dich jedenfalls war das Writing jedenfalls nicht ideal, und das ist ja auch ein valider Punkt: Wenn es an sich gut wäre aber es nicht schafft dich zu begeistern es zu lesen oder zu erfahren ... Dann macht es seinen Job nicht gut, so einfach ist das.
Vielleicht war ich eher dazu bereit, die Mails und Texte zu lesen. Für mich war das nämlich eher eine der Stärken des Spiels. Aber es ist natürlich cool, dass es dir auch so Spaß gemacht hat!


Clorell

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Dragonball Z - Kakarot [PS4]

Ich habe jetzt nicht einmal so wirklich viele Nebenaufgaben gemacht und mich hauptsächlich auf die eigentliche Geschichte konzentriert. Aber das Spiel ist selbst so doch relativ groß. Es gibt so viel zu sehen. Man kann Son-Gokus Welt richtig schön erkunden und kommt auch an Orte, die man noch kennt, als er noch ein Kind war. Altbekannte Gesichter aus der Originalserie gibt es auch genug, auch alte Gegner. Der Rest ist natürlich aus der Z-Saga und da braucht man von der Geschichte nichts mehr erzählen.

Wer Dragonball als Zeichentrickserie cool findet, dem wird auch dieses Spiel hier gefallen. Es erfüllt alles, was  man sich immer vorgestellt hat. Da hoffe ich wirklich auch auf eine Fortsetzung in Form von Super und auch vielleicht in Form der Originalserie. Ich habe aber im Nachhinein doch noch einige Aufgaben erledigt und werde zumindest Son-Goku, Vegeta und Piccolo ein Wenig aufstufen. Bei den anderen wäre es mir zuviel Arbeit..

Ich vergebe 9 von 10 Z-Kämpfern
Möge die Macht mit Dir sein.


der spirit

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Zum einen sind viele Textdokumente, Bücher oder Emails langweilig. So langweilig, dass ich es irgendwann früh aufgegeben habe diese komplett zu lesen. Was interessieren mich EMail Verläufe zwischen zwei Crew Mitgliedern wo sie Ihre Liebesprobleme bereden? Die Zeitungsartikel waren auch absolut nicht meins. Aber das waren diese Items noch nie für mich in Videospielen. Wisst Ihr wie viele Bücher ich in Oblivion oder Skyrim gelesen habe? Nicht eins.
Naja, das ist ein bissl schade. Du kritisierst auf der einen Seite, dass das Writing schwach sei, weil die Charaktere so oberflächlich wären - aber wenn dir das Game tiefere Stories präsentiert, bist du nicht bereit, dich auf diese einzulassen.
Ist ja auch wurscht, ich will da jetzt nichts reindiskutieren: Für dich jedenfalls war das Writing jedenfalls nicht ideal, und das ist ja auch ein valider Punkt: Wenn es an sich gut wäre aber es nicht schafft dich zu begeistern es zu lesen oder zu erfahren ... Dann macht es seinen Job nicht gut, so einfach ist das.
Vielleicht war ich eher dazu bereit, die Mails und Texte zu lesen. Für mich war das nämlich eher eine der Stärken des Spiels. Aber es ist natürlich cool, dass es dir auch so Spaß gemacht hat!

Mich hätte es extrem gefreut wenn Prey den Bioshock Weg gegangen wäre. Also dem Spieler quasi vieles vorkauen, Beziehungen durch In-Game Sequenzen näher bringen und viel Interpretationsspielraum durch banale Dinge wie Bilder, Architektur oder Erzählungen anderer Charaktere näher zu bringen. Der Deus Ex Weg kann funktionieren, nur mich hat es nicht ganz gepackt, anders als bei eben dieser Spielereihe.
Kann gut möglich sein, dass ich so viel überlesen habe, dass das Spiel in einem komplett anderen Licht erscheinen würde. Wenn ich genaue Infos über die Erde bekommen hätte, das gesamte Raumprogramm, die Beziehungen zwischen der Crew, Alex Yu‘s Beweggründe... Ja, dann hätte ich nochmals meine Wertung angepasst.
Und trotzdem: auch ohne den ganzen optimalen Kram ist Prey etwas Einzigartiges und absolut Spielenswertes.


der spirit

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Bioshock 2
Auch nach einigen Jahren  nach meinem letzten Run sage ich: Das Sequel macht Spaß aber ist absolut unnötig.
Angefangen vom Gameplay was quasi wie Teil 1 mit ein wenig Defenfe ist bis hin zur Spielewelt die nicht im Ansatz an den Leveln vom Vorgänger herankommt.
Dann die Geschichte die nichts weiter als ein Spin Off ist.
Wie das ungeliebte Kind was es zwar gibt aber nie ein College oder gar Uni Abschluss schaffen wird. Und man liebt es trotzdem auf seine Art.
Andrew Ryan ist dennoch DER Charakter wenn ich über die Lore sprechen müsste.


Arena

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@ Spirit: erstmal VIELEN DANK für deine wirklich tollen - immer tollen - Spielreviews!

Aber, äh - hast du wirklich NUR im März :-[ Horizon, Tombraider, Prey und Bioshock-2 DURCHgespielt?

4 Gamebretter in 4 Wochen??? ALLLLTER FALLLLTER - Respekt! Grande Respekte!!

 :-X


Madness

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Resident Evil 3



Ebenfalls grandioses Remake. Kurz, aber fein. Die Flucht und Kämpfe gegen Nemesis waren allesamt geil inszeniert.


der spirit

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@ Spirit: erstmal VIELEN DANK für deine wirklich tollen - immer tollen - Spielreviews!

Aber, äh - hast du wirklich NUR im März :-[ Horizon, Tombraider, Prey und Bioshock-2 DURCHgespielt?

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Wenn du es so beschreibst..ja, der März war sehr voll gepackt :)
Will unbedingt noch einige Games bis zur neuen Generation durchspielen. ^^
Ab Freitag dann Resi 3, danach FF VII und im Mai eventuell die MGS Saga. ;)
Aber danke für deine Lobpreisungen  :D