Bayonetta 3
Also so viele Credit-Szenen wie ich hier gesehen habe, sah ich in wenigen Spielen.
Bayonetta 3 hat wieder viel Spaß gemacht. Der Spaß kommt durch zwei Sachen zustande.
Das sind zum einen die wahnwitzigen Filmsequenzen wo gigantische Monster zerfleischen und zerfleischt werden und zum anderen durch das Gameplay, im speziellen das Kämpfen.
Wenn ich ehrlich bin ist Bayonetta 3 eigentlich nur ein Arenakampfspiel was aufgelockert wird durch das "Erkunden" und Laufen zum nächsten Zielpunkt. Aber das waren Devil May Cry und die Vorgänger ja ebenfalls.
Nun zum Kampfgameplay: Das Kombosystem inkl. Ausweichen oder Blocken mit dem beschwören der Unterweltmoster sucht seinesgleichen im Genre.
Am Anfang könnte man den Eindruck erwecken das alles sehr konfus und undurchschaubar ist aber der Schein trügt. Bayonetta (und Viola) steuert sich punktgenau, jede Aktion will durchdacht sein. Besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden kommt man mit Button Mashing nicht weiter.
Grafisch ist das Spiel ein zweischneidiges Schwert, dank der Switch.
Hübsche Charaktermodelle und eine feine, teils schöne, teil groteske Ästhetik wechseln sich mit Pop Ups und PS3 Texturen ab. Dabei läuft das Gezeigte mit 30-60fps was nach einen Haufen gespielter 60fps Spiele schon ruckelig vorkommt.
Fans der Reihe schlagen zu.