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Welches Spiel habt Ihr zuletzt durchgezockt?

Gast · 1495 · 428152

Madness

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Yakuza 4



Gleich 4 Charaktere spielt man diesmal. Dadurch gab's mehr Abwechslung und keine Längen.

Mir gefällt die Erzählweise immer wieder. Gut verwobene Story und Charaktere. Immer mit Unklarheiten, welche bis zuletzt im dunkeln sind. Nur diesmal gab's mir etwas zu viele Wendungen am Ende.

Der letzte Kampf war wie in jedem Teil ein richtiger Pain in the Ass. Dass ich den geschafft hab.

5 down, 3 to go.


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Children of Morta

Sehr geiler Indie Diablo-Dungeon Crawler im Roguelike Stil. Man hat 6 Klassen (Familienmitglieder) zur Wahl und anders als in diabloüblichen Spielen sollte man den Char hier auch öfters mal Wechseln. Denn das aufleveln des einzelnen Chars ist nur die halbe Miete. Jedes Familienmitglied schaltet alle 4 Level eine Fähigkeit frei, die allen anderen zu Gute kommt (z.B: kommt einem anderen Mitglied zur Hilfe und hält einen tödlichen Schlag ab). Das verdiente Geld geht nicht verloren und wir auch auf ein gemeinsames Familienkonto eingezahlt. Damit kann man in seiner Basis Grundfähigkeiten für alle Familienmitglieder hochsetzen z.b. earned XP und Geld+, Rüstungswerte oder wie schnell sich einzelne Fähigkeiten aufbauen.

Das Prinzip finde ich genial und kenne ich in der Form noch nicht. Die Dungeons sind zufallsgeneriert und man beginnt sie immer nur mit seinen 4 Grundfähigkeiten. Im Laufe des Dungeons findet man aber immer random Items die entweder die Stats boosten, permanente Hilfe leisten (z.b. eine Drohne die Blitze feuert), oder auch neue Spezialmoves freischaltet (kurze Zeit unsichtbar). Auch unterschiedliche Nebenquest sind ab und an verteilt und so kann es passieren das man in einem Kapitelabshnitt den man schon 3 mal durchhat und nur etwas grinden will etwas komplett neues entdeckt.

Das ganze ist noch in wirklich toll animierter 2D Optik verpackt und mit einer schön erzählten Rahmenhandlung abgerundet. Ich kenne keine Roguelike wo so viel Story reingepackt wurde.

Technisch gesehen hätte ich mir aber deutlich kürzere Ladezeiten gewünscht die sind nämlich extrem lange. Nichtsdestotrotz macht dieses Spiel mega Laune und hat einen echten Suchtfaktor.

87 von 100 Familienzusammenhalt


Tyketto

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Children of Morta

Sehr geiler Indie Diablo-Dungeon Crawler im Roguelike Stil. Man hat 6 Klassen (Familienmitglieder) zur Wahl und anders als in diabloüblichen Spielen sollte man den Char hier auch öfters mal Wechseln. Denn das aufleveln des einzelnen Chars ist nur die halbe Miete. Jedes Familienmitglied schaltet alle 4 Level eine Fähigkeit frei, die allen anderen zu Gute kommt (z.B: kommt einem anderen Mitglied zur Hilfe und hält einen tödlichen Schlag ab). Das verdiente Geld geht nicht verloren und wir auch auf ein gemeinsames Familienkonto eingezahlt. Damit kann man in seiner Basis Grundfähigkeiten für alle Familienmitglieder hochsetzen z.b. earned XP und Geld+, Rüstungswerte oder wie schnell sich einzelne Fähigkeiten aufbauen.

Das Prinzip finde ich genial und kenne ich in der Form noch nicht. Die Dungeons sind zufallsgeneriert und man beginnt sie immer nur mit seinen 4 Grundfähigkeiten. Im Laufe des Dungeons findet man aber immer random Items die entweder die Stats boosten, permanente Hilfe leisten (z.b. eine Drohne die Blitze feuert), oder auch neue Spezialmoves freischaltet (kurze Zeit unsichtbar). Auch unterschiedliche Nebenquest sind ab und an verteilt und so kann es passieren das man in einem Kapitelabshnitt den man schon 3 mal durchhat und nur etwas grinden will etwas komplett neues entdeckt.

Das ganze ist noch in wirklich toll animierter 2D Optik verpackt und mit einer schön erzählten Rahmenhandlung abgerundet. Ich kenne keine Roguelike wo so viel Story reingepackt wurde.

Technisch gesehen hätte ich mir aber deutlich kürzere Ladezeiten gewünscht die sind nämlich extrem lange. Nichtsdestotrotz macht dieses Spiel mega Laune und hat einen echten Suchtfaktor.

87 von 100 Familienzusammenhalt



Das Spiel habe ich schon lange auf dem Schirm.
Und das obwohl ich die Rogue Like Mechanik eigentlich hasse.
Aber hier soll es halt so „gnädig" sein wie du beschreibst.
Werde ich mir sicherlich mal günstig im Angebot holen.
(Ja ich weiß es war gerade im PSN Angebot  ;) )



"Wenn jemand zu einem sagt, man sei nicht mehr der alte, dann meint er in Wirklichkeit, dass man nicht mehr der Jüngste ist."


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Ich kanns nur wärmstens empfehlen. Es war schwer sich davon loszureissen.


der spirit

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Uncharted 3
Einige Sachen waren mir wirklich noch im Gedächtnis geblieben (Schiffsfriedhof, Atlantis in der Wüste) andere Stellen waren gefühlt ein neues Game (Kreuzfahrtschiff oder London Untergrund).
Was aber nie vergessen wird ist das Flugzeuglevel. Wahnsinn und cineastisch mit das beste was Videospiele hervorgebracht haben.

Was war gut?
Die Charaktere und deren Interaktion miteinander ist nochmals besser als beim Vorgänger.
Grafisch würde das als PS4 Spiel durchgehen. Unfassbar smooth, scharfe Texturen, Lichtspiele, Wüste...
Die Rätsel fand ich in Uncharted 3 absolut nicht störend und fügten sich toll ins Setting ein.

Was war weniger gut?
Das Gunplay ist leider nur Mittelmaß. Gegner die zu viel aushalten, Waffen fühlen sich zu gleich an, Deckung suchen macht die Konkurrenz besser.
Manchmal ist hier die Action zu viel des Guten. Das Nathe ein Action Held ist, ist klar. Aber was er hier überlebt...Damals habe ich noch hinweg gesehen aber in 2020 ist das alles sehr arcadig^^

Stellenweise gefällt mir Teil 3 besser als der sehr gute 2. Teil. Letzterer war aber im Großen und Ganzen ein klein wenig runder, organischer und hatte den "Wow Effekt" an seiner Seite.
Dennoch sind beides tolle Spiele, welchen ich heutzutage jedoch nicht mit 90/100 bewerten würde.


Madness

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Borderlands 3 - Guns, Love and Tentacles



Hört sich an wie ein Hentai Spektakel, ist aber ein astreines Cthulhu Abenteuer.

Gaige ist Wedding Planner und es gibt wieder jede Menge Anspielungen. Nibblenomicon, Double Barreled Shotgun from Hell, und noch vieles mehr. Mancubus Bloodtooth ist ein herrlich schräger Charakter.

Gefiel mir wieder sehr gut.


Arena

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– Salt & Sanctuary –



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Ein durch-und-durch reinrassiges Souls! In fast allen Belangen. Aber nur fast ...

Dennoch marschiert dieses Kleinsoulsjuwel schnurgerade in die gleiche Schublade wie die großen Geschwister Demon’s- und Dark-Souls.

Positiv:
- die Grafik und Musikstil sind fantastisch
- das Inventarmanagement ist prima übersichtlich
- der Umfang ist eines AAA-Games würdig (m.M.n.)
- die Souls-Authentizität
- die brachialen Momente
- die immer mitschwingende und sooo geliebte Melancholie

Negativ:
- ALLE Bosse sind "eigendlich" zu leicht. Echte, wirkliche Probleme gabs bei keinem. Die meisten lagen beim ersten/zweiten Besuch vor mir
- der Talentbaum ist im Design und Aufbau "etwas" aus dem Ruder geraten
- die deutsche Übersetzung ist ein WITZ. Habe desderwegen bestimmt EINIGES übersehen resp. nicht gerafft
- das soulstypische "NICHTS Erklären" wurde hier ein klein wenig ... ähm ... übertrieben

Wobei aber sämtliche Negativpunkte auch gernstens ignoriert werden dürfen, denn im Goßen und Ganzen isses DAS geworden, was ich mir erhofft hatte.

85 | 100

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Top 8:

- 1. Bloodborne
- 2. Dark Souls I
- 3. Demon’s Souls
- 4. Dark Souls III
- 5. Salt & Sanctuary
- 6. Death's Gambit
- 7. Darksiders III
- 8. Dark Souls II

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Schwerstes Souls: Dark Souls I
Gnadenlosestes Souls: Demon’s Souls

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:)


Clorell

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MediEvil Remake [PS4]

Das Spiel kam ja scheinbar nicht so gut an, weshalb es den zweiten Teil wohl nicht mehr als Remake geben wird. Für mich war das Spiel generell mal was Neues. Ich kannte das Original auf der alten PSX, aber hatte es nie selbst und das Bißchen was ich damals davon gezockt habe, war im Kaufhaus und nicht der Rede wert. Mal abgesehen davon, daß das Remake nicht gerade die beste Steuerung bietet und auch manchmal die Kameraführung etwas einknickt, hat es aber dennoch recht viel Spaß gemacht. Dieser Tim Burton-Stil gefällt mir.

Die Levels sind abwechslungsreich und es gibt doch einiges zu entdecken. Unter anderem kann man auch das Original freischalten, wenn man alle Seelen gefunden und auch die Aufgaben dazu gelöst hat. Alles in allem ein recht charmantes Spiel. Und immerhin hat es mich dazu gebracht, den Drang zu verspüren, richtig dranzubleiben und es durchzuzocken. Ein Spiel das sowas bei mir schafft, hat ansich alles richtig gemacht.

Ich vergebe mal 8.5 von 10 Untoten.


EDIT: Ich habe gerade mal noch das Original ausprobiert. Puhhh. Also das kann ich mir heute nicht mehr geben. Das ist auch eines der Spiele, das so unglaublich schlecht gealtert ist aus der frühen 3D-Grafik. Eine Spielbarkeit und Optik...nein, das ist zum Davonlaufen heutzutage. Damals war es aber natürlich schon ziemlich cool.
« Letzte Änderung: Juni 05, 2020, 09:49:08 Nachmittag von Clorell »
Möge die Macht mit Dir sein.


der spirit

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BioShock Infinite Complete Collection
Ja, die 60fps machen was her und ja, die höhere Auflösung ggü dem Original merkt man stellenweise schon.
Dennoch ist es das selbe, geniale Spiel, wie damals 2013. Auch beim 3. Durchgang ist es voll mit atmenberaubenden Panoramen, einer Welt in der viel los ist und der Gänsehaut die sich während des gesamten Durchganges einstellt. Das Ende ist immer noch ein Geniestreich der seines Gleichen sucht und mich WIEDER einmal mit offenen Mund da stehen gelassen hat.
Nun zu den DLCs.
Zum ersten Mal gespielt und schon beim anspielen wurde ich komplett weggeblasen. Es geht zurück nach Rapture, jedoch in der Zeit vor dem Verfall. Was hier an Fanservice geboten wird ist enorm. Es tauchen die lieb gewonnen/verhassten Charaktere der Vorgänger auf, Elisabeth bekommt eine andere, nicht minder schlechtere Rolle, Atlas erhält mehr Profil und auch Columbia erhält einen Gastauftritt.
Was aber Ken Levine` s Heiligsprechung besiegelte ist die nahtlose und perfekte Verbindung zwischen Infinite und Bioshock 1. Es werden Schlüsselszenen gezeigt und wichtige Verbindungen zwischen Suchong/Fink oder den Big Daddys und dem Songbird öffnen Spielern die Augen.
Ja, auch das Gameplay hat nun die Stealth Komponente erhalten das es noch abwechslungsreicher und herausfordernder macht.
Was ich mir wünsche: Keine Fortsetzung, die Reihe ist abgeschlossen. Lieber etwas Neues, was genauso einschlägt wie der Erstling 2007.


Clorell

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Bei Bioshock bin ich wirklich froh, daß ich nach Teil 1 erst einmal nicht mehr weitergemacht und gewartet habe, bis auf der PS4 die Collection herauskam. Alles schön vereint in einer kleinen Box und mit allen fantastischen DLCs an auf Disc. Und ja, die Spiele sahen damals schon auf PS3 und 360 super aus, aber auf den aktuellen Konsolen sehen sie halt doch noch einmal eine Spur besser aus und laufen auch flüssiger. Die Reihe hat mich atmosphärisch richtig umgehauen.

Wie sich die Geschichte mit der Zeit immer mehr aufbaut und die ganzen Zwischeninformationen die man nebenbei noch ab Teil 2 und den ganzen DLCs erfährt, sind schon richtig gut. Eine Fortsetzung braucht man davon wirklich nicht, auch kein Remake. Wenn, dann was Neues. Die Spiele sind zeitlos gut gemacht, Was will man da bitte besser machen, außer die Grafik noch einmal hochschrauben.
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Madness

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Und es wird bis in alle Ewigkeit gerätselt werden, ob der Schrei des Songbirds unter Wasser, den bereits das Original enthielt, damals wirklich so gedacht und von Anfang an schon alles geplant war.


Madness

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Metro: Exodus - The Two Colonels



Kurzes Abenteuer im Untergrund. Viel Geschleime mittels Flammenwerfer zu beseitigen, ein Besuch in einer Basis und ein tragischer Übergang zur Main Story.


southflorida

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FF7R gestreckt und mit Beinahe Liasis zwischendrin nun in 37:00 und Lv. 36 durch. Viel zu kurz, denn ich hab viele Nebenaufgaben gemacht und in viele Ecken genauer geschaut!

Ich war vorher informiert, über das, was zu erwarten war, aber wenn man es in aller Konsequenz dann noch mal selbst spielt: wie  wraith schon sehr treffend gesagt hat, man hat in den letzten ein, zwei Stunden komplett versaut, kaputtgemacht, was mühsam vor über 20 Jahren an (damals im Gaming einzigartiger) Storyline aufgebaut wurde. Diese Advent Children Scheiße hätte man nie, nie, nie, never einbauen dürfen und dieses ganze Weiterspinnen "Jahre später", um den Namen zu melken, hat im Hinblick aufs Remake absolut nicht gut getan. Da kann man einem Neueinsteiger heute nur sagen: spiel das alte FF7, als es den ganzen weitergesponnene Nebengeschichten Müll noch nicht gab (und auch noch nicht in Planung war), das hatte eine saubere, durchdachte und stringente Story. Das Gebotene jetzt = in der Nähe des Geisteskranken (Genie und Wahnsinn mögen oft nahe beieinanderliegen). Sowas braucht es einfach nicht. In der letzten Stunde hab ich übrigens Sequenzen mit "Überspringen" abgebrochen, weil sie zu langatmig und wirr waren.

Shinra HQ = im alten FF7 viel schöner "gruselig auf seine Art", ohne die ganze Spinnerei.

Es ist aber ein allgemeines Problem, das Spiele zu oft viel zu versponnen sind, um als "Kunst" anerkannt zu werden. Das verstehe ich mittlerweile immer besser (dass es "eben nicht" mit guten Opern oder Filmen mithalten kann), dass da einfach ein gewaltiger Gap ist.

Hätte man bloß nicht die Story verändert und "nur" die neue audiovisuelle Qualität geboten!!! Denn die Schauplätze bringen Midgar super rüber, was 1997 noch nicht so umgesetzt werden konnte.

Zum Spiel an sich:
FF7R bietet sehr gelungene RPG-Kost, Linearität stört nur insofern, dass man viel zu oft nur einen Teil aller Charaktere spielen kann. Das Waffen- und Materia-System ist unausgewogen, ich hab viel Materia erst gar nicht gekauft und hab auch z.T. die Anfangswaffen (völlig problemlos) und ich weiss eh nicht, wie das in einer nächsten Episode weitergehen soll. Es gibt zudem viel zu viel Materia.
Aber ansonsten ein schönes Hybrid Kampfsystem aus Action und Menüsteuerung, der Schockkram aus FF13 kommt auch recht gut und sorgt für Spaß.
Die Grafik schwankt zwischen Mittelmaß (Das Kapitel mit Jessie z.B.) und dem besten, was ich je in einem Spiel gesehen habe (einiges im Wall Market).
Die Hamauzu Musik auf Basis einiger Uematsu Tracks ist in der Nähe der Genialität. Gerade das Theme aus Sector 5, das es im alten FF7 noch nicht gab, ist hervorragend, der wahre Star, und wird in der Endsequenz dann noch mal mit Gesang aufgelegt. Grenzgenial auch das Turks Thene und die Choreographie eines Reno.

Werde jetzt noch bis Lv. 50 die Kapitel weiterzocken und optionalen Kram machen.