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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen?

Gast · 1449 · 386954

SegaMan

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Avatar - (irgendwas mit Wasser) - D+

Hab den Film jetzt unter 2x geschaut.

Was soll ich sagen.
Nach wie vor bin ich schwer von der Optik beeindruckt. Es kommt ja praktisch alles aus dem Computer aber trotzdem sieht alles so lebendig und echt aus.
Das ist wirklich beeindruckend. Die Navi wirken NIE künstlich.

Ansonsten.

0815 Baukasten Story aus dem Hollywood Lehrbuch.
Sehr flach, sehr einfältig und ohne jeglichen Tiefgang.
Dafür ist der Film auch VIEL zu lange.
Über drei Stunden Film für eine Story die man auf einen Bierdeckel schreiben könnte, nee das ist nix.

Man kann den Film schauen, er ist kurzweilig und optisch auf jeden Fall sehr ansehnlich.
Aber im Vergleich zu Teil 1 gehts im Gesamten Berg ab....


Legio X

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Was erwartest du auch von den Indianerschlümpfen  ???

Ich fand den Film auch etwas zu langatmig, speziell wo sie das Leben am/im Wasser erklärten.


« Letzte Änderung: Juni 15, 2023, 02:18:27 Nachmittag von Legio X »


Clorell

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Beide Avatar-Filme sind technisch gesehen in der Tat beeindruckend. Als ich im Kino damals war, genau wie im zweiten Teil, war das 3D so dermaßen krass eingebaut, daß alles regelrecht aus der Leinwand herauskam, als ob man es anfassen könnte. So etwas habe ich bei keinem anderen Film in 3D jemals in der Art erlebt. Und ja, die eigentliche "Grafik" sieht so echt aus, als wäre es echt.

Der erste Teil gefiel mir ebenfalls einen Zacken besser, vor allem auch geschichtlich. Der zweite Teil hatte in meinen Augen schon so seine Längen. Insgesamt kann man beide Filme ganz gut anschauen. Einfach mal alle fünfe gerade sein lassen und entspannen.
Möge die Macht mit Dir sein.


Clorell

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The Flash

Ich war heute mit meiner Frau und meinem Sohn in unserem alten Stammkino in dem Film. Hat Spaß gemacht, Michael Keaton noch einmal als Bruce Wayne, bzw. Batman zu sehen. Als er auf der Leinwand endlich in Aktion trat, waren alle anderen praktisch nur noch fast wie Schattenfiguren. Seine Präsenz ist in dem Film übermächtig.

Die Geschichte geht stilistisch ähnlich wie der letzte Spiderman-Realfilm, der ja auch das Multiversum zeigt. Zig verschiedene Möglichkeiten und Universen. Die "Gastauftritte" anderer Versionen der Helden bekommt man in der Tat zu sehen, sogar welche, die man gar nicht erwartet hätte. Über eine Erscheinung regen sich scheinbar einige Fans auf, weil sie es als respektlos oder sowwas sehen. Ich sehe es mehr als Ehrung.

Ich habe allerdings aber drei Gastauftritte vermißt, aber ansonsten hat es ganz gut gepaßt und es wurde in meinen Augen würdig zu Ende gebracht.

Was mir allerdings wirklich sehr negativ aufgefallen ist, waren die unglaublich miesen CGI-Effekte. Vor allem wurde es deutlich, wenn diverse Helden oder Szenen gezeigt wurden. Das war richtig billig gemacht. Die sollten sich was schämen.

Sonst kann man sich den Film gut anschauen, von daher vergebe ich mal 8 von 10 Supermännern.
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SegaMan

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Ich finde das Multivers einfach nur scheisse.
Das hat sowas von "mir fällt nix mehr ein, lass uns doch einfach so tun als gäbe es noch andere Realitäten".
Dann noch schnell den gleichen Charakteren neue Persönlichkeiten geben, am besten noch Gute zu Schlechten machen.
Und schon kann man den selben Scheiss mit anderer Rollenverteilung nochmal verkaufen.



Clorell

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Ja, das mit den Multiverse-Dingens sehe ich auch kritisch. Ist zwar mal ganz nett, so eine Möglichkeit zu sehen, aber dauerhaft ist es schon nervig.

Und ja, ich würde sagen, denen fällt nichts mehr ein, wie sie das Ganze noch fortführen sollen. Das ist nicht nur bei DC so, wo sie ja nun auch Batman, sowie Superman, neustarten, mit schon wieder neuen Darstellern, genau wie das DC Universrum, sondern auch bei Marvel.

Bei letzterem hat man nun praktisch die großen Zugpferde Iron Man und Captain America sterben lassen und jetzt fällt ihnen halt nichts Besseres ein, wie beim dritten Spider-Man, bei Doctor Strange 2 und Ant-Man 3, die Multiverse-Sache ins Extrem zu treiben.

Ich denke, die ganzen Comicverfilmungen werden in naher Zeit richtig einbrechen. Denn die immer größer werdende Ideenlosigkeit ist nicht mehr zu übersehen.

Ich stehe zwar auf Comicfilme, aber die Ideenlosigkeit ist langsam aber sicher nicht mehr zu übersehen.
« Letzte Änderung: Juni 17, 2023, 12:01:48 Nachmittag von Clorell »
Möge die Macht mit Dir sein.


SegaMan

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Marvel hat in meinen Augen fertig.

Da hat man zu exzessiv einen Film nach dem anderen rausgehaun.
Das selbe bei den Marvel Serien.
Da kommt nur noch Einheitsgrütze...

Bei DC im Prinzip das selbe, wobei da zumindest nicht so eine Lawine an Filmen kommt.





Clorell

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Jupp, würde ich auch sagen. Mit Avengers Endgame endete die großartige Reihe. Das war in meinen Augen auch ein Schlußstrich dann. Guardians of the Galaxy, das ja mit Avengers dann verknüpft war, endete nun ebenfalls, von daher ist alles was jetzt danach kam, nur noch ein Abziehbildchen.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß man da noch einmal richtig großartig so schnell durchstarten kann, auch nicht mit sowas wie Fantastic Four, was ja geplant ist. Und neue Avengers, die nicht die typisch allseits Bekannten sind, will doch im Grunde keiner sehen.

Die Marvel-Serien sind teilweise zwar gut, aber manche auch ziemlich belanglos, wie Ms. Marvel z.B. Beispiel, welche irgendwie richtig nervig ist.

Die sollten einfach mal bei Marvel und DC eine ganze Weile Pause machen, um dann mit neuen Ideen wieder zu beginnen.
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der spirit

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Ich war bei Marvel nach dem ersten Avangers raus.
Und bis dahin habe ich auch nicht alle Filme geschaut.
Der beste Marvel Film war lustigerweise auch der erste, Iron Man.


Clorell

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Hmm. Wie willst Du denn wissen, daß der erste Iron Man der beste Marvel-Film war, wenn Du nach dem ersten Avengers aufgehört hast, das Ganze zu verfolgen? Oder gehst Du jetzt von den Marvel-Filmen aus, die Du bisher gesehen hast vom MCU?

Ich finde manche Filme davon gut, manche belangloser und manche ganz ok. Für mich ist das  Ganze im Endeffekt mit dem letzten Avnegers und dem letzten Guardians beendet. Man hat praktisch alles gezeigt und nun ist mal für eine ganze Weile gut. So sollte man es machen.

So von der Reihenfolge hat mir von den ganzen MCU-Filmen, bisher am Besten der erste Iron Man, der erste und dritte Captain America, der dritte Thor, sowie die letzten beiden Avengers-Streifen gefallen, wobei jetzt der letzte Doctor Strange von Sam Raimi noch recht gut war.

Aber so gerne ich die Comicfilme von Marvel, als auch DC sehe, es reicht mal für eine Weile. Der Markt ist momentan einfach übersättigt.
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Legio X

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The flash ist eine Ansammlung von bekannten Deja vus aus bekannten DC Filmen.

Hat aber wieder mal keine gute Geschichte.

Und somit reiht er sich ein in die belanglosen DC Verfilmungen.

Schade drum, aber mehr scheint im Moment bei den Superheldenfilmen nicht mehr möglich zu sein.

The Joker und the Batman haben gezeigt das man es auch anders machen kann.
« Letzte Änderung: Juni 17, 2023, 12:14:48 Nachmittag von Legio X »


Clorell

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Ja, bei the Flash ist die Geschichte schon etwas dünn. Aber naja, so reiht sie sich halt sozusagen in das Zack Snyder-Universe ein und wird damit vermutlich zu Grabe getragen. Jetzt kommt ja noch der zweite Aquaman-Film, aber der gehört halt noch zum alten DCU.

Ich vermute auch, weil das ganze DC-Zeug praktisch vollkommen belanglos größtenteils war, will der neue DC-Chef, der von Disney rüberkam, das Ganze komplett neustarten.

Joker und The Batman haben in der Tat gezeigt, daß man auch mal was mit guter Geschichte und guten Darstellern drehen kann, ohne nur ein CGI-Gewitter permanent zu starten. Beide haben gezeigt, wie man es richtig macht. Da waren tatsächlich mal Leute am Werk, die das Thema richtig verstehen. Vor allem den Joker sehe ich immer wieder gerne.

Es muß doch mal möglich sein, daß es sowohl bei DCU, als auch bei MCU so etwas in der Art auch geben kann.
« Letzte Änderung: Juli 19, 2023, 09:58:13 Nachmittag von Clorell »
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der spirit

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Hmm. Wie willst Du denn wissen, daß der erste Iron Man der beste Marvel-Film war, wenn Du nach dem ersten Avengers aufgehört hast, das Ganze zu verfolgen? Oder gehst Du jetzt von den Marvel-Filmen aus, die Du bisher gesehen hast vom MCU?

Naja, das ist das 1 mal 1 der Filmsparte.
Bei langen Filmserien kommt recht schnell die Ernüchterung und die nachfolgenden Filme sind grütze. Beispiele? Fast & Furious, Saw, Scream, Halloween, Transformers usw.
Iron Man 1 hatte noch das was den nächsten Filmen irgendwie fehlte. Es war neu und frisch, hatte eine Geschichte die nicht vollgepackt war und zwischen Filmen, Dimensionen und Co. erzählt wurde.
Und dann noch die Kameraarbeit. Schnitte wurden sehr bewusst eingesetzt, bei Actionszenen hast du immer gesehen was passierte, kein Motion Blurr, keine 10 Schnitte innerhalb von Sekunden, alles hatte drumherum seinen Platz.
Nach Irin Man mochte ich noch die Nolan Batman Filme und Joker. Das war dann aber leider auch mit Comic Verfilmungen. Und natürlich Watchmen.


Clorell

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Mit den langen Filmreihen ist es aber nicht immer so und auch nicht jeder Teil. Die Reihen, die Du da jetzt genannt hast, sind aber auch mit die negativsten Beispiele überhaupt in der gesamten Filmwelt. Gerade Fast & Furious, Saw und Scream, sind da ganz krasse Beispiele von absolut überflüssigen Fortsetzungen, die noch dazu richtig schlecht waren.

Bei Transformers halte ich die Reihe für ganz ok. Ich sage mir, was will man mit den großen, außerirdischen Robotern auch großartig anderes machen, außer massive Materialschlachten? Was Anderes will doch auch im Grunde keiner davon sehen. Erfolgreich müssen sie ja sein, sonst würde es nicht schon so viele geben. Der eine mehr, der andere weniger. Die Transformers-Filme schaue ich an, um einfach mal das Hirn wegzulegen und nur zu entspannen. Einfach was relativ Belangloses. Nicht mehr, nicht weniger. Da erwarte ich nicht viel.

Bei den Comicfilmen sieht es da halt schon anders aus, weil man hier halt auch massiv viele Charaktere hat, die man erklären kann und wo auch eine ordentliche Geschichte möglich ist. Wie gesagt, von den MCU-Filmen gibt es auch einige, die mir nicht so behagen. Ein ganz negatives Beispiel war für mich Captain America 2 oder der vierte Thor. Gerade letzterer wirkte derart kitschig und war dermaßen woke gehalten, daß man es kaum fassen kann.

Von den Nolan-Batman-Filmen finde ich nur den ersten richtig gut. Der war klasse erzählt. Die beiden Nachfolger fand ich größtenteils stinklangweilig. Joker und Watchmen war ebenfalls klasse. Als sehr positiv habe ich auch den letzten Batman mit Robert Pattinson gesehen. Düster, gute Geschichte, Charaktere haben Zeit, ihre Geschichte zu erzählen. Das hat gut gepaßt.

Und wenn ich allgemein anspruchsvollere Filme anschauen möchte, dann habe ich da schon andere Filme in meiner Vorstellung, wie Oldboy, Miss Daisy und ihr Chauffeur, diverse Wong Kar-Wei-Streifen oder so.
« Letzte Änderung: Juni 17, 2023, 02:58:42 Nachmittag von Clorell »
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Legio X

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Ich versteh das nicht. Es gibt soviele Superhelden-Comics mit guten Geschichten.

Warum nimmt man da die Geschichte von Flash mit dem Multiversum, wo man damals das ganze DC Versum resetet und neu beginnt?

Warum nimmt man nicht eine einfache Geschichte in der man dem Charkter auch Zeit gibt sich zu entwickeln?

Und nein, es muss auch nicht immer die Origins-Geschichte sein. Das kann man am Anfang als kurzen Prolog abhandeln.

Und wenn man einen menschlichen Superheld nimmt ohne extreme Superkräfte, dann kann man auch auf die Spezialeffekte verzichten.
« Letzte Änderung: Juni 17, 2023, 05:10:23 Nachmittag von Legio X »