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Master System Tagebuch

southflorida

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24.11.

Mein Master System steht
Ich habe noch ein weit über 30 Jahre altes Original Master System, dennoch habe ich das jetzt einfacher gemacht: Peaq Billig PC (so groß wie zwei Zigarettenschachteln), PS4 Pad, Kopfhörer für feinen Sound.

Heute erst mal Alex Kidd in Shinobi World gezockt, das sofort Bock bringt. Aber es ist schwer. Dann reingeschaut in Moonwalker, das sich flüssig und gut spielt und den Soundchip kitzelt. Pacmania von den eigentlich Master System Könnern Tecmagik hab ich mit saubererem Scrolling in Erinnerung. ;) Schönes Spiel aber, durch die möglichen Sprünge nicht ganz so unfair wie die PacMan Releases der früheren Jahre.

Eben dann Phantasy Star begonnen, für mich immer noch eines der fünf besten Spiele überhaupt. Was war ich 1990 beeindruckt, unvergessen. :)
Es war hart heute, Kämpfe gegen Sworms, Scorpions (etwas ergiebigere XP- und Geldbringer) haben mich mehrfach sofort fertiggemacht. Wald sollte man anfangs meiden (viel zu starke Gegner), mehr als wenige Felder aus der Anfangsstadt herausgehen ist auch der sichere Tod. Nach 32 Minuten immerhin auf Lv. 4 und mit dem ersten Spell (Heal) etwas entspanntere Erkundungen erahnbar. :)


Clorell

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Das Master System hat mich immer sehr beeindruckt von den Spielen her und auch wie gut die Spiele aussahen. Das erste Spiel, das ich damals darauf sah, war das erste "Sonic", welches mir in vielen Belangen sogar besser gefallen hatte, als die Mega Drive-Version. Sehr gefallen hatte mir auch "Castle of Illusion" und "Land of Illusion", genau wie "Donald Duck: The lucky Dime Caper".

Richtig cool fand ich auch das eine Alex Kidd, das beim Master System oftmals sogar gleich eingebaut war. Das war glaube ich Miracle World. Die anderen Alex Kidd-Spiele, insbesondere in Shinobi World, fand ich auch irre gut, ebenso wie Wonder Boy, Das Star Wars-Spiel oder Jurassic Park und auch Mortal Kombat, hat mir darauf ebenso sehr gut gefallen.

Ich hatte zwar ein Mega Drive und bin auch froh darüber, aber irgendwie war ich damals auf das Master System meines einen damaligen Klassenkameraden fast schon neidisch, weil mir die Spiele darauf so gut gefielen. Ich liebte zwar zahlreiche NES-Spiele wie Kirby, Chip'n Dale, Tiny Toon Adventures, Turtles und einige andere, aber das Master System hatte für mich seinen ganz besonderen Reiz.

Ein Master System wollte ich mir immer noch nachkaufen, aber es kam nie dazu. So ein Mini-Gerät wäre davon mal geil. Wie wäre es, Sega? Ihr könntet mal eines machen.
« Letzte Änderung: November 25, 2022, 12:02:21 Nachmittag von Clorell »
Möge die Macht mit Dir sein.


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Müsste 2 oder 3 Master Systeme besitzen (ein 1er und zwei 2er) hatte die aber ehrlich gesagt nur zur Funktionsprüfung mal an. Mich ziehts mehr zum Mega Drive. Aber mein Ultima 4 darauf würde mich schonmal reizen.


southflorida

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Das Master System hat mich immer sehr beeindruckt von den Spielen her und auch wie gut die Spiele aussahen. Das erste Spiel, das ich damals darauf sah, war das erste "Sonic", welches mir in vielen Belangen sogar besser gefallen hatte, als die Mega Drive-Version. Sehr gefallen hatte mir auch "Castle of Illusion" und "Land of Illusion", genau wie "Donald Duck: The lucky Dime Caper".

Richtig cool fand ich auch das eine Alex Kidd, das beim Master System oftmals sogar gleich eingebaut war. Das war glaube ich Miracle World. Die anderen Alex Kidd-Spiele, insbesondere in Shinobi World, fand ich auch irre gut, ebenso wie Wonder Boy, Das Star Wars-Spiel oder Jurassic Park und auch Mortal Kombat, hat mir darauf ebenso sehr gut gefallen.

Ich hatte zwar ein Mega Drive und bin auch froh darüber, aber irgendwie war ich damals auf das Master System meines einen damaligen Klassenkameraden fast schon neidisch, weil mir die Spiele darauf so gut gefielen. Ich liebte zwar zahlreiche NES-Spiele wie Kirby, Chip'n Dale, Tiny Toon Adventures, Turtles und einige andere, aber das Master System hatte für mich seinen ganz besonderen Reiz.

Ein Master System wollte ich mir immer noch nachkaufen, aber es kam nie dazu. So ein Mini-Gerät wäre davon mal geil. Wie wäre es, Sega? Ihr könntet mal eines machen.

Tja, lieber Clorell, da zeigt sich ein gewisser Altersunterschied. SONIC THE HEDGEHOG war für mich fast schon das, was dieses Spiel fürs US Master System war, der Abgesang... Ich weiß noch, wie ich im Dez1991 "verliebt" ins Mega Drive Sonic war, aber das war weit weg. Also die (recht überraschende) MS Umsetzung gekauft und dann doch gesehen, dass WELTEN zwischen MD und MS liegen. Auch wenn die MS Version toll war.
Im Grunde war Ende '91 für mich klar, es muss zu 16Bit gehen. Die MS Spiele kosteten 100 DM und verzögerten den MD Kauf immer weiter.
Hochzeit MS war bei mir eher so WONDERBOY II und III, BOMBER RAID, OUT RUN, R-TYPE...


southflorida

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Jetzt 1:32 Stunden bei Phantasy Star.

Nervig ist aus heutiger Sicht folgendes:
- Gegner können nicht einzeln und beliebig angegriffen werden. Wenn man vier Gegner hat, muss man hoffen, dass die Angriffe so aufgeteilt werden, dass möglichst schnell einer tot ist. Kann auch passieren, dass vier Gegner zwar alle starken Schaden haben, jedoch unvermindert angreifen können.
- Shops sind nicht spezifisch gekennzeichnet. Ob es ein Waffenladen oder ein Restaurant oder was auch immer, ist erst zu sehen, wenn man drin ist.
- Wiederbeleben kostet Geld ("Cure" gibt es erst recht spät im Spiel als Spell). Wenn man über 1000 M braucht für "Cake", es ein Stündchen dauert, dass man vielleicht 600 M hat und dann kostet Wiederbeleben noch 60 oder so = echt ein langwieriger Weg. Das war noch nichts für Komfortspieler. :)

Die Grafik ist zeitlos gut. Das könnte man so auch heute veröffentlichen. Ruckelfreies Scrolling, viele Schauplätze, individuell animierte Monster, jede Waffe hat anders dargestellte Schläge... echt geil.


Clorell

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Das Master System hat mich immer sehr beeindruckt von den Spielen her und auch wie gut die Spiele aussahen. Das erste Spiel, das ich damals darauf sah, war das erste "Sonic", welches mir in vielen Belangen sogar besser gefallen hatte, als die Mega Drive-Version. Sehr gefallen hatte mir auch "Castle of Illusion" und "Land of Illusion", genau wie "Donald Duck: The lucky Dime Caper".

Richtig cool fand ich auch das eine Alex Kidd, das beim Master System oftmals sogar gleich eingebaut war. Das war glaube ich Miracle World. Die anderen Alex Kidd-Spiele, insbesondere in Shinobi World, fand ich auch irre gut, ebenso wie Wonder Boy, Das Star Wars-Spiel oder Jurassic Park und auch Mortal Kombat, hat mir darauf ebenso sehr gut gefallen.

Ich hatte zwar ein Mega Drive und bin auch froh darüber, aber irgendwie war ich damals auf das Master System meines einen damaligen Klassenkameraden fast schon neidisch, weil mir die Spiele darauf so gut gefielen. Ich liebte zwar zahlreiche NES-Spiele wie Kirby, Chip'n Dale, Tiny Toon Adventures, Turtles und einige andere, aber das Master System hatte für mich seinen ganz besonderen Reiz.

Ein Master System wollte ich mir immer noch nachkaufen, aber es kam nie dazu. So ein Mini-Gerät wäre davon mal geil. Wie wäre es, Sega? Ihr könntet mal eines machen.

Tja, lieber Clorell, da zeigt sich ein gewisser Altersunterschied. SONIC THE HEDGEHOG war für mich fast schon das, was dieses Spiel fürs US Master System war, der Abgesang... Ich weiß noch, wie ich im Dez1991 "verliebt" ins Mega Drive Sonic war, aber das war weit weg. Also die (recht überraschende) MS Umsetzung gekauft und dann doch gesehen, dass WELTEN zwischen MD und MS liegen. Auch wenn die MS Version toll war.
Im Grunde war Ende '91 für mich klar, es muss zu 16Bit gehen. Die MS Spiele kosteten 100 DM und verzögerten den MD Kauf immer weiter.
Hochzeit MS war bei mir eher so WONDERBOY II und III, BOMBER RAID, OUT RUN, R-TYPE...


In den 80ern interessierten mich Videospiele noch gar nicht. Ich hatte dann 1990 oder war 1991 erst, das erste Mal bei meinem Klassenkameraden vom Nebeneingang VCS 2600 und das NES gesehen und da mal gespielt. Zuerst halt Atari und dann das NES. Atari fand ich soweit ok, aber als ich halt damals auf dem NES Mega Man 3 sah, sowie Turtles, war das erste Interesse an Videospielen dann langsam da.

Anfang 1992 kam ich dann nochmals zum NES-Zocken bei ihm. Das war dann der Zeitpunkt, wo ich das erste Mal mit Sega in Verbindung kam, als ich mal in den Kaufhäusern, damals im Kaufhaus Schneider erstmalig, das Master System, den Game Gear und das Mega Drive. Natürlich dann auch noch SNES. Mega Drive und SNES wirkten auf mich natürlich schon sehr krass.

Dennoch hatte es mir das Master System mit zahlreichen Spielen immer wieder irgendwie angetan, wie das NES ja auch. Aber ich mußte mich halt entscheiden und wollte damals halt entweder Mega Drive oder SNES. Beides gab es halt nicht. Ich entschied mich für das Mega Drive, weil ich einfach die erwachsener wirkenden Spiele davon bevorzugte. 1995 kam ja dann noch das SNES endlich hinzu.

Dennoch wollte ich immer mal noch irgendwann doch noch Master System und NES nachkaufen. Ein NES habe ich dann gekauft, das Master System aber dann nicht mehr. Dafür aber einen Game Gear mit ein paar Spielen.
Möge die Macht mit Dir sein.


Faust

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Ich für mein Teil habe mit dem MasterSystem nicht besonders viel Zeit verbracht. Zu der Zeit hatte ich mehr mit dem C64 und dem NES zu tun. Auf dem MS hatten mich die Spiele nicht besonders angesprochen. In der MD/SNES Zeit ging das ganze bei mir mit dem SNES los, nicht allzu lange Zeit später folge dann auch der MD. War eine absolut fantastische Zeit damals! Videospielzeitschriften und Händler als einzige Informationsquelle. Screenshots statt Videos. Echte Gespräche von Mensch zu Mensch. Echte Spaß mit Freunden zusammen auf dem Sofa (oder Boden) und dazu diese bis heute traumschöne Pixelgrafik dieser beiden Systeme. Ich freue mich das erlebt haben zu dürfen. :)

@SFG Tagebuch: Schön weiter machen! Die Krönung wäre natürlich noch Fotos von dir beim zocken dieser Klassiker  ???


southflorida

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Will einige Spiele zumindest durchspielen.

Immerhin etwas über zwei Stunden bei Phantasy Star erreicht, magische Lampe für Dungeons gekauft (Wegwerf-Fackeln sind billiger, müllen aber das Inventar voll)... so kann jetzt der dritte Mitstreiter zur Party stoßen und im gleichen Dungeon liegt auch ein Kompass (das hab ich seit den frühen 1990ern behalten), mit dem dann einige vorher unzugängliche Wälder durchquert werden können. Was mir auffällt: ganz anders als bei vielen Final Fantasy und anderen JRPGs, die einen doch sehr an die Hand nehmen, muss man hier wirklich selbst herausfinden, wo und wie es weitergeht. Ohne viel Laberei und Ausprobieren gelingt nicht der Zutritt zum Spaceport und eben, ein zuweilen notwendiger Kompass MUSS erstmal gefunden werden (es wird aber NICHT gesagt: "du brauchst einen Kompasd, geh mal da hin"). Im Grunde war es Open World. Ein Phantasy Star mit ELDEN RING Grafik und Spielsystem würde mir sehr liegen...
Krass bei diesem Spiel: man muss auch mal den Befehl "search" an der richtigen Stelle anwenden (also das kann überall sein) und kann bzw. muss auch mal mit einigen Monstern kommunizieren (von Anfang an, aber es gibt noch einen Spell, der das vertieft). Dungeons ohne Beleuchtung sind stockdunkel, bestimmte Dungeontüren erfordern Schlüssel... es steckt echt viel drin.

Alex Kidd in Shinobi World
erscheint mir heute extrem schwer. 1990 oder so hab ich das schon im Kaufhaus durchgespielt, weiss ich noch. Da merkt man echt, wie man nachgelassen hat. Das Spiel ist technisch gut gemacht.

Shadow of the Beast
Den Psygnosis Amiga-Grafikblender (von Tecmagik umgesetzt) mal angeschaut (damals auch als Originalmodul gekauft, aber nie richtig gespielt): große Sprites, Parallax-Scrolling, dennoch zeichnerisch bisher nicht herausragend und auch ziemliches Geflacker. Von sehr schnellen und hektisch agierenden Gegnern abgesehen... die Sachen aus England oder Nordamerika kamen spielerisch einfach nie an die Japaner ran.


southflorida

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Deep Duck Trouble
Wie ich es in Erinnerung hab: eine seltsam behäbige, nicht so wirklich gute Spielbarkeit, ansonsten schöne Grafik und guter Sound.

Phantasy Star
Erster härterer Dungeon mit vier Etagen. Fallen, wo man gleich mal zwei Etagen herunterfällt. Die Etagen verschachtelt, in der vierten Etage zu sein, heisst noch lange nicht, dass du da bist, wo du hinwillst. Oft musst du nochmal über eine Treppe in einen anderen Bereich gehen. Dabei auch starke Gegner. Ja, das waren noch Zeiten...


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Bomber Raid
Damals hab ichs gemocht, heute ist es schon grenzwertig orange Schüsse auf hellorangem Hintergrund, Hektik...
Hab es damals an einem Tag durchgespielt, heuer ist es nicht mehr so leicht.

R-Type
Ganz gut, aber doch schon nervig die Komponente des Auswendiglernens. Das Spiel hab ich oft durchgespielt, und wenn es dann heute nicht mehr klappt, verliere ich eher die Lust. Mit Schrecken fällt mir R-Type Final 2 ein, das spaßbefreite R-Type der Neuzeit.

Double Dragon
Sprites flackern teils so stark, dass man Probleme hat, etwas zu erkennen, Schwierigkeitsgrad wirkt dumpf und unfair. Aber da hat mir Capcom Arcade erst kürzlich gelehrt, dass das damals bei ganz vielen Automaten auch so war. Man hat echt bessere Erinnerungen

Sagaia
Damals fand ich es beeindruckend mit Parallaxscrolling, das Geflacker der Sprites ist jedoch nervig und die Formationen kommen so hektisch an, dass die Lust schnell verloren geht.


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Miracle Warriors
Das "andere", stets schlechter als Phantasy Star bewertete JRPG auf dem Master System.

Man bewegt nur einen "Curser" auf einer klein dargestellten, schematischen Map, ein anderes Fenster zeigt Hintergründe oder Kämpfe.

Anfangs ist man schwach, jeder Schritt kann der Letzte sein. Man hat keinerlei Hinweise, ist auf sich alleine gestellt. Allerdings liegt dem Modul eine Landkarte bei, ohne die dürfte es hart sein. Musikalisch ein gutes MS Spiel, aber ob es spielerisch heute noch jemand wirklich mögen würde (schon damals schrieb Power Play z.B., dass es zu langatmig sei)...

Phantasy Star
Ohne Karten zeichnen keinerlei Chance bei vier- bis sechsstöckigen, verwinkelten Dungeons mit Fallen, starken Gegnern... Hammer! Hab es nicht so schwer in Erinnerung.