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Welches Spiel habt Ihr zuletzt durchgezockt?

Gast · 1496 · 428935

Legio X

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Aus diesen Grund wird's von Disney auch keine Tarzan Verfilmung mit einem Schwarzen geben.

Ein Schwarzer der von Baum zu Baum schwingt wäre einfach zuviel  ???



der spirit

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Ace Attorney Trials and Tribulations
Hammer, der Höhepunkt der schon sehr schönen Trilogie.
Hier finden alle losen Enden zueinander, alle Charaktere bekommen Ihren Ark und wie sich die gesamte Geschichte langsam aber stetig und spannend aufbaute sucht seinesgleichen.
Das alles mündet in gleich drei Fällen welche die Story so sehr pushen und Gänsehaut hervorrufen.
Die Musik ist passend und begeistert mit alten und neuen Themes und die "Gegner" sind tatsächlich diabloischer und gefährlicher als alle anderen innerhalb der Reihe. Dazu ein Phoenix Wright welcher nun der selbstsichere und selbstbewusste Anwalt ist, den man sich herbeigesehnt hat.
Und neben den ganzen Twists und Auflösungen kommt der Humor und die Freundschaft zwischen den Protagonisten nie zu kurz.


der spirit

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Doom 1993
Die mit Abstand beste Episode ist die Vierte und Letzte. Massig Gegner, BFG und tatsächlich ganz nette Schalterrätsel.
Zu Doom muss man eigentlich nicht mehr viel sagen.
Obwohl es nun gut 30 Jahre alt ist, ist es erstaunlich gut gealtert. Immer mal wieder einen Level spielen, vielleicht auch zwei, und sich dann etwas anderen widmen.  Bis dann wieder die Ballerlust ansetzt.
Ich denke wenn ich es seinerzeit gespielt hätte, wäre es in meiner Wahrnehmung ein 10/10 Spiel. Mindestens. Und es hätte meinen Kopf zerfickt.  ???

Yakuza Infinite Wealth
So, nun das erste große RPG 2024.
Eigentlich sind diese Zeilen nicht würdig genug um das Spiel zu beschreiben oder zu huldigen.
Yakuza 8 setzt genau da an wo der 7. Teil endete. Die Geschichte wird weitererzählt, die Party findet wieder zusammen und beim Gameplay gibt es die ein oder andere Änderung die vor allem das Kampfsystem auffrischt.
Grafisch sehen Hawaii und die anderen beiden Gebiete toll aus, es läuft flüssig und die Gesichter sehen in Cutscenes wahnsinnig gut aus.
Das Aufteilen der Party in zwei Gruppen ist ein guter Schritt der die Geschichte abwechslungsreich macht und in Sachen Charakter Arc unabdingbar ist.
Als Kasuga muss der Spieler eine Rettungsmission planen sowie einen Kult erschlagen und Kyriu darf seine Bucket List abarbeiten. Vor allem hier gibt es einige Szenen die rührend sind und für langjährige Fans Goodies sind.
Weiterhin gibt es  (langweilige) Dungeons, coole Jobs, ein Segway, skurille Sidequests und zwei große Minispiele.
Das sind zum einen der Animal Crossing Verschnitt Donkoku Island welcher das Managementspiel aus dem Vorgänger ablöst.
Hier gilt es wortwörtlich zu arbeiten, Möbel herzustellen und die Insel Stück für Stück als Ressort aufzubauen. Die Gäste werden in Unterkünfte geschickt, lassen Geld da, man baut die Insel weiter auf usw.
Das zweite Minispiel, welches genügend Zeit bindet ist Sujimon, der Pokemon Verschnitt.
Hier gilt es besiegte Gegner mit Geschenken zu "fangen" und gegeneinander antreten zu lassen.
Anders als in Pokemon ist das Spielprinzip etwas einfacher gehalten. Es gilt das Schere Stein Papier Prinzip mit 5 Elementen, Sujimon verstärken sich, Angriffe können als Megaangriff mit verdienten AP eingesetzt werden...kennt man alles.
Zusammenfassend war ich in den 80 Stunden sehr gut entertaint.



der spirit

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Gears 1 + 2
Wusste nicht mehr, dass der Wurm im 2. Teil kommt  :-[

Sonst macht Teil 2 da weiter wo der Erstling aufgehört hat. Mit mehr Gegnervariationen, mehr Waffen und mehr Abwechslung gefällt Teil 2 ein klein wenig mehr als Gears 1. Aber wirklich nur minimal. Teil 3 ist der nächste. Und auch da gibt es eine Szene bei der ich wohl schlucken muss.


DerDelf

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Saints Row (2022) (PC/Steam)

DAS hätte ich mal nicht gedacht, des war richtig gut und auch die Gen-Z Charaktere waren ganz in Ordnung. Gleicher Humor wie in SR 3 & 4, etwas weniger verrückte Klamotten und ein paar kleinere Macken. Nach dem desaströsen Launch mit Patches eine solide Performance und auch ansehnlicher Optik.
Die LARP/GoT/Madmax (DLC) Questreihe "A Song of Ice and Dust" ist mir da besonders in Erinnerung geblieben.

Solide 8/10 ich hatte sehr viel Spaß damit.   :-X


der spirit

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FF VII Rebirth
So Jungs, bin durch. Also mit dem Spiel und auch mental.
Bin aktuell der Meinung, dass wenn Square Enix es darauf angekommen lassen hätte und NUR ein stinknormales Remake entwickelt hätte, wäre es eines der besten Remakes da draußen.
Die Story wäre nicht so aufgebläht, die Entwickler wäre schneller von statten gegangen, einige fragwürdige Entscheidungen wären uns erspart geblieben.
Was wir bekommen haben ist ein REtelling der Story mit genügend neuen Ideen aber im Kern ist es stellenweise 1:1 dem Original nachempfunden.
Rebirth ist der Mittelteil der FF VII Geschichte, das merkt man an jeder Stelle. Die Charaktere sind bekannt und es geht von Ort zu Ort auf der Suche nach Sephiroth.
Dabei wird man von den Locations und den Umlanden regelrecht baff gelassen. Alle, wirklich alle Orte und Städte sind derart originalgetreu und mit dem richtigen Flair des Jahrhundert RPGs nachempfunden. Nibelheim, Cosmo Canyon und Co. beeindrucken mit entweder einer 1:1 Nachbildung oder der schirren Größe.
Dabei werden auch die Minispiele geremaked. Die Parade in Junon ist gelungen umgesetzt, das Chocobo Race kommt gefährlich nah an Mario Kart oder Diddy Kong Racing heran.
Kämpfen macht wieder mal sehr viel Spaß, kein Vergleich zu FF XVI. Neu hinzugekommen sind die Tag Team Moves, das Eingreifen von inaktiven Partymitgliedern in den Kampf und die ganzen Materiakombination sind wieder mit dabei.
Taktisch geht es zu, wenn man sich entscheiden muss ob die Magie eingesetzt wird bevor der Gegner in den Schockzustand geschickt wird oder ob die Konterhaltung eingenommen wird und dadurch einen ATB Balken opfert.
Grafisch sieht das Spiel wunderbar aus. Selten habe ich so tolle Effekte in Kämpfen gesehen oder so scharfe Texturen gesehen. Dazu alles im Performance Modus in 60fps.  Den Quality Modus habe ich einige Male ausprobiert und ja, hier sieht alles nochmals toller aus aber ist es nicht wert.
Nun zum großen Pluspunkt des Spiels: Die Musik.
Einige Tracks kennt man aus dem Vorgängern, u.a. das geniale Airbuster Theme. Aber auch Aeriths Theme, Cosmo Canyon, Golden Saucer oder Costa del Sol machen was her und interpretieren die 1997er Lieder gekonnt und vor allem sehr gut neu.
Dadurch, dass wir uns nun außerhalb von Midgar bewegen, kommen neue, offenere Areale hinzu. Diese sind nicht zu groß und nicht zu klein. Genug Auslauf bekommt man und kann sich mit Nebenquests und Co. beschäftigen.
Die Nebenquests sind diesmal etwas abwechslungsreicher, spaßiger und erzählen nette kleine Geschichten.
DAS Minispiel ist diesmal wie schon in VIII und IX ein Kartenspiel welches das Prädikat "süchtig und herausfordernd" trägt.
Ich war von den ganzen Möglichkeiten so angetan, dass ich alle Nebenmissionen und das Kartenspiel durchgespielt habe, knapp 80 Stunden zeigte der Ingametimer an.
Kommen wir nun zu der Story.
Das wird für SE nun ein Mammutakt.
Das Spiel endet quasi dort wo das Original gerade mal an der Hälfte angekommen ist. Wie der Rest nun im letzten Teil zusammengefasst wird und wie groß das Werk dann wird, das kann gehörig schief gehen. Wenn ich daran denke was alles noch fehlt, Wutai, Nordkrater, Nordwand, Weapons, Clouds Flashback im Lebensstrom, U Boot, Rocket Town. Das wird sportlich und hoffentlich nicht gehetzt. Wobei man auch sagen muss, dass die Assets schon zum Großteil bestehen.
Die Änderungen in der Geschichte sind teilweise gut umgesetzt. Hierbei werden die Neueinsteiger nichts "seltsames" erkennen und das alles als ganz normal betrachten.
Dann gibt es aber noch die Änderungen die schwerer wiegen.
Costa Del Sol ist ein tolles Urlaubsparadies aber muss ich da Stunden verbringen und Aufgaben erledigen?
Der Gold Saucer muss erkunden werden, das Spiel verlangt diverse Nebenaufgaben zu spielen um Weiter zu kommen
Auch ist das Ende wieder komplett hanebüchen und vollgepackt mit Bosskämpfen u.a. wieder Sephiroth und zig Mal Jenova. Klar, ist das Finale eines Spiels aber diesen Minuspunkt hat sich SE selbst zuzuschreiben aufgrund der Aufteilung in drei Spiele.

Dann kommen noch die offenen Areale welche peu a peu immer schwächer und diffuser werden.
Die Graßlande sind noch toll und eine gelungene Interpretation aus dem Original. Die Junon Region sieht mit der Stadt im Hintergrund toll aus und beinhaltet spaßige Quests.
Corel besteht im zweiten teil nur aus Wüste, sieht aber famos aus.
Danach wird es schräg und teilweise diffus. Gongaga besteht aus Wäldern und verschiedenen Ebenen die nur auf eine Weise bereist werden können, Cosmo Canyon hat ebenfalls viele Höhlen, Schanzen und Luftzüge um hin und her zu fliegen. Nibel ist kompakt, jedoch nervt hier das Wasser.
Die ganzen typischen Open World Aufgaben sind da, müssen aber nicht gemacht werden um durch das Spiel durchzuspielen. Leider müssen Esper ebenfalls als Fech Quest herhalten um die Dienste von Ihnen in Anspruch zu nehmen.
Was also bleibt ist ein stellenweise imposantes Remake des "Mittelteils" welches sich die meiste Zeit über richtig anfühlt und sehr viel Spaß macht.
Leider waren die Entwickler nicht konsequent genug sich zu entscheiden ob es eher ein Remake oder ein Retelling sein soll und so springt Rebirth immer zwischen den beiden Graten hin und her.
Das Ende jedoch ist wie oben schon erwähnt vollgepackt und zieht sich dermaßen in die Länge, dass man irgendwann nur hofft das es zu Ende geht.
Nun heißt es weitere 4 Jahre zu warten, um das Ende von Naoki Hamaguchis Version des wohl größten und wichtigsten RPGs aller Zeiten zu erleben. Und auch jetzt gilt für mich: Ich will es lieber heute als morgen sehen. Und gerne mit Übernahme meiner aufgestuften Materia.  :D

Wertung: 8.5/10


southflorida

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FF VII Rebirth
Auch ist das Ende wieder komplett hanebüchen und vollgepackt mit Bosskämpfen u.a. wieder Sephiroth und zig Mal Jenova. Klar, ist das Finale eines Spiels aber diesen Minuspunkt hat sich SE selbst zuzuschreiben aufgrund der Aufteilung in drei Spiele.

Ich bin froh, dass ich es nicht weitergespielt hab.
Dieses Spiel ist mein Ausstieg aus dem Gaming.
Ich denke, es ist vorbei. Das war mein letztes Vollpreisspiel. Zu versponnen, zu "immer der gleiche Scheiß"... es gibt so viel im Leben, DAS aber ist inzw. nur noch verschwendete Zeit.
Unvergessen bleibt FF7 in 1998.


Clorell

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Willst Du wirklich vollständig mit der Zockerei aufhören, auch mit älteren Spielen, bzw. auch Retro? Nur wegen ein paar modernen Spielen, die hanebüchen gemacht sind? Ist das dann nicht etwas übertrieben.
Möge die Macht mit Dir sein.


southflorida

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Ich denke, zum. zwei Jahre mal Komplettpause wäre gar nicht falsch.

Es ist immer das Gleiche.
US-Produktionen gilt es sowieso zu vermeiden, "noch" eine Open World in Kalifornien und irgendwelche amerikanisierte Kacke brauche ich partout nicht.

Aber auch sonst: die PS5 steht da, mit rund 15 Spielen ist sie voll (komplette Fehlentwicklung, das ist ähnlicher Murks wie beim Atari 5200 seinerzeit der Joystick, das hat das ganze System verhunzt). Bis auf Yakuza verspüre ich kaum noch Lust, in die Spiele tiefer einzusteigen. Fallout4 und RE2 aus der PS4 Ära ist das meistgespielte auf der PS5 bei mir.

Auch viel von dem Indie-Kram: man hat das Meiste gesehen und es ist (wenige Ausnahmen) auch viel Langweile dabei. Auch wenn es wenig Geld kostet, es kostet Lebenszeit.

Inzwischen ist das Spielen eher anstrengend und Zeitvernichter. Ich mach nicht mehr den Dompteur, um irgendwelchen kindisch überzogenen Bosskämpfen zu gefallen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade und es fehlt die Geduld. Die wahren Geschichten schreibt das echte Leben da draußen. Gut essen gehen, was draußen machen, was erleben.
Eine abstruse Schwachsinnsgeschichte wie das FF7 Remake hilft da auch nicht mehr. Das hatte Ende der 1990er seinen Platz und nun ist es auch gut.
« Letzte Änderung: März 26, 2024, 01:00:09 Nachmittag von southflorida »


Legio X

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Muss sagen mir geht's ähnlich.

Habe meine PS5 und Series X nicht ausgepackt, weil ich noch genug für PS4 und One habe.

Resident Evil 0 habe ich unterbrochen.

Ich spiele eigentlich wegen der Story Spiele, aber eigentlich kann man da auch Filme schauen. Davon gibt's mehr mit guten Stories.

Irgendwie ist das Spielen generisch worden, wie ein pawloscher Reflex belohnen dich die Spiele für antrainierte Aufgaben oder Missionen.

Die Grafik wird besser, aber eigentlich bieten die Spiele denselben Inhalt und diesselben Mechaniken die man schon auf der PS3/Xbox 360 hatte.

Eventuell ist noch die Physik besser.

Aber die NPCs sind immer noch genauso dumm.

Und die Storyschreiber sind auch schlecht.

So eine Story wie Soul Reaver findet man nicht mehr.

Irgendwie alles schon gesehen und alles in ähnlicher Form gespielt.
« Letzte Änderung: März 26, 2024, 01:20:13 Nachmittag von Legio X »


southflorida

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Auf amerikanisierte Stories/Schauplätze reagiere ich inzw. regelrecht allergisch.
Ob L.A., Vegas, New York, San Francisco... brauche ich nicht. Auch Cyberpunk war halt wieder "Kalifornien". Aber wenn etwas in Schweden oder Australien spielt, sieht es schon anders aus.

Die alten Spiele faszinieren mehr. Selbst Playstation 1 (allen Unkenrufen zum Trotz) -- mit der vielgescholtenen Playstation 1 Classic vor einigen Jahren hatte ich meinen Spaß, das waren viele Spiele, in die man mal "zwischendurch" einsteigen konnte. Z.B. Kurushi, RR4, Rayman...

Heute ist nettes Wetter. Also gehe ich raus, mach draußen was. Und abends lese ich lieber was, als noch in immergleichen Spielmechaniken irgendwelche Aufgaben abzuarbeiten. Diese ganze Industrie ist in einer Sinnkrise. Ein GTAVI in "Miami" klingt toll (und sieht geil aus), aber ich weiß, dass es wieder mit verquerer Steuerung, nervigstem Spieldesign und Vollamerikanisierung zerdeppert wird. Und das nächste Spiel wird dann 15 Jahre Entwicklung brauchen, weil zurückgehen können sie nicht mehr.


Clorell

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Ohne je in den USA selbst gewesen zu sein, kann ich das mit der mittlerweile nur noch nervigen Ami-Scheiße schon verstehen. Man könnte bei westlichen Spielen ständig meinen, die ganze Welt besteht nur aus den typischen und bekannten Städten. Ich fand früher alles cool, was irgendwie abgefahren war und aus den USA kam. Mittlerweile nervt mich diese Amerikanisierung ehrlich gesagt nur noch, weil es auch noch anderes zu sehen gibt, außer nur USA und  USA-Krempel.

Klar, abundzu sieht man mal ein Mittelalterspiel, das in Europa oder vergleichnbaren Welt spielt oder auch mal in Japan, aber dann wird es schon wieder dünn. Hinzu kommen dann halt die Punkte, die Ihr schon genannt habt, die einen halt auch irgendwie anöden können.

Bei mir kommt z.B. noch dazu, daß ich ein Problem damit habe, daß man mittlerweile mit Videospielen so dermaßen derbe zugeschissen wird, daß man nicht mehr weiß, wo man überhaupt anfangen oder aufhören könnte. Es ist eine schier gefühlt unendlich große Masse, die einen einfach erschlägt, was ich nicht förderlich finde.

Man findet absolut keine Zeit mehr, überhaupt noch nachzukommen, mitzukommen oder was durchzuzocken. Man hat ja schließlich auch noch andere Sachen im Leben, die es noch viel mehr wert sind, seine Zeit damit zu verbingen. Bei mir z.B. meine größte Leidenschaft, mit meiner Familie essen zu gehen. Das ist mir als gutes Beispiel so dermaßen viel wichtiger.
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wraith

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Öfter mal pausieren. Kommt auch von alleine. Wenn die Lust schwindet, dann isses eben so. Muss man annehmen.
Letztens hatte ich mit der Switch viel Spass. Redemption Reapers, Bravely Default 2 und immer noch Octopath Traveller.

Die großen Kisten bleiben ungenutzt. Egal.

Und nun habe ich auch wieder seit Wochen nicht gespielt. Scheißegal.
"The controller has been the biggest barrier separating gamers from the world of designers." (Peter Molyneux, Juni 2011)
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southflorida

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Zu Clorell:
Ich war ja früher der U.S. Fanboy schlechthin. Das war auch im grünen Forum um 2003/04 noch so.
Ich war inzwischen in anderen englischsprachigen Ländern wie Australien, und sehe da inzw. so viel "mehr". Während die Leute in den USA auf sich fixiert scheinen (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel), ist das da weltoffen. Hab durch meinen (inzw. verstorbenen) Onkel auch Schattenseiten wie z.B. das Dasein im Pflegeheim in Sydney kennengelernt... aber das sich alles mal angeguckt zu haben. Wenn heute jemand einfach wegen Football, Fastfood und Filmen die USA toll findet, schaue ich fast mitleidig... aber hey, mit 22 fand ich das dort auch alles einfach nur geil.

Bei Spielen:
Hab fast überlegt, mir dieses neue Atari 2600+ zu kaufen, das ja im Grunde eher ein 7800er ist. Es gibt sogar ein paar aktuelle neue Module dafür (noch extra zu den Spielen, die dem Gerät beiliegen).
Leider bleibt man doch wieder irgendwo festgefahren. Eigentlich wäre eine "aktuelle alte" Konsole geil. So wie Playdate mit der Kurbel, was ich aber nicht so toll finde wegen der S/W Grafik. Aber heute ein Ding so zwischen SNES und PS1, das regelmässig mit Neuheiten versorgt würde = geil. Würde ich sofort kaufen. Selbst wenn das 200€ kostet und die Spiele vielleicht 35€.

Zu wraith:
Bei dem Switch fand ich Sega Ages gut. Z.B. Thunderforce AC und Wonderboy in Monsterland. Das sind optimale Spiele für eine Viertelstunde.
DAS ist das, was mich weiterbringt. Zweieinhalb Stunden K(r)ampf gegen den 80.000sten Jenova-Ableger (merkt jemand, dass das gar keine Angst oder Respekt mehr einflößt?) und Moiren... nee... das ist es nicht.


wraith

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Deswegen werde ich mir Rebirth auch nie kaufen, selbst wenn meine PS5 da ist.
Ich weiß, dass ich enttäuscht sein werde.
Der Vorgänger wurde schon in den Sand gesetzt. Das kann man nimmer geradebiegen. Unmöglich.
Die haben total verschissen bei mir (Squenix).

Und jetzt labern die schon von einem FF IX-Remake.
Zu Hilfäää !!!!  :embarassed:

Da lobe ich mir doch Octopath Traveller. Das ist so drollig und putzig gemacht, so viele einzelne Stories zu den Charakteren, absolut liebevoll gestaltet.
Mit Herz und Seele. So wie es ein FF VII im Original halt auch war.
« Letzte Änderung: März 26, 2024, 05:16:38 Nachmittag von wraith »
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