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Eure Konsolengeschichte

docower

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southflorida

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HARRIER ATTACK hiess ein Sidescroller, den mein Cousin auf Schneider CPC464 mit Grünmonitor auf Tape spielte. Man musste eine Stadt bombardieren und danach sicher landen, fand ich geil.

1986 kam der Schneider CPC6128 ins Haus, die ersten Spiele MANIC MINER und JET SET WILLY II faszinierten mich etliche Monate lang (und beide Spiele sind noch heute gut).

Ab und an mal ein Stapel Raubkopien, ab und an auch mal weniger Interesse, war die Initialzündung dann ein OUT RUN Automat, der um 1987 in einer Spielhalle stand (in die ich freilich nicht reindurfte). UNFASSBAR GEILE Grafik!! Im Dezember 1987 war ich das erste Mal in Miami (mit Eltern, die waren nie wieder dort). Zum einen lief Nocera "Let's Go" (unvergessen, wohl nur in Miami) in Heavy Rotation, zum anderen konnte man im Hotel für zwei Quarter OUT RUN spielen. Lovely. :)
Im Frühjahr 1988 entdeckte ich erstmals die Power Play (4/88, hab die Ausgabe noch) und fand die unglaublich faszinierend, saugte da jeden Test x-Mal auf. Im Frühsommer gab es von U.S. Gold OUT RUN für Schneider CPC, aber es war grottenschlecht umgesetzt. Der erste 59 DM (damals viel Geld) Totalreinfall... :(

Im Spätsommer 1988 stand das SEGA MASTER SYSTEM im Kaufhaus (299 DM) und es gab dort eine viel bessere OUT RUN Version. :) Aber die Spielkonsole wurde mir partout verweigert. Mit 20 DM Taschengeld monatlich war das Master System unendlich weit weg. Im Kaufhaus spielte ich auf NES einmal ICE CLIMBER, vor allem aber SMB und später das schwere TROJAN. Dennoch hing ich am Master System, auf Nintendo hätte mich nur SMB wirklich geflashed, aber das schaffte ich schon im Kaufhaus fast durch. Auf Master System hingegen gab es Einiges, was mich interessierte.

Nach Ferienjob 1989 (eines der besten Jahre meines Lebens, muss ich heute noch sagen, auch mit dem Mauerfall gen Jahresende und all diesen Dingen jener Zeit, auch der Musik, z.B. The Cure "Lulluby") stand dann unverhofft ein MS mit R-TYPE und OUT RUN im Haus. Amiga (den hatten einige in meiner Klasse) wäre wiederum zu teuer gewesen. Auch MD gab es bereits als Import, aber sauteuer, jedes einzelne Spiel kostete 140 DM und es gab ca. sechs Spiele.
Während die Amiganer reichlich Raubkopien hatten, kaufte ich mir im Lauf der Zeit ein Dutzend Master System Spiele und war stolz auf diese Sammlung. Master System rockte mein Herz, im Herbst 1990 kaufte ich das unfassbar geile PHANTASY STAR. In dieser Zeit wurde ich "Fortgeschrittener", las monatlich die Magazine und sah eindeutig die Vorzüge der jap. Konsolenspiele gegenüber dem oft unsäglichen Amiga-Schrott aus England oder Frankreich. Ein TURRICAN2 faszinierte mich hingegen als einer der wenigen Amiga-Titel, mein Cousin hatte das als Raubkopie und ich spielte mich in den Sommerferien 1991 immer weiter da rein. Die hatten von den Japanern gelernt!

Auf 286er PC (Vater) spielte ich SPACE QUEST 1 und LEISURE SUIT LARRY 3, Jahre später (486ER) viel FLIGHT SIMULATOR.

1991 stagnierte das Master System, und Anfang 1992 stand das Mega Drive mit SONIC und THUNDERFORCEIII in der Bude. Ich LIEBTE diese Konsole und ich liebte Sega. Alsbald feilte ich auch den Modulschacht, es gab u.a. wieder OUT RUN (Japan) und SHINING IN THE DARKNESS (USA).

Eine Todsünde dieser finanzschwachen Zeit war das Verscherbeln etlicher MS Spiele, aber auch vieler durchgezockter MD Spiele... ich verkackte damals meine saubere Master System-Sammlung, worüber ich mich heute ärgere. Der Game Gear kam auch dazu, und das gleiche Problem dort, ein geiles GG SHINOBI besitze ich heute nicht mehr. :(

1994 war der Punkt erreicht, wo 16-Bit im Grunde durch war. Das Mega Drive stagnierte, SNES nahm ich nicht ernst (da war AXELEY das erste vernünftig scrollende Spiel, das auch viele Sprites darstellte), beim Mega CD wusste ich beim Kauf 1994, dass es ein Nischensystem bleiben wird. Nichtdestotrotz fiel meine erste große Liebe im Herbst 1994 in eine Zeit, die ich reichlich mit MICKEY MANIA (Mega CD) und REBEL ASSAULT (Mega CD) verbrachte... Das 32X wurde am Releasetag gekauft und rund drei Monate und zwei Spiele später schon durch. STREETS OF RAGE 1 war schon drei Jahre alt, und wir spielten es regelmässig zu zweit... bis auf HARDEST.

Der Saturn blieb bei mir (leider) Randerscheinung, als ich WIPEOUT in Bewegung sah, wollte ich nur noch die Playstation haben. Sony wirkte einfach besser aufgestellt. Die waren frisch und neu am Markt. Mein Bundeswehrjahr 1996 wurde DAS Playstationjahr, monatlich kaufte ich neue Titel. Die WIPEOUTs waren keine Spiele, sondern ein Lebensgefühl, FINAL FANTASY VII und RESIDENT EVIL 2 prägten etwas später dann die erste Jahreshälfte 1998 und prägten auch mein Golden Age... nicht umsonst hab ich diese beiden Spiele auch aktuell (2020) reichlich gespielt, einmal als Remakes, FF7 auch auf der PS Classic wieder komplett. Und von RE2 das Remake ist das beste Spiel ever!!

1998 sammelte ich schon Woche für Woche auf gamefront (schon im Internet) die Infos zum Dreamcast. Ich wollte ihn ursprünglich zum PAL Release kaufen, aber als ich im April 1999 SONIC ADVENTURE in Action sah, kaufte ich dieses Spiel + Dreamcast + RGB Umbau (Wolfsoft) + Godzilla VMU sofort. Kostenpunkt: 1000 DM. Kurz danach kam auch HOTD2 + Gun und Spiele wie BUGGY HEAT und SOUL CALIBUR prägten meinen Sommer 1999. Den US-Release erlebte ich in Florida, wo ich (erstmals allein dort) TOEFl und LCCI lernte.
RE2 VALUE+ für DC kaufte ich am 23.12.1999 für 170 DM wiederum in D, obwohl ich das Spiel auf PSX hatte, nur weil die Demo von CODE VERONICA drauf war.
2000 war ein Jahr, das ich mit dem genialen MARVEL VS. CAPCOM 2 in Verbindung bringe, und 2001 war meine DC Sammlung schon richtig groß geworden, als der Nachschub versiegte. PHANTASY STAR ONLINE führte zu Besuchen im Wolfsoftforum.

2001/2002 sattelte ich für eine Zeit auf PC um (Pentium 4, von Geforce 2 MX auf Geforce 4 MX und dann auf Radeon 9700 Pro), gelegentlich machten wir LANs, etwas später hatte ich noch einen kleinen Shuttle Barebone mit Geforce 5200. Gezockt wurden vor allem MOHAA, BATTLEFIELD 1942, DUNGEON SIEGE, MORROWIND, BATTLEFIELD VIETNAM.

Der Gamecube sollte mit exclusivem RE Deal nach DC Konsole meiner Wahl werden, doch leider sehr schnell wurde im Laufe des Jahres 2003 klar, dass ich hier aufs falsche Pferd gesetzt hatte. :( Als ich ein GTA VICE CITY sah, musste auch noch eine PS2 ins Haus. Der RE4 Release zog sich eeeeewig auf GC hin, das Spiel kam ewig und drei Jahre nicht und dann kurz nach Release auch auf PS2.
2004/2005 konnte man bezüglich der Gamecube-Lage von "Agonie" sprechen, die Spiele tröpfelten unfassbar langsam herein, wie in einem Buchclub. Ab Ende 2005 war mir klar, dass ich die Xbox360 kaufen würde, als ich einmal die HD-Grafik gesehen hatte, war ich hin und weg. Das war ein Aha Erlebnis wie Ende 1995 das WIPEOUT in Bewegung.

Erstes Spiel 2006 wurde dann auch mit OBLIVION gleich ein Schwergewicht, und so wie 1996 das PSX Jahr war, wurde 2006 rasch das Xbox360-Jahr für mich. Das geradezu widerliche Machwerk GTA4 sorgte allerdings später dafür, dass ich mir vier Monate komplett konsolenfreie Zwangspause verordnete... wenn man sich ärgert und rumschreit, ist der Punkt, wo man aufhören sollte. GTAIV war so, wie ein Spiel nicht sein soll (GTAV wurde nachher super). Irgendwann zu der Zeit stand auch die erste gravierendere Wolfsoft-Verwarnung an... ;)
FALLOUT3 wurde bestes Spiel für lange Zeit, RE5 war erschreckend belanglos, STREET FIGHTER 4 öde... so spätestens gegen 2009 verlor ich Interesse am Gaming. FFXIII war 2010 noch mal ein Highlight, aber danach setzten die Konsolen Staub an. 2011 rum war auch die Zeit, wo ich nicht mal mehr Videospielzeitschriften kaufte.

Erst am 22.02.2012 war ich am Releaseday bei der PS Vita, und im Nachhinein betrachtet war das nach div. Ankotzerei bei MS der Punkt, wo ich komplett zum Sony Anhänger wurde, hätte ich da beim PSV Release nicht gedacht, dass das solchen Bestand haben würde. Der am Releaseday kreierte Sony Gamertag ist auch heute in Nutzung.
Die PS Vita kaufte ich in Japan zusätzlich noch in rot, die PS3 ebenfalls in rot.

Die 2013 neuen Konsolen blieben mir zunächst gestohlen, erst zur E3 2015 war mit der Ankündigung von FALLOUT 4, RE2 Remake und FF7 REMAKE klar, dass eine PS4 gekauft werden musste. FALLOUT 4 wurde für ein Jahr lang Mittelpunkt (insb. Siedlungsbau), INSIDE ein Geniestreich, RE7 öde, und RE2 Remake so spät wie 2019 das Beste Spiel aller Zeiten. Womit sich so mancher Kreis schliesst und dennoch hab ich vermutlich noch viel vergessen, was hätte gewürdigt werden müssen.


Clorell

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Immer wieder ein schönes Thema.

Das erste Mal mit Videospielen kam ich im Alter von fünf Jahren in Kontakt. Damals standen in unserem Hertie in der Spielwarenabteilung einige Arcade-Automaten. Aus Interesse, ließ mich meine Mutter mal spielen. Aber das war noch nichts für mich. Gegen Mitte 1990 folgte dann erstmals wieder richtiger Kontakt mit Videospielen. Vorher hatte ich zwar gesehen, daß es Konsolen gibt, aber es hatte mich nicht interessiert. Mein Klassenkamerad aus der Grundschule von nebenan, hatte ein Atari VCS 2600 und ein NES. Beides habe ich bei ihm gezockt. Der ausschlaggebende Punkt, der mein Interesse an Videospielen weckte, war Mega Man 3 auf dem NES bei ihm. Ich war dann noch einige Male bei ihm bis Anfang 1992.

Natürlich wollte ich langsam aber sicher doch so ein Gerät. Damals war die Qual der Wahl. Es gab Nintendo, Sega und Atari. Alles andere hatte ja praktisch kaum Relevanz. Ich fand NES, SNES, MS und MD gleichermaßen geil. Zum Geburtstag 1992, gab es aber erst einmal ein Atari, nur um an Weihnachten endlich mal was RICHTIGES zu bekommen. Ich hatte wie gesagt die Qual der Wahl zwischen NES, SNES, MS und MD. Ich wollte aber praktisch die beste aktuelle Technik zu der Zeit für normales Geld. Also konnte es nur ein MD oder SNES werden.

Sega fand ich irre cool. Alles wirkte recht erwachsen und ziemlich cool. Es gab Spiele wie Wonder Boy, Sonic, Ecco, Streets of Rage und so viele andere coole Spiele. Auf der anderen Seite gab es natürlich das SNES, mit dem besten Videospiel der Welt...Super Mario World und halt diversen anderen traumhaft schönen Spielen. Das SNES gab es für 330 DM mit Super Mario World oder Street Fighter II. Das Mega Drive gab es aber als Magnum-Set mit vier Spielen (Sonic, Hang-On, Italia 90, Columns) und zwei Controllern. Also fiel die Wahl schweren Herzens auf das Mega Drive, was ich aber nicht bereut habe. Aber ich wollte das SNES dennoch irgendwann auch noch haben. Meine Eltern sahen das aber nicht ein. Also zog ich die Konfirmation durch, um Kohle von den Verwandten zu bekommen.

Dann war es 1995 im zweiten Quartal endlich soweit. Endlich gab es ein SNES. Zusammen mit Street Fighter II, Super Return of the Jedi, einem zweiten Controller und zwei Tage später noch Tiny Toons und Batman returns dazu. Was war ich stolz, die damals coolste Kiste zu haben, auf der man an Hammerspielen regelrecht erschlagen wurde. Natürlich habe ich auch Playstation und Saturn beobachtet, aber da gab es für mich damals noch kaum etwas Brauchbares. Das SNES war für mich bis zum Start des N64 das Maß aller Dinge und auch noch darüber hinaus.

Dann gab es kurz nach dem Start das N64. Was war ich damals baff, als ich Mario 64 sah und Wave Race. Ich dachte mir, daß das einfach cooler sein muß, als eine Playstation. Der Meinung blieb ich länger. Aber 1998 im Sommer kam dann doch noch die Playstation ins Haus. Was für ein irres Gefühl. Das Teil fühlte sich an, wie der absolute Hightech. Ein Gerät mit CDs. Wahnsinn. Das hatte ich noch nie.

Beinahe hätte ich übrigens noch meinen Ausflug in die PC-Spielewelt vergessen. Das ging damals los, als das erste Doom herauskam mit einem 386er. Was hat mich Doom damals umgehauen. Diese Atmosphäre, die Optik. Wahnsinn. Viele Spiele wurden auch da drauf gezockt. Von Spielen wie Rebel Assault, die ganzen LucasArts Point 'n Clicks, Quake, Duke Nukem 3D und viele weitere. Wahnsinn. Das ging so bis 1998. Dann war bis 2005 Sendepause. Dann lebte es noch einmal so zwei Jahre bei mir auf. Ich bin aber im Grunde kein PC-Zocker.

Ja, dann kam die Zeit, der Dreamcast, die ich mir direkt zum Start, zusammen mit Sonic Adventure, Sega Rally, einem zweiten Controller, Vibration Packs, VMUs und glaube ich noch einem Spiel kaufte. Was sah das geil aus. Die Dreamcast war die reinste Offenbarung. Ich fand das eine ganze Spur geiler als die PSX. Aber dennoch schaffte die Dreamcast eines nicht. An der PSX kam die Kiste einfach nicht ran, was die Spiele angeht.

Dann kam ja auch noch die PS2, die ich ebenfalls am ersten Tag gekauft hatte. Diese hatte aber nach nur einem Tag ein defektes Netzteil. Glücklicherweise bekam ich noch in der gleichen Woche ein Ersatzgerät. Dazu gab es gleich einen zweiten Controller, eine Memory Card und natürlich Tekken Tag Tournament. Aber am Anfang wurde ich noch nicht warm mit dem Gerät. Das fing erst so mit Final Fantasy X an. Dazu gesellte sich natürlich auch der Gamecube und die erste XBOX. Letztere hatte mich natürlich besonders beeindruckt, wegen der vielen Krieg der Sterne-Spiele und der massiven Manipulation an der Konsole.

So, das ist erst einmal der erste Teil.
Möge die Macht mit Dir sein.


SegaMan

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Schulfreund, der glückliche Bastard war gesegnet mit Videospielen.

Begonnen hat alles mit Pong.

Danach bekam er das Philips G7000, haben wir rauf und runter gezockt

-Quest of the Rings
-K.C. Munchkin
-Speedway

Und danach veränderte sich die Welt, er bekam den C64.
Die Grafik und DER SOUND! Einfach unfassbar.
Dazu noch der "Nerd" Faktor das man da drauf rumtippen konnte.

Wollte natürlich auch so ein Teil aber meine Eltern waren (und  sind es bis  heute) militante Technikverweigerer.
Also musste ich mir das Teil selber zusammensparen (weit über ein Jahr) und dann betteln mir das Teil kaufen zu dürfen.
Zumindest bekam ich dann nach kurzer Zeit einen kleinen TV weil ich den Wohnzimmer TV in Beschlag genommen habe und
meinen Eltern das "düdeldüd" auf die Nerven ging.

Das man für den C64 games auch kaufen (!!) konnte wusste ich gar nicht, der Austausch der Kassetten war normal.
Später hab ich dann mittels Doppelkassettendeck gleich mal einen haufen Games auf einmal kopiert und ich hatte ein Notitzbuch wo
ich die Games und Laufwerkszahlen eingetragen habe ab wo das game auf der Kassette beginnt.

In der Schule gab es als Strafarbeiten gerne mal Zapfen zu rechnen.
Da hab ich mir dann in Basic ein kleines Programm geschrieben das das für mich erledigt hat.
Da war ich der Held der Klasse  :D

Geniale Zeit!

Nach dem C64 kam das Sega Master System, gefolgt vom Mega Drive.
Und ich blieb dran bis heute :)



wraith

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Also nochmal:

- 1978 rum einen Soccer-Handheld von Mattell bekommen
- bis ca. 1982 Ruhe, dann kam TRON ins Kino, in etwa zeitgleich Eltern genervt, dass sie das Coleco kaufen
- bischen gespielt, danach Ruhe
- dabei immer wieder in Automaten geguckt, die überall in den Einkaufszentren herumstanden oder zu Kumpels, die das Atari hatten
- bester Freund war immer drin im Geschehen, Einzelkind, bekam alles in den Arsch geschoben, so auch stets die aktuellen Konsolen
- ich fand das Davorhocken vertane Lebenszeit, parallel kaufte mein Bruder das SNES mit Supermario, was mich schon ein bischen fesselte
- erst 1995 rum (?) hat mich der Virus gepackt. War 5 Wochen krank und meine Schwester hat mir das SNES mit Zelda geliehen, ich solle das doch mal probieren.
- zeitgleich oder bischen später beim Kumpel auf dem Saturn TOMB RAIDER gesehen und das war wohl die allererste Initialzündung. Ja, SOWAS ist schon besser als das Hüpfzeugs oder die ollen SEGA RALLYE-Runden bzw. DAYTONA (haben mir beide nie gefallen)

Der Rest ist bekannt.
"The controller has been the biggest barrier separating gamers from the world of designers." (Peter Molyneux, Juni 2011)
"Der Controller wird weiterhin das A und O bleiben aufgrund seiner besseren Genauigkeit und der Haptik." (Ich,KT,  Juni 2011)
"Es wird ernsthafte Natalspiele geben" (KT-User XY)


Clorell

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Ich habe es ja eigentlich schon im "Zuletzt gekauft"-Thema rein, aber ich habe heute spontan einfach mal den The C64 Maxi gekauft. Also nicht dieses Mini-Teil, sondern das richtig funktionierende, mit dem man praktisch alles Relevante kann, was auch beim Original geht. Ich selbst hatte ja nie einen C64, auch weil ich die meisten Spiele darauf, die ich so kennengelernt hatte, nicht so prickelnd fand. Ich konnte ja öfters bei zwei Klassenkameraden an den C64 damals und habe natürlich auch zahlreiche Spiele auf Diskette oder Datasette gespielt.

Mal schauen, ich muß mich da wirklich mal richtig reinarbeiten, was man da alles an Spielen haben sollte. Ich knall da schon mal eine stolze Menge drauf. Keine Ahnung, in wiefern man das Teil hacken kann und wie leistungsfähig das Gerät ist, aber vielleicht ist es auch möglich, noch zusätzlich Amiga-Spiele hinzuzufügen. Sachen wie SNES, MD und andere, würden mir da ohnehin nicht draufkommen. Das Teil bleibt eine reine Commodore-Maschine. Für alles andere habe ich ohnehin mein SNES, MD, PSX, Neo Geo und PC-Engine Mini. Überrascht bin ich ehrlich gesagt über die recht hochwertige Verarbeitung des Geräts und des Joysticks bisher. Für mich ist das halt schon Neuland, auch wenn ich damals so um 1990 bei einem Klassenkameraden schon am C64 zocken konnte. War halt für mich auch einer der ersten Zockererfahrungen, auch wenn ich nie wirklich Interesse an dem Teil hatte. Aber gut, besser spät als nie damit anfangen.

Ich habe mich jetzt auch mal so ein Wenig durchgeklickt, was es sonst noch so alles darauf gibt, was es zum Teil auch auf Konsolen gab. Ich bin da sogar wirklich positiv überrascht. Ein R-Type als Beispiel sieht durchaus recht gut aus, ebenfalls ein Bubble Bobble.
« Letzte Änderung: August 22, 2020, 09:30:46 Nachmittag von Clorell »
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southflorida

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R-TYPE wurde in wenigen Wochen von Factor 5 gemacht, als "Strafarbeit", weil sie zuvor das sehr ähnliche KATAKIS bzw. DENARIS genacht haben.

Bei Sprites und Scrolling war der C64 für einen 8 Bitter prima. Vor allem könnte man mit dem neuen C64 direkt Spiele entwickeln, z.B. ein Final Fantasy oder Resident Evil umsetzen... ;)

Problem heute die kaum noch vorhandene Dokumentation, in den 1980ern gab es natürlich mehr aktive Entwickler für C64, heute werden zumeist selbst die Top Leute der damaligen Zeit wenig Erinnerung haben, wie man was macht.

Der C64 war hart, wenn man was sehen wollte, musste man schon Assembler nutzen. Beim Amstrad/Schneider oder Atari 400/800/XL war ein viel leistungsfähigeres Basic an Bord, wo man mit etwas Einarbeiten schon Bilder und Musik rausbekam, bei C64 heisst das auf jeden Fall, sich mit Assembler vergnügen.


Clorell

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@ docower und SouthFlorida

Also ich habe ihn bis vor ein paar Minuten getestet. Man kann ja auswählen, ob man das moderne Menü haben möchte, oder das klassische C64-System. Das kann man jederzeit wechseln. Sobald man im klassischen System ist, fühlt sich alles an wie früher. Die gleiche Optik und soweit ich weiß, auch exakt die gleichen Funktionen wie früher.

Ich muß mich allerdings erst einmal in die C64-Materie einarbeiten. Ich habe von dem Teil praktisch keinerlei Ahnung wie was funktioniert. In die Welt der Computer bin ich halt wirklich erst mit einem PC eingestiegen. Damals mit meinem 386 mit 25 Mhz, 4 MB Ram und einer 80 MB-Festplatte (Später 450 MB). Dazu Dos 5.0 und Windows 3.1. Mit dem ganzen DOS-Krempel kann ich auch heute noch relativ gut umgehen. Aber von C64 habe ich keine Ahnung.

Aber ist ja auch egal. Ich finde dieses Gerät zum Experimentieren sehr interessant. Immerhin hat das Teil scheinbar auch Support. Es gibt Firmwareupdates und man kann ja neue Software installieren. Vielleicht geht ja dann auch irgendwie Amiga und andere Möglichkeiten. Ich muß mal schauen, ob man da bei Spielen auch einen PS4-Controller verwenden kann. Ich finde den C64 Maxi jedenfalls bisher eine sehr gute Alternative dem Original gegenüber, vor allem wenn es um die Preise des alten Brotkastenoriginals geht. Von verschiedenen Spielen, die ich mir mal so nebenbei angeschaut habe, bin ich sogar grafisch wirklich beeindruckt, auch musikalisch.
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Arena

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Also, wie immer waren die Frauen schuld!

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Bis 1993 hatte ich mit Video-/PC-Spiele NIX am Hut. Das waren für mich alles Stubenhocker, die keine Freunde (Kumpels) haben. Ähm.

Plötzlich kam meine damalige Freundin auf die Idee TETRIS auf einem Gameboy spielen zu müssen. Wir fuhren dann also mit meinen Eltern nach Gießen in die METRO und kauften so einen Kasten nebst Tetris und Super Mario Land.

Mir fiel dort aber auch gleich diese größere Variante SNES ins Auge und es wurde nicht lange überlegt. Gekauft. (das war dieses Bundle mit Super Mario World). Zudem nahm ich mir dann noch dieses STARWING und ACTRAISER mit.

Es dauerte dann nicht lange, bis mich diese graue Kiste gepackt hatte. Es folgten NÄCHTE mit Super Metroid, Super Star Wars, Flashback, Blackhawk, Another Word usw. usw.

Lieblingsspiel der kompletten ersten Konsolen-Dekade: SUPER METROID.

Komischerweisse machte ich um ZELDA und Co. einen Riesenbogen. Warum auch immer ... ich weiss es nicht mehr.

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Dann aber - dürfte so um 1995 rum gewesen sein - trafen wir uns mal wieder bei einem Kumpel zum lustigen Feiern. Einer davon hing dort aber die ganze Zeit an einem PC und zockte dieses WINGCOMMANDER III. Dauerte nicht lange, und die ganze Sippschaft stand mit offenen Kinnladen um den PC rum. Womit sich der Wendepunkt Konsole zu PC einstellte.

Sowas - DAS - so einen PC musste ich haben. Es folgte die Zeit des Sparens. Des Sparens auf einen „fetten“ 486er nebst. Brüllwürfeln, Joystick und Allem was dazugehört. Meine es wären dann letztendlich um die 5000 Mark gewesen. (Kann aber auch mehr gewesen sein)

Das ging dann auch einige Jahre so weiter. Viele, viele, viele Euros wanderen nach Gießen zu ALTERNATE, denn der Benchmark musste immer und zu jeder Zeit am Limit kratzen.

Gespielt wurden Diablo, Spellforce, Call of Duty, Medal of Honor, Lucas Arts Adventures ... usw. Auch fanden viele LAN-Partys statt.

Der PC war mittlerweile zu meinem allerliebsten Hobby geworden.

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Dann - dürfte so um 2003/2004 gewesen sein, las ich immer wieder von einem METROID-Spiel in 3D, welches richtig gut sein soll. Angeblich. „Prime“ oder so ähnlich ...

Nunja, das war dann halt der Startschuss für den Kauf dieses „GameCubes“ (Metroid-Bundle). Zudem musste dann natürlich auch noch ein Röhren-TV herbei.

Und wie durch den PC gewohnt, wollte ich natürlich auch hier das Beste aus der Konsole rauskitzeln. Und das war zu dieser Zeit das legendäre YUV-Kabel, welches mich automatisch in so ein dubioses „Forum“ eines Ladens namens WOLFSOFT führte.  Den Rest kennt man ja.

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Der Gamecube lief dann einige Jahre parallel zum PC und der Virus „Konsole“ griff wieder nach mir und hat mich bis heute im Griff.

- Es folgte das AUS der PC-Zockerei
- Es begann das Sammeln (Spiele und Konsolen)

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Ja, so war das.

Die Leidenschaft fürs Zocken ist heute noch genauso groß wie eh und je. Theoretisch auf alle Fälle.

Zeitlich klappts zwar nicht mehr so ganz - aber immerhin krieg ich noch 4 bis 5 Spiele pro Jahr fertiggespielt. Immerhin.

 :-X


Clorell

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Das ist ja lustig. Als ich damals noch voll auf MD und SNES war, habe ich auch lange Zeit einen großen Bogen um Spiele wie Zelda, Secret of Mana und co. gemacht. Ich fand diese Spiele von der Optik (Diese Vogelperspektive.) und Grafik damals irgendwie richtig grottig und konnte nicht nachvollziehen, wie einem das gefallen kann. Erst so um 1997 herum, wo ich in meiner Hochphase der Animes war und Lodoss War anschaute, kam ich auch zu Rollenspielen und Action Adventures.

Der Anfang machte Zelda III auf dem SNES, welches ich für 40 DM aus der Videothek abkaufte (War unbenutzt und sah aus, als ob es frisch aus dem Laden kommt - Sogar alle Karten und dieses kleine Geheimnisbüchlein waren alle dabei.). Eine Woche später kaufte ich bei denen auch die Big Box von Secret of Mana für 40 DM. Da war es um mich geschehen und Spiele wie Zelda, Terranigma, Chrono Trigger und andere, wurden regelrecht gesuchtet. Eine zeitlang wurde fast nichts mehr anderes gezockt, wie Rollenspiele und Action Adventures.
Möge die Macht mit Dir sein.



southflorida

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Ich hab auf diese Nintendospiele immer herabgesehen (so bin ich halt).  8)

Als die "Babies" 1990 im HERTIE beim Zeldaspielen in die Hose gekackt haben (war so!), hatte ich schon ein PHANTASY STAR hinter mir, das SO VIEL MEHR bot. Das Spiel ist ja zeitgleich mit FF1 erschienen und auch das war schon ein DRAMATISCHER Unterschied an Content, Qualität und Quantität zugunsten des Sega RPGs. Aber der Mainstream kannte halt das NES, so wie der Mainstream halt Urlaub auf Malle macht, und ich fahr halt nach Riga oder nach Örnsköldsvik bzw. Arvidsjaur. 8)

Und in D spielten sie eben ZELDA, wo ich bei meinen (wenn schon) Kaufhaussessions viel eher einen Blick auf ZELDAII warf. Im Nachhinein wird das erste ZELDA heute wohl "runder" gesehen und als Klassiker betrachtet (vermutlich auch berechtigt), mir gefiel ZELDAII damals aber besser, weil es technisch doch etwas mehr bot als der noch sehr spartanische Vorgänger.