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Welches Spiel habt ihr zuletzt gespielt?

Gast · 6350 · 1292917

southflorida

  • Gast
Interessante Einsichten zum Spiel @southflorida!

Du glaubst doch nicht ernsthaft auch nur ein Wort davon?

Ja, was nu...
Der eine findet das Spiel gut (war bei mir bei TLOU1 auch der Fall, trotz der Macken), und ich sehe hier echt Ärgernisse.
Wie kann man da sagen, das sei "in keiner Weise" relevant (so dass es niemand "glauben" soll), wenn es mir doch so störend auffiel. Ist man da gleich wieder "böse", weil man das sagt...?

Vergleich, das zuvor gezockte FF7R war spielerisch wirklich durchweg rund, auch wenn die Story ihre Probleme hatte, but that's another story.
Und bei 82x Resident Evil 2 hab ich mich nicht so viel aufregen müssen, wie jetzt in fünf Stunden TLOU2.
Meine Meinung.
« Letzte Änderung: Juni 21, 2020, 06:06:21 Nachmittag von southflorida »


der spirit

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Ich kann sfg in gewisser Weise verstehen.
Das Spiel bisher (ca. 5 Stunden) ist super aber mich stören ein paar Sachen die ich so nicht kommen gesehen habe.
Zum einen sind es Teile der Geschichte und deren Pace. Hier war Teil 1 konsequenter, straffer und hatte noch eine Erzählung geliefert die für Ihre Zeit neu und hervorragend, wirklich hervorragend über die 20 Stunden verteilt erzählt wurde.
Auch kann ich den Uncharted 4 Einschlag mit der Semi-Open World nicht so gutheißen wie die Reviewer. Es passt einfach nicht in ein Uncharted und mMn noch weniger in ein TloU. Auch hier war der Erstling ohne diese Gameplayentscheidung etwas straighter.
Aber das kann sich natürlich noch alles ändern. Vielleicht ist es wirklich ein 30 Stunden Spiel welches später noch so anzieht wie nichts anderes.
Und nein, das waren nur meine kleinen "Beobachtungen" die mir aufgefallen sind. Der Rest vom Spiel, sei es Gunplay, Crafting, Optik und Sound, Charaktere und deren Gefühle, Dramatik oder Schonungslosigkeit spielen auf einem Niveau mit wo nur wenige Videospiele je hinkommen können.



southflorida

  • Gast
Würde auch nicht sagen wollen, dass man das Spiel nicht kaufen sollte. Man sollte es schon anschauen. Aber eindeutig über-positiv ist es halt nicht meines Erachtens.

SPOILER
Bei Seattle im weiteren Verlauf auch etwas ausgewogener. Mit den optionalen Unternehmungen wie den Bunker der Bank knacken, hat man mehr Munition und ein paar Waffen mehr... das war am Anfang des Spiels auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad halt etwas hart; und auch die Story nimmt etwas Fahrt auf.
Hier auch wieder hervorragende Grafik, nach dem Regen sieht das geil aus in der Abendsonne.
Jetzt immerhin 7.5 Stunden gespielt.



southflorida

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TLOU2 jetzt 10.5 Stunden (Seattle day 2).

Wieder z.T. fragwürdige Stellen. Mehrfach läuft man durch die Kanalisation und bekommt es mit einem neuen Gegnertyp zu tun. Wieder gescripted hoch zehn: Durchrennen = geht nicht (auf very easy vielleicht). Sprengfallen bauen = geht nicht. Alle wegballern = geht erst recht nicht. Durchschleichen? Man muss einen Weg suchen, zu einem Tor, natürlich steht kurz davor einer dieser neuen Gegner. Schleichen geht bis exakt davor (und der sieht einen nicht und ich bin absolut leise), dann wird IMMER getriggert, dass einen (andere, weiter entfernte) Gegner hören, obwohl ich mich völlig ruhig verhalte, und man ist drin im Gewühl: LÄCHERLICH! Also das Spiel will hier nerven!
Etwa 10x an dieser Stelle gescheitert, das ist kein gutes Spieldesign.

"Draußen" eine gegenüber TLOU1 meine ich gute Neuerung, dass es Gebiete mit Wichsern UND Infizierten gibt. Kam damals allenfalls ganz vereinzelt vor.
Hab die Söldner Idiots erstmal vorbeilatschen lassen (das ging) und sah, dass auch ein paar Infizierte in dem großen Areal existieren. Die haben sich nachher gegenseitig aufgerieben. Das war mal sinnvoll.
Hier kommt endlich das erste Mal das Gefühl auf, wie man es hätte im viel mehr Abschnitten des Spiels machen können: recht großes Areal, verwaiste Straßen, aber in einigen Häusern menschliche Gegner, an anderen Stellen einige Infizierte. Hier kann man tatsächlich versuchen, sich irgendwo einen einzelnen Gegner wegzuschnappen, oder durch Lärm Infizierte anlocken, mit denen dann die Wichser beschäftigt sind. Am Ende war die Karte fast leer (aber nicht ganz) und exakt das sorgt für Spannung: man grast verschiedene Orte ab nach Munition usw., nutzt eine Werkbank, hat gewisse Ruhe, aber ist nicht zu 100% sicher. Endlich mal nicht gescripteter Gaming Müll. So wie z.B. in STATE OF DECAY, wo egal zu welcher Tages- und Nachtzeit immer an allen Orten Infizierte sind, selbst auf Getreidefeldern fernab von Orten und auch da, wo man gerade alle gekillt hat. Das sind dann immer die Momente, wo man merkt "es ist ein dummes Videospiel". Subtiler Horror funktioniert exakt dadurch, dass man auch mal 30 min. völlige Ruhe haben kann, aber jederzeit kann ein Gegner da sein (aber bitte nicht gescriptet).

Als dann durch eine verwaiste Wohnung zu einer anderen Straße dieses Gebiet verlassen wird = echtes Bedauern, denn jetzt geht es wieder an die Leine.


der spirit

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TloU 2
Hab gerade das Krankenhaus gemeistert. Habe es mir dann doch etwas spektakulärer vorgestellt.
Der Weg dorthin war mal wieder Naughty Dog at its best. Viel zu entdecken, noch mehr Loot und man ist quasi immer 20 Minuten mit ruhigen Stellen teils mit Rätseln, teils mit Klettern, beobachten und rumschlendern beschäftigt. Dann geht die Action/Stealth los und es wird intensiv und brutal. Realistischere "Jagten" habe ich bisher noch nie woanders erlebt. Man fühlt sich wie ein Predator wenn die Gegner einen im hohen Gras nicht sehen, der Bogen tut sein Übriges. Menschen als Schutzschild nutzen macht hier wirklich Sinn, die Gegner sind auf "schwer" schon ganz gute Schützen und passt man nicht auf wars das schnell.
Story kommt langsam in Fahrt. Ich weiß nicht wo es alles enden wird, möchte ich auch nicht. Diese Unklarheit und Unberechenbarkeit macht das Spiel so wunderbar. Knapp 10 Stunden auf der Uhr und ich möchte ehrlich gesagt nicht, dass das Game endet. Immer wieder freue ich mich auf die nächste Session aber mehr als 2 Stunden am Stück klappt nicht. Dann bin ich immer durch.

Xenoblade Chronicles
Ich merke wie es langsam dem Ende zugeht. Mechonis ist erwacht und ich darf mich (wieder) in einem Dungeon zu meinem Ziel metzeln.
Heute erst, nach 45 Stunden habe ich weitere Möglichkeiten entdeckt. So kann man ja Sammelaufgaben ganz nach Sammelalbum-Art in Angriff nehmen um weitere Gem` s zu craften. Auch die Harmonie zwischen den Partymitgliedern ist umfangreich. Bisher habe ich das alles vernachlässigt.
Sidequests sind gut zu bewältigen und viele auch schon abgeschlossen. Aber hier suche ich nicht extra nach Ihnen und wenn ich welche nicht entdecke oder nicht abschliesse, dann ist es eben so. Die Motivation zu 100% abzuschliessen habe ich nicht.
Das Kampfsystem ist wieder so eine Sache. Grundsätzlich gefällt es mir verdammt gut weil es anders ist als in vielen jRPGs die ich bisher gespielt habe. Aber dann gib es wieder Punkte wo ich mir an den Kopf fasse. Gegen Mechonis muss SHulk in der Party sein um einen bestimmten Buff zu wirken damit die Party diese Gegnerart verletzen kann.  :o  . Und welche Gruppenmitglieder gut/wichtig sind kann auch an einer Hand abgezählt werden da nicht alle Heilkünste beherrschen. So wird aus einem "seltsamen" Riki mit die wichtigste Person und aus einer Fiora oder Dunban nur Nebendarsteller. Melia ist wieder eine andere Sache, Sie ist im Kampf mit die interessanteste Kämpferin.
Das Original kenne ich leider nicht aber jetzt, rückblickend betrachtet war 2011 ein echt tolles Gaming Jahr. XC, Portal 2, Skyrim, Uncharted 3, Dark Souls...


SegaMan

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Hab jetzt nach Jahren einfach mal wieder mit The Witcher 3 angefangen.
Immer noch ein tolles Spiel!


PHX

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Hab jetzt nach Jahren einfach mal wieder mit The Witcher 3 angefangen.
Immer noch ein tolles Spiel!
Eines der besten, muss man ganz ehrlich sagen. Es ist eine so konsistente Open World, es gibt so viel zu entdecken und zu erleben ...
Ich würde es fast als ein Stück der Videospielgeschichte bezeichnen, aber: Es macht nicht so wirklich etwas total neu oder erfindet etwas, es ist eher die kompromisslos gute Anwendung von vorhandenen Bausteinen.
Aber weil es so konsistent gut in fast allen Bereichen ist, sollte sich das Teil jeder Gamer ansehen.


Faust

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Hab jetzt nach Jahren einfach mal wieder mit The Witcher 3 angefangen.
Immer noch ein tolles Spiel!
Eines der besten, muss man ganz ehrlich sagen. Es ist eine so konsistente Open World, es gibt so viel zu entdecken und zu erleben ...
Ich würde es fast als ein Stück der Videospielgeschichte bezeichnen, aber: Es macht nicht so wirklich etwas total neu oder erfindet etwas, es ist eher die kompromisslos gute Anwendung von vorhandenen Bausteinen.
Aber weil es so konsistent gut in fast allen Bereichen ist, sollte sich das Teil jeder Gamer ansehen.

Gesagt, getan, habe es eben bei Steam für 8,99 gekauft und werde es mal anspielen. Bin gespannt, denn bisher hatte mich das gezeigte nie "abgeholt". Wer weiß, vielleicht packt es mich ja. Der Ruf von diesem Titel ist ja beinahe schon "legendär".


link

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Beste Spiel der Ära 2010-2019 auch wenn ich das jetzt nicht sofort unterschreiben würde ist es eines der wenigen Spiele die diesem Titel würdig wären.


Mich hat das xp System etwas gestört aber das sind nur Kleinigkeiten
« Letzte Änderung: Juni 28, 2020, 01:40:40 Nachmittag von link »





SegaMan

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