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Von Oblivion (2006) auf AC Shadows (2025) geupgraded

southflorida

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Bin gerade so am überlegen, was hat sich in 20 Jahren weiterentwickelt.

Damals fand ich Oblivion auf Xbox360 beeindruckend. Eine Open World (damals noch nicht "so" verbreitet wie heute) mit Tag & Nachtwechsel usw. Das Spiel war damals so eine Art "Cutting Edge", eine Art Meilenstein. Und man brauchte halt die damals gerade neueste Konsolengeneration oder einen starken Computer.

2026 spiele ich AC Shadows auf Switch 2 im Handheldmode. Letztere Konsole hat lausige Performance (Technik etwa auf Niveau von 2020). Auf einer 3.000€ Grafikkarte (das gab es 2006 freilich noch nicht, zum. nicht für Spiele) sieht das Spiel enorm beeindruckend aus: hunderttausende Bäume, die nicht "generiert" aussehen, feines Gras, viele Blumen, Wasser mit Reflexionen o.ä. in 4K Auflösung spielen in einer anderen Liga, als die Einstiegs-Konsolenversion.

Doch auch auf letzerer gibt es (mit sichtbarer Abspeckung) das Erlebnis. Es gibt eine Map, wo ich nach zwölf Stunden Spielzeit einen Bruchteil (10-15% oder so, wenn ich die Gesamtkarte so anschaue, hab das Lösungsbuch) gesehen hab. Es gibt viele (!) Dörfer und ganze Städte. Häfen mit hunderten Schiffen und Booten, tausende Leute, die sich glaubwürdig bewegen, Reittiere, sowieso umfassende Fauna (viele Rehe, Katzen, Hunde usw.). Das ganze ununterbrochen mit Echtzeit-Schatten (z.B. im Sprung über einen Graben) für ALLE Objekte. Oblivion hatte sechs Orte oder so mit vielleicht jeweils einigen Dutzend NPCs. Ein rudimentäres Beleuchtungssystem, Echtzeitschatten noch weitgehend auf wenige Objekte beschränkt. Eine im Vergleich recht winzige Karte.

Was die Lebendigkeit der Welt angeht, wirkt AC Shadows unglaublich (auch andere Spiele haben das natürlich inzw., aber AC Shadows stellvertretend). Keine simplen NPCs, sondern fast alle mit recht komplexem "Eigenleben".

Man denkt, Swith 2 ist etwa auf PS4, max. PS4 Pro Niveau. Aber wenn man dann schaut, wie sich seit 2013 oder 2016 die Spiele entwickelt haben (oder seit dem besagten Oblivion von 2006, eine Generation früher), bin ich zumindest beeindruckt.


SegaMan

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Technisch alles natürlich höchst beeindruckend.
Die Frage ist halt ob man das alles auch "braucht" für ein schönes Spiele Erlebnis.

Ich fühle mich mittlerweile von sehr vielen Titeln einfach nur noch erschlagen.
Millionen an Ausrüstungsgegenständen.... zig tausend Items.... Waffen.....Missionen.....usw...

Bei vielen aktuellen Spielen habe ich das Problem wenn ich mal 2-3 Wochen nicht gezockt habe muss ich mich mühsam wieder einarbeiten.
Wie waren nochmal die Steueroptionen? Welches Item bewirkt was? usw....

Ich glaube hier liegt auch das Problem der gaming Industrie aktuell die mit ihren AAA Produktionen großteils den Blick auf das Wesentliche verloren hat. Kostet alles unfassbar viel Geld und Ressourcen... sieht genial aus..... kommt aber nicht mehr bei den gamern an.


Legio X

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Das Problem bei den heutigen AAA Spielen ist einfach, dass die Firmen versuchen mit extrem viel Content möglichst lange im Spiel zu halten.

Die Ubisoft Formel hat sich für mich abgenutzt. Man kann z.B. irgendwelche Federn oder Shantis sammeln. Oder viele gleiche Nebenmissionen machen. Aber es ist im Grunde leerer Inhalt. So wie ich in Hogwarts Legacy Globen drehen kann für nichts.

Eine gute Geschichte kann auch mal in 5h bis 20h erzählt sein.

Und Nebenmissionen sollten Abwechslung bieten und nicht repetitiv sein.

Und dann hast du noch Spiele wie Morrowind. Wo du einfach in der Welt rumirrst ohne wirklich zu Wissen wohin du eigentlich sollst oder was du tun musst um in der Haupthandlung weiterzukommen.

Bei AC Shadows muss man auch sagen was hat ein schwarzer Charakter in einem Samurai Spiel verloren? Der passt da genauswenig rein wie Cowboys oder Zombies oder Ritter. Warum kann man das nicht einfach lose an die damaligen Gegebenheiten halten?

« Letzte Änderung: März 19, 2026, 02:34:17 Nachmittag von Legio X »


docower

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Man kanns auch wie in FF14 drehen wo jede kleine Sidestory gut erzählt und liebevoll ist. Da macht man dann auch die Missionen gern weil's überall was zu entdecken gibt!


Legio X

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Ergänzend dazu.

Ich hätte bei AC gerne mal die Hauptstory, welche in der Gegenwart spielt zu Ende erzählt.

Aber die scheint gar nicht mehr zu existieren.



southflorida

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Das Problem bei den heutigen AAA Spielen ist einfach, dass die Firmen versuchen mit extrem viel Content möglichst lange im Spiel zu halten.

Die Ubisoft Formel hat sich für mich abgenutzt. Man kann z.B. irgendwelche Federn oder Shantis sammeln. Oder viele gleiche Nebenmissionen machen. Aber es ist im Grunde leerer Inhalt. So wie ich in Hogwarts Legacy Globen drehen kann für nichts.

Eine gute Geschichte kann auch mal in 5h bis 20h erzählt sein.

Und Nebenmissionen sollten Abwechslung bieten und nicht repetitiv sein.

Und dann hast du noch Spiele wie Morrowind. Wo du einfach in der Welt rumirrst ohne wirklich zu Wissen wohin du eigentlich sollst oder was du tun musst um in der Haupthandlung weiterzukommen.

Bei AC Shadows muss man auch sagen was hat ein schwarzer Charakter in einem Samurai Spiel verloren? Der passt da genauswenig rein wie Cowboys oder Zombies oder Ritter. Warum kann man das nicht einfach lose an die damaligen Gegebenheiten halten?

Ähm naja, die Portugiesen haben Handel mit Japanern betrieben und es gab halt schwarze Sklaven.

Also da haben sich auch echt mal wieder Leute aufgeregt. Wenn ein Phillipino dabei wäre, hätten garantiert weniger Leute gemeckert. Was die alle für Probleme haben.

Im übrigen: hat aufs Spiel selbst eigentlich keinen Einfluss für mich. Die Welt ist toll gestaltet. Für Japan Fans ein Traum. Jap. Sprache eingestellt = einfach genial.
Hab aber auch nicht jedes AC gespielt. Zuletzt Valhalla.


Clorell

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Diese ganzen megagigantischen Spiele erdrücken mich mittlerweile ehrlich gesagt, warum ich auch gar keine Lust mehr großartig auf sowas habe. Klar spiele ich auch noch als große Spiele, wie Witcher III, Horizon I/II oder auch mal sowas wie Death Stranding, aber bei sowas wie Oblivion oder Assassins Creed, bin ich auf jeden Fall raus. Die Elder Scrolls-Spiele, weil sie mir einfach vom ganzen Spiel her nicht zusagen und die Assassins Creed-Spiele, weil mir das einfach mittlerweile zu viele Spiele sind und ich schon mit dem zweiten Teil gebrochen hatte.

Ne, laßt mal, manchmal ist weniger doch mehr. Ein Silent Hill 2 Remake oder ein Metal Gear Solid 3 Delta ist mir dann da schon deutlich lieber. Das ist von der Spielzeit überschaubar, aber dennoch relativ groß.
Möge die Macht mit Dir sein.


Legio X

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Zitat
Ähm naja, die Portugiesen haben Handel mit Japanern betrieben und es gab halt schwarze Sklaven.

Also da haben sich auch echt mal wieder Leute aufgeregt. Wenn ein Phillipino dabei wäre, hätten garantiert weniger Leute gemeckert. Was die alle für Probleme haben.

Es gab keinen schwarzen Samurai. Punkt aus.
Und damit keine Notwendigkeit sowas ins Spiel einzubauen. Das ist für mich wieder so ein woker Quatsch.

Natürlich ändert das nichts an der Qualität des Spiels.

Wobei ich denke mit Ghost of Tsushima/Yotei sind die besseren Spiele in der Japan Thematik. Bei denen ist fast jedes Bild eine künstlerische Zeichnung. Da wird Stimmung und Atmossphäre perfekt eingefangen.

« Letzte Änderung: März 19, 2026, 06:17:07 Nachmittag von Legio X »


southflorida

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Ich war nie "woke", aber was da wieder einige für ein Drama bezüglich AC Shadows gemacht haben... Da denkste manchmal auch "meine Güte, wie schlecht muss es manchen Leuten gehen, dass sie so drauf sind"...

Vollkommen wertfrei von all dem betrachtet ist das Spiel für meine Begriffe technisch und grafisch sehr aufwendig, wirklich toll gemacht. Auch das Erzählerische stimmt, das hat mir schon bei AC Valhalla gefallen.

Was AC typisch etwas nervt, ist der Hang zu Parcour (nein, ich klettere doch auch nicht im echten Leben ständig auf Hausdächern, Böumen und Mülltonnen herum) und die dezent ausufernden Quests. Wie die Hauptquest weitergeht, was ich dazu machen muss, hätte ich ohne Lösungsbuch (das ich mir vor allem aus Sammler Gründen gekauft hab) nicht gesehen. Wer nicht täglich spielt, der verliert schnell die Übersicht.

Dennoch: es ist Wahnsinn, was alles da an liebevollen Details drinsteckt. Wer Japan Thematik mag, wird aus dem Staunen nicht rauskommen.


wraith

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Bei AC Shadows muss man auch sagen was hat ein schwarzer Charakter in einem Samurai Spiel verloren? Der passt da genauswenig rein wie Cowboys oder Zombies oder Ritter. Warum kann man das nicht einfach lose an die damaligen Gegebenheiten halten?

Sehe ich auch so. Für mich ein Ausschlußkriterium, ein Spiel zu ignorieren.

Ein Shadowman hätte mit einer rothaarigen Irin oder einer Inuit-Frau auch nicht funktioniert (Voodoo-Thematik).

Oder San Andreas: Hip Hop-Setting und dann ein Weißbrot namens Karl Schmitt aus Bottrop. Hätte einfach nicht gepasst.
"The controller has been the biggest barrier separating gamers from the world of designers." (Peter Molyneux, Juni 2011)
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southflorida

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Naja, Mario als Klempner der eine Prinzessin rettet, passt auch nicht.

a) Prinzessin würde sich kaum mit Klempnern abgeben. b) Man würde wohl staatlicherseits eher eine andere Art Hero (vielleicht eher so eine Art Chris Redfield) engagieren. Oder gleich bewaffnete Söldner...

Sonic als Igel passt auch gar nicht. Schonmal so einen Igel gesehen? Nicht mal auf Drogen.  :embarassed:

Macht was ihr wollt.  :) Von dem Geschrei über die Story (meist wieder von Leuten, die das gar nicht gespielt haben), hab ich mich nicht inspierieren lassen. Ich hab letztes Jahr die Tests durchgelesen und da liess sich herauslesen, dass das Spiel gelungen ist. Mit Yasuke hab ich kaum gespielt.


Legio X

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Du bringst hier wieder einiges durcheinander.

Mario ist ein Spiel das in einem fiktiven Königreich spielt.

Assassins Creed baut aber historische Städte und Umgebungen nach. Man trifft z.B. auch Figuren der realen Geschichte wie Napoleon.

############

Crimson Dessert dürfte aktuell die Referenz sein, wenn man von der Grafik der Open Worlds spricht. Das ist wirklich der Hammer was es da an Städten, Dörfern, Gebäuden und Landschaften zu entdecken gibt. Leider kommt es nicht von der Geschichte an ein Red Dead Redemption 2 ran.

« Letzte Änderung: März 20, 2026, 10:02:41 Vormittag von Legio X »


southflorida

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Mir ist das so komplett schnuppe, das glaubst du nicht.

Ich find AC Shadows wirklich gut. Alles kann man eh nicht spielen, aber DIE Open World macht vieles gut im bergigen Japan.


wraith

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Naja, Mario als Klempner der eine Prinzessin rettet, passt auch nicht..

Doch. Weil es KOMPLETT erfunden ist. KOMPLETT fiktiv, ohne jeglichen Bezug zur Realität.
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Madness

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Crimson Dessert ... Leider kommt es nicht von der Geschichte an ein Red Dead Redemption 2 ran.

Warum sollte das auch nur im entferntesten irgendjemand ernsthaft gedacht haben?