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Legio X

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Die Heimcomputer brachten mich zum Programmieren.

Und wenn man progtammiert braucht man mathematische Kenntnisse.

Meine Eltern und Lehrer konnten damals nichts mit Computern anfangen.

Mein Vater hat es gehasst mit Computer zu arbeiten.

Er tat das zum Schluss nur, weil er es in der Firma musste.

Letzen Endes war man damals als Heimcomputerbesitzer ein richtiger Nerd.

Die Computer liesen sich nicht bedienen, wenn man die Befehle nicht kannte.

Und es gab massig Computerzeitschriften, welche das Programmieren erklärten.

Das internet und Youtube gab's ja damals nicht.

« Letzte Änderung: August 09, 2025, 08:19:49 Nachmittag von Legio X »


SegaMan

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Hab damals auf meinem C64 in Basic ein kleines Programm gebastelt womit man Zapfen Rechnen konnte.
War dann ein gefragter Mann weil Zapfen Rechnen damals eine beliebte Strafarbeit in der Schule war :D

Fühlte mich wie ein Programmiergott  ;D


docower

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Die Heimcomputer brachten mich zum Programmieren.

Und wenn man progtammiert braucht man mathematische Kenntnisse.


OT, ganz witzig, weil: Ich hatte nie was besseres als ne 4 in Mathe, bin arsch-über-Latte durchs Studium gekommen. Und programmiere gerne :D


southflorida

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Bei mir war es die (auf mehreren Zeugnissen) 5 in Physik und zumeist 4 in Chemie.

Und heute lese ich engl. Fachliteratur zu chemischen Prozessen bei der Sternentwicklung (neue Erkenntnisse in Zeitschriften und Büchern, zum Großteil die Bücher im englischsprachigen Ausland bestellt). In Englisch damals nebenbei ja auch zumeist nur so schlechte 3 bis gute 4.

Ja, Talente oder Interessen wurde nicht gefördert, vielmehr wurde einem so oft wie nur möglich gesagt: STOP. Interesse an Dingen wurde gründlich bekämpft und im Keim erstickt. Lieber 30 min. der 45 min. Schulstunde Hausaufgaben KONTROLLE und BESTRAFUNG. Deutschlands Schulsystem.


SegaMan

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Grad erfahren das die Spezial Effekte  der Serie "Babylon 5" mit dem Amiga erstellt wurden.

https://www.youtube.com/watch?v=Xn3UraChY0c

Wusst ich gar nicht :)


Legio X

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OT, ganz witzig, weil: Ich hatte nie was besseres als ne 4 in Mathe, bin arsch-über-Latte durchs Studium gekommen. Und programmiere gerne :D

Das kommt darauf an was man programmiert. Für Webentwicklungen braucht man keine mathematischen Kenntnisse.

Aber um z.B. einen Körper in einen dreidimensionalen Raum darzustellen schon.

Alleine schon das erstellen von Sprites auf dem C64 setzte voraus das man mit Hexzahlen umgehen konnte.

Und ich weiß ja nicht wie tief du eingestiegen bist. Hast du jemals in Assembler programmiert?

« Letzte Änderung: August 12, 2025, 08:32:26 Nachmittag von Legio X »


southflorida

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Naja, in Mathe war ich auch mies, aber in 3d Software stelle ich tagtäglich Objekte im dreidimensionalen Raum dar. (y x z Achse, Koordinaten)

Kommt echt drauf an, was in Mathe behandelt wurde, bei uns ab der zweiten Hälfte 7. Klasse nur Mist, den man eigentlich nie mehr im Leben braucht. :(

Dreisatz (7. Klasse?) dürfte das letzte Brauchbare gewesen sein.


Legio X

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Meine Kinder haben mich immer gefragt: Warum Mathe?

Ich habe ihnen dann erklärt Mathematik ist die Sprache der Logik.

Wenn uns also Außerirdische besuchen können wir uns nur mit Mathematik verständigen.

Für alle anderen bleibt nur die Analsonde übrig.



southflorida

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Die hatten in den Pioneer 10- als auch Voyager I/II Raumsonden (die allesamt das Sonnensystem verlassen) u.a. irgendwelche mathematischen Codes drin. Für den Fall, dass die Sonden irgendwer im Weltall entdeckt.

Hab früher gedacht "wieso sollte das irgendein Außenirdischer verstehen können", aber naja, Mathematik ist wohl überall gleich.


Clorell

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Mathe war eigentlich kein Problem bis zur siebten Klasse. Als dann aber in der achten, neunten und zehnten Klasse das ganze Algebra-Gedöhns und das ganze mit Cosinus, Sinus, Tangens-Krampel kam, das ja mit der Zeit immer schwieriger wurde, kam ich da nicht mehr mit. Ich hatte damals auch keine Lehrer, die das gut erklären konnten.

Hätte ich den Lehrer aus meiner kaufmännischen Weiterbildung gehabt, hätte ich es wahrscheinlich eher verstanden, denn bei dem habe ich auf einmal Sachen verstanden, die mir jahrelang kein Lehrer, auch die von der Nachhilfe nicht, erklären konnte.

Und wenn in der Schule mit dem ganzen Stoff halt weitergemacht wird und Du den Anschluß verlierst, kommst Du da nicht mehr rein. Ich hatte in der neunten und zehnten Klasse nur noch 5er und 6er überwiegend.

Man lernt halt auch in der Schule viel Krempel in Mathe, den man eigentlich nie wieder braucht. Da müßte man mal das Schulsystem umkrempeln, daß eher die Talente gefördert werden, anstatt nur stur den Stoff durchzuziehen, in allen Fächern wohlbemerkt.

Ich hege auch aufgrund dieser Tatsache bis heute einen Groll gegen Mathe. Dieses Gebiet und ich werden keine Freunde mehr in diesem Leben. Mit Mathe kann man mich jagen. Alle anderen Fächer waren nie ein Problem, nur Mathe. Ist auch ein Grund, warum ich nie mit Programmieren anfing, obwohl mich das schon interessiert hätte.
« Letzte Änderung: August 13, 2025, 06:38:58 Vormittag von Clorell »
Möge die Macht mit Dir sein.


Legio X

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Es hängt viel davon ab, wie es dir eine Person vermittelt.

Dann kann es auch Spaß machen.

Leider kann man Mathe nicht auswendig lernen, sondern muss es verstehen.

Auf YT gibt's so tolle Mathekanäle die echt gut gemacht sind.

Sowas hatten dir damals nicht.

Ich hatte mich immer mit zwei Freunden zusammengesetzt und gemeinsam haben wir versucht die Aufgaben zu lösen.



Clorell

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Meine Lehrer in der Schule haben zum Erklären alle nichts getaugt. Erst der Lehrer auf der Weiterbildung, der konnte das richtig. Den habe ich nicht vergessen. Hätte ich den in der Realschule gehabt, wäre Mathe sicher kein Problem.

Der saß sich bei ein paar Sachen mit mir weniger als fünf Minuten hin und erklärte mir diese, zu der meine damaligen Lehrer alle nicht fähig waren, so einfach, daß ich es ganz schnell verstand.

Ich bin mir sicher, daß ich bei dem auch die höhere Mathematik wie Algebra und co. auch richtig verstanden hätte, daß ich vielleicht ohne Weiteres auch einen 3er gehabt hätte.
Möge die Macht mit Dir sein.


docower

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Es ist halt auch so, dass manche Leute das Zeug in der Praxis sehen müssen weil sie es beim theoretischen Lernen nicht so recht abstrahieren können. Ich gehör da dazu. Wenn du mir nen Modulo in der Theorie erklärst kapier ich nix. Wenn ich wissen muss ob eine Anzahl Bildern sich durch fünf Teilen lässt, dann versteh ich nen Modulo :D


southflorida

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Meine Lehrer in der Schule haben zum Erklären alle nichts getaugt. Erst der Lehrer auf der Weiterbildung, der konnte das richtig. Den habe ich nicht vergessen. Hätte ich den in der Realschule gehabt, wäre Mathe sicher kein Problem.

Der saß sich bei ein paar Sachen mit mir weniger als fünf Minuten hin und erklärte mir diese, zu der meine damaligen Lehrer alle nicht fähig waren, so einfach, daß ich es ganz schnell verstand.

Ich bin mir sicher, daß ich bei dem auch die höhere Mathematik wie Algebra und co. auch richtig verstanden hätte, daß ich vielleicht ohne Weiteres auch einen 3er gehabt hätte.

Es ging immer nur um "mach das", wenn Hausaufgaben etc. nicht gemacht waren, gab es eine Sechs. Die Kontrolle der Hausaufgaben zog sich bestimmt über die Hälfte der 45 min. Schulstunde hin. Toller Unterricht...

Jegliche Begeisterung wurde im Keim erstickt.
Ich hab Englisch in Florida (TOEFL) gemacht und später LLCI Lv. 3 (damals als der einzige, die anderen waren alle mindestens ein Level niedriger), DAS hat mir Spaß gemacht. In der Schule war ich bei Englisch irgendwo auf Drei bis Vier gewesen (auch bedingt durch mehrfach im Halbjahr Sechsen in der blöden Hausaufgaben-Abfragerei) und hab letztendlich das meiste in RPGs gelernt.

Meine Begeisterung für Naturwissenschaften Astronomie, extreme Physik und Chemie, all das blieb links liegen (und ungefördert) in der Schule. Mein Chemie-Lehrer von damals wird denken, ich bin ein Arschloch, aber ich lese heute englische Literatur über die Dinge.


Clorell

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Ja, genau so war es. Wie oft war ich in Mathe an verschiedenen Aufgaben dran, wo ich mit dem "typischen" Lösungsweg, wie ihn uns die Lehrer vermittelt haben, einfach nicht klar kam. Hatte ich einen anderen Lösungsweg, obwohl der auch zum richtigen Ergebnis geführt hatte, dann wurde es dennoch stur als falsch bewertet, mit der Begründung, daß das nicht der Weg ist. Irgendwann resigniert man dann auch, wenn jede andere Möglichkeit im Keim erstickt wird.

Das war aber nicht nur in Mathe so, sondern auch in den ganzen anderen Fächern, bei fast allen Lehrern. Immer alles stur machen. Das ist heute noch so. Ich erinnere mich noch, als mein Kurzer in der Grundschule noch mit der Art, wie sie multipliziert und dividiert hatten, Probleme hatte. Die hatten das derart kompliziert gelernt, daß ich mich selbst da erst einmal zurecht finden mußte, wie die auf den Weg gekommen sind.

Anstatt man es aber so macht, wie es meine Eltern und ich schon gelernt hatten, mußte es genau so sein. Ich habe meinem Sohn unseren Weg beigebracht, was er logischerweise gleich kapierte und viel einfacher fand. In der Arbeit wurde es auch wieder als falsch beweretet, obwohl das Ergebnis richtig war. Mit rot wurde reingeschrieben, daß das nicht der Weg ist. Ja, leckt mich doch am Arsch, ihr elendigen, sturen Dreckslehrer.

Und bei solchen Methoden sollen Schüler motiviert bleiben? Aber sicher doch.

Kein Wunder habe ich damals wie heute an Mathe einen unglaublichen Groll bekommen. Mein Sohn regt sich auch oft auf, warum viele seiner Ideen, die aber meistens funktionieren, nicht angewendet werden dürfen.
« Letzte Änderung: August 14, 2025, 03:23:33 Nachmittag von Clorell »
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