@ Jörg: ja, wirklich - keinen Bock mehr. Auf die Spiele ansich schon - aber nicht mehr auf "10 Abende an einem Boss hängen" ...
- Auch krieg ich schon Durchfall, wenn ich nur an riiiiieeesige Maps mit 20.500 Fragezeichen und einem Logbuch, das mit 14.000 Hol- und Bringquests vollgestopft ist. Wovon einem permanent das "schlechte Gewissen" sagt, dass man die ja machen MUSS, weil man sonst bestimmmmmt was verpasst. *Würg*
- Auch will ich nicht mehr wochenlang im Menü/Inventar rumklicken und stundenlang mein Schwert optimieren. Hier lassen sich der Griff, der Griffknauf, das Material, die Länge, die Beschaffenheit und noch vieles mehr separat verbessern. Siehe "Dragon Age: Origins". Bei diesem Spiel bin ich fast wahnsinnig geworden, als mir nach 4 Wochen Spielzeit aufgefallen ist, dass ich gut 85% davon im Inventar verbracht habe ... *mir grauts*
Zu der Härte in Spielen:
Sie müssten die Dinger halt einfach anders "verpacken" oder so programmieren, dass die Routine "merkt", dass der Spieler schon 40 Versuche hinter sich hat und man - für den Spieler
unmerklich - dem Boss einfach ab da einige Steine in den Weg legt. Oder so ...
Is ja auch nicht so, dass alle so gnadenlos sind.
"Lunark" beispielsweisse. Auch komplett 90er - auch komplett Retro - auch komplett "schwer". Aber dennoch absolut machbar, spassig, motivierend und immer mit Richtung nach "Vorne".
Oder "Lords of the Fallen" - GEIL, Souls und dennoch absolut machbar. Hab da - glaube ich - an keinem Boss länger als einen Abend gehangen. Auch "Mortal Shell" - üüüberhaupt kein Thema. Zu keiner Zeit meinte man ein "leichtes" Spiel zu spielen - würde auch gar nicht zu der ganzen (innig geliebten) Melancholie passen - und dennoch, Finale erreicht - sehr zufrieden und happy, eine geile Zeit gehabt zu haben.
Das hab ich aber mit den oben aufgezählten Grausligkeiten NICHT. Nicht mehr.
Brauch nach den letzten beiden "Pleiten" jetzt echt mal ne lange Pause. Von Spielen & Co.
