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Die Spielhalle ist tot, lang lebe die Spielhalle!

SegaMan

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Komme ja gerade aus dem Italien Urlaub.
Dort gibt es sie noch, die SPIELHALLEN.

Nach wie vor ein riesiger Magnet für Kinder und mein Kleiner hat uns natürlich täglich am Abend dort hineingezogen um sein Urlaubsgeld zu verpulvern  :D

Ich kenne das ja noch aus meiner Kinderzeit und aus heutiger Sicht muss ich für mich (!!) sagen das die Spielhalle ihren Reiz komplett verloren hat.

WARUM?

Der Technologiefaktor ist weg.
Früher konnte man in der Spielhalle immer sehen was gerade Stand der Technik ist.

Zu 2D Zeiten war das NeoGeo dem Heimbereich unfassbar weit voraus.

Und als dann die ersten 3D games kamen.

-Virtual Fighter
-Virtual Racing

Das war schon einen neue Welt!
Und dann wurde es noch Unfassbarer.


-Daytona USA
-Ridge Racer
-Sega Rally

Das war alles  technisch von einem anderen Stern.

Dieser Aspekt fehlt in den Spielhallen HEUTE völlig bzw. es gibt halt so gut wie nichts "neues" mehr.
Die Automaten sind seit Ewigkeiten die gleichen und technisch damit jedem heutigen Konsolenspiel/PC game WEIT unterlegen.

Die Racing Automaten sind zwar  immer noch schön anzusehen.
Ein Outrun 2 4 Player Automat inkl. beweglichen Sitzen macht schon Bock und ist nett anzusehen.
Aber auch das hab ich zu Hause mit meinem Racing Rig mittlerweile besser.

Was mich besonders schmerzt.
2D ist in der Spielhalle TOT.

Ich hab nicht einen einzigen NeoGeo Automaten gesehen.
Auch keine Shmups Automaten oder Prügel Games.

FAZIT:

Es ist nach wie vor natürlich nett in eine Spielhalle zu gehen. Vor allem wenn man Kinder hat.
Aber "der Lack ist ab". Schade....



« Letzte Änderung: Juli 31, 2022, 11:13:10 Nachmittag von SegaMan »


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Recht hast du das einzige wo es noch technisch in den Arcades vorangeht sind Flipperautomaten.


Clorell

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Bei uns in Deutschland waren Arcade-Automaten ja hauptsächlich in den 18er-Spielhallen. Reguläre Arcade-Spielhallen, so wie es sie in Italien, USA oder Japan gibt, in denen sogar Kinder reinkommen, gab es bei uns in Dummland ja nie so wirklich.

Ich kenne Arcade-Automaten in meiner Kindheit und Jugend eigentlich nur durch die bei uns damals stationierten US-Streitkräfte. In der Spielhalle bei der PX kam man auch als deutsches Kind rein. Da hatten wir uns vorher von der Bank immer ein paar Dollars eingetauscht und schon ging es los.

Die hatten damals halt auch so den neuen angesaten zu den jeweiligen Jahren. Von Street Fighter II, über Asterix, Mortal Kombat, Daytona USA, Ridge Racer. Da war an sich alles Relevante da. War eine grandiose Zeit und vor allem merkte man damals in der Tat, daß Arcade-Automaten den Konsolen bei Weitem überlegen waren. Heute ist es umgekehrt und die Automaten wirken technisch antiquiert, was mich aber nicht stört.

Nur braucht man heute halt im Grunde keinen Arcade-Automaten mehr. Praktisch fast alle relevanten Automaten von damals, bekommt man problemlos auf aktuelleren Konsolen durch Retroarch und co zum Laufen.

Stimmt jedenfalls. Der Lack der Spielhallenautomaten und Hallen ist irgendwie schon abgebröckelt. Es ist heute weit weniger reizvoll..
« Letzte Änderung: August 01, 2022, 12:03:35 Nachmittag von Clorell »
Möge die Macht mit Dir sein.


Legio X

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Bei uns gab'sim Foyer der Disco zwei Automaten Galaga und Donkey Kong.

Da konnte man den Leuten beim Spielen zuschauen.

Und auf dem C64 gab's diese Spiele in gleicher Qualitat.

Spielhallen gab's in Deutschland aufgrund des Jugendschutzes nicht.



southflorida

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OUT RUN war das Spiel, das mich 1987 absolut fasziniert hat. Ich hatte auf Schneider CPC bis dahin so ein paar Rennspiele, einfarbig graue Fahrbahn, einfarbig grüne Fläche drumherum, einfarbig grauer Himmel, das war es. Bei Out Run sah man Getreidefelder, Bauwerke am Straßenrand, es gab Hügel und es gab Verzweigungen der Strecke, das war alles so atemberaubend.

Nie konnte ich in die Arcade rein, 1987 war ich einfach zu jung. Ich starrte immer nur fasziniert auf den von außen gut sichtbaren Out Run Automaten. Wenn ich Glück hatte, spielte mal jemand, dann sah man auch andere Strecken als die im Demomodus gezeigten Standardstrecken -- wenn der Spieler gut war, meist war in Stage 1 Schluß.

Als wir im Dezember 1987 in Miami waren, wurde der Traum wahr: OUT RUN stand unten im Hotel (neben ca. 15 anderen Spielen), und als Kind durfte man in den USA zocken. Mit Quarter Dollar Münzen musste man den Automat füttern und ich sammelte die, wann immer es irgendwo Wechselgeld gab.

Im Frühsommer 1988 kaufte ich für hart ersparte 59 Mark OUT RUN für Schneider CPC und die Enttäuschung war brutal. Als ich kurz darauf im Sommer 1988 erstmals das Master System in Action sah, wo OUT RUN einigermaßen annehmbar aussah, war klar, wohin der Weg führen musste: 299 Mark fürs Master System sparen. Das Ding spielte auch viele andere Automaten in brauchbarer Qualität ab: WONDERBOY, AFTERBURNER, WONDERBOY IN MONSTERLAND, THUNDER BLADE... es war schier UNMÖGLICH (und in dem Taschengeld-Alter nicht daran zu denken), 100% in Automatenqualität zuhause zu spielen (2400 DM hätte ein Gehäude + Platine eines einfachen Automaten wie WONDERBOY gekostet) und mit dem Master System wurde zumindest ein annehmbarer Kompromiss gefunden.

Das hat mich alles geprägt: Sega war das Geilste überhaupt, Power Play und Co. waren wichtig, um sich über die Qualität von Spieleumsetzungen zu informieren. Wer einen C64 oder Amstrad/Schneider hatte, bekam oft schlimme Automatenumsetzungen (dass es trotzdem gute Spiele für diese Computer gab, vergass ich im Dogma gern und viele andere auch: auf dem Schulhof stand ein Spectrum- oder Atari XL-Fan schon etwas im Regen, während immer mehr Leute die aufstrebende Plattform Amiga besaßen); mit Atari ST, Amiga stand man besser da, aber die waren unbezahlbar teuer. Master System war ein Mittelweg, ganz anständige Qualität, für die man nicht extrem reich sein musste, freilich war es noch ein langer Weg, bis ich es endlich hatte.

So 1991/92 sah ich mich auf Profi-Niveau: ein Stapel Master System-Spiele, Mega Drive bereits im Auge, die Video Games wurde regelmässig gekauft und für die vielen Amiga-Besitzer (eigentlich stärker, als 8 Bit Sega) hatte ich eher ein Lächeln über: die spielten Sachen, denen gegenüber war eine PC-Engine oder Mega Drive spielerisch so haushoch überlegen. Ich meine, ehrlich, TURRICAN 2 war das Einzige, was es mit den Kondolenkrachern aufnehmen konnte (und Factor 5 verstanden das, dass die Japaner einfach Meilen voraus waren). Aber in den Diskettenkästen lagen bei denen eben auch BARBARIAN, TEST DRIVE, EMANUELLE, KULT, SAVAGE und STRIP POKER... :/

Bald zumindest vom Ausweis her erwachsen, durfte ich im Laufe der 1990er auch endlich in die Spielhalle, erst RAD MOBILE von Sega, MORTAL KOMBAT II, RAIDEN, und dann kam bald eine neue Generation wie RIDGE RACER, DAYTONA USA, RAVE RACER, TEKKEN, VIRTUA FIGHTER... DAYTONA 2, SEGA RALLY 2, LE MANS, HOUSE OF THE DEAD 2 markierten in den End-Neunzigern die Blütezeit, aber auch das langsame Ende.


Legio X

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Zitat
So 1991/92 sah ich mich auf Profi-Niveau: ein Stapel Master System-Spiele, Mega Drive bereits im Auge, die Video Games wurde regelmässig gekauft und für die vielen Amiga-Besitzer (eigentlich stärker, als 8 Bit Sega) hatte ich eher ein Lächeln über: die spielten Sachen, denen gegenüber war eine PC-Engine oder Mega Drive spielerisch so haushoch überlegen. Ich meine, ehrlich, TURRICAN 2 war das Einzige, was es mit den Kondolenkrachern aufnehmen konnte (und Factor 5 verstanden das, dass die Japaner einfach Meilen voraus waren). Aber in den Diskettenkästen lagen bei denen eben auch BARBARIAN, TEST DRIVE, EMANUELLE, KULT, SAVAGE und STRIP POKER... :/

Ich denke hier muss man etwas differentieren.

Der Amiga erschien ein paar Jahre vor dem Mega Drive. Und es wurde am Anfang vermieden ihn als Spielemaschine zu vermarkten, er wurde als Multimedia Gerät beworben.

Das Megadrive ist auf viele Sprites und Scrollling für 2D Spiele optimiert.

Von den Leistungsdaten waren beide Maschinen ähnlich. Der Amiga war flexibler, da man die einzelnen Chips unterschiedlich einsetzen konnte. Somit war sehr viel Arbeit notwendig um Spiele richtig zu optimieren.

Und dann kann dazu, dass das Mega Drive  eine viel höhere Verbreitung hatte. Sprich die Entwickler hatten ein größeres Budget für ihre Spieleumsetzungen als die Amiga Entwickler.

Der Amiga konnte z.B. viel mehr, wenn es um 3D Grafik ging. Starglider, Virus, Interceptor, ...
« Letzte Änderung: August 03, 2022, 07:53:57 Vormittag von Legio X »


southflorida

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So 1991/92 sah ich mich auf Profi-Niveau: ein Stapel Master System-Spiele, Mega Drive bereits im Auge, die Video Games wurde regelmässig gekauft und für die vielen Amiga-Besitzer (eigentlich stärker, als 8 Bit Sega) hatte ich eher ein Lächeln über: die spielten Sachen, denen gegenüber war eine PC-Engine oder Mega Drive spielerisch so haushoch überlegen. Ich meine, ehrlich, TURRICAN 2 war das Einzige, was es mit den Kondolenkrachern aufnehmen konnte (und Factor 5 verstanden das, dass die Japaner einfach Meilen voraus waren). Aber in den Diskettenkästen lagen bei denen eben auch BARBARIAN, TEST DRIVE, EMANUELLE, KULT, SAVAGE und STRIP POKER... :/

Ich denke hier muss man etwas differentieren.

Der Amiga erschien ein paar Jahre vor dem Mega Drive. Und es wurde am Anfang vermieden ihn als Spielemaschine zu vermarkten, er wurde als Multimedia Gerät beworben.

Das Megadrive ist auf viele Sprites und Scrollling für 2D Spiele optimiert.

Von den Leistungsdaten waren beide Maschinen ähnlich. Der Amiga war flexibler, da man die einzelnen Chips unterschiedlich einsetzen konnte. Somit war sehr viel Arbeit notwendig um Spiele richtig zu optimieren.

Und dann kann dazu, dass das Mega Drive  eine viel höhere Verbreitung hatte. Sprich die Entwickler hatten ein größeres Budget für ihre Spieleumsetzungen als die Amiga Entwickler.

Der Amiga konnte z.B. viel mehr, wenn es um 3D Grafik ging. Starglider, Virus, Interceptor, ...

Die Hardware war ähnlich, der (gleiche) 68000 Prozessor war beim Amiga sogar einen Tick langsamer getaktet,  bezüglich 3D Grafik wäre das MD also geringfügig besser, nur kamen natürlich kaum Flugsimulatoren für Mega Drive.

Der Amiga war als Spielemaschine prinzipiell schon fein, auch im Vergleich zum Mega Drive nicht schlecht. Problem war eher, dass die Japaner zu der Zeit so unfassbar überlegen waren, was Spielbarkeit anging.
Wenn ich an mies spielbare Krücken auf Amiga denke, und dann die PC-Engine, oder Mega Drive Module jener Zeit hernehme, dann lagen WELTEN dazwischen. Guck einfach ein SUPER SHINOBI an und dagegen dann vergleichbaren Amiga Kram...
Das heisst nicht, dass alles an Spieleoutput am Amiga "schlecht" war, natürlich gab es einzigartige und geile Sachen wie die Cinemaware Spiele oder halt auch einige Adventures, viele Genres gab es so auf Konsolen (noch) nicht.
Dennoch: die Amiga Kollegen spielten SCORPIO oder MENACE oder meinetwegen R-TYPE oder ein SILKWORM und da zockten die Konsolenfreaks schon GUNHED, DRAGON SPIRIT, HELLFIRE oder THUNDERFORCE III, du weisst, was ich meine...
Gab durchaus auch einige Entwickler, die versuchten, die unfassbar gute "Konsolen-Spielbarkeit" auf Amiga zu realisieren, wie Factor 5 (GIANA SISTERS, TURRICAN), oder wie auch ZOOL oder APYDIA in den späteren Amiga Jahren, aber die japanische Qualität wurde m.E. nie erreicht, never. Dafür konnte man am Mega Drive kein BARD'S TALE oder ULTIMA spielen und auch kein F16 FALCON, das um 1990 schon durchaus eine Art Nonplusultra der Simulationen war.


Legio X

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Eigentlich echt schade, dass die Zeit der Homecomputer dabach vorbei war. Gerade Amiga und Atari ST waren mit ihren Betriebssystemen den DOS Computern um Jahre voraus.

Nicht auszudenken, wenn man heute einen leistungsstarken Homecomputer hätte mit vernünftigen OS. Nicht so ein Gefrickel wie Windows, so geschlossen wie Mac OS oder so ein Textadventure wie Linux.

Etwas spielen, ein vernünftiges Office Pendant und noch etwas Multimedia.

Stellt euch einfach mal vor, wie wir alten Säcke uns in unserer alten Schule auf dem Pausenhof treffen und Software tauschen und fachsimpeln.

Also das genaue Gegenteil von einem Hipster Apple Store.
« Letzte Änderung: August 03, 2022, 01:46:40 Nachmittag von Legio X »


SegaMan

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Naja, der Homecomputer war einfach die Vorstufe zum PC.
Ich wüsste nicht wie man das heutzutage differenzieren könnte bzw. wo da ein Markt für einen Heimkomputer wäre.

Im Spielhallenbereich war die Entwicklung ja ähnlich.
Zuerst war der Arcade Bereich immer die Speerspitze des technisch möglichen.

Dann wurde die Technik, vor allem im PC Sektor mit ihren 3D Grafikkarten immer potenter.
Dadurch war einerseits leistungsstarke Hardware relativ günstig verfügbar und andererseits wurden  teure Eigenentwicklungen zunehmend finanziell unattraktiv. Kehrseite dabei war allerdings das dadurch der Technikvorteil dahin war.

Auch im Konsolenbereich sieht man ja diese Entwicklung.
Hardwarekomponenten wurde zunehmen zugekauft und nicht mehr selbst entwickelt.

Und selbst bei den Eingabegeräten ist die Entwicklung die selbe.
War man früher in der Spielhalle noch fasziniert wenn das Lenkrad vibriert wenn man wo dagegen währt so sitzt man heute zu Hause im
originalen Schalensitz und bekommt faszinierende Force Feedback Effekte geliefert.

So ist der Lauf der Zeit.
Früher haben wir davon geträumt zu Hause die games so genießen zu können wie in der Spielhalle.
Mittlerweile ist das längst Realität.






Legio X

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Ich denke es gäbe schon einen Bedarf für Heimcomputer.

Die Minikonsolen sind ja ein Erfolg.

Und stell euch mal vor, mitgeliefert wird eine Programmsprache die es ermöglicht Indies zu programmieren, die man dann hochalden kann und die Community kann sie benutzen.

Ich denke das wäre ein interessanter Aspekt.

Natürlich bedeutet so ein Homecomputer auch du musst Ahnung von der Materie haben und nerdig wie in den Achtzigern sein.

Der Android oder iOS Hipster könnte das wahrscheinlich nicht bedienen.

Aber das wäre vielleicht auch besser so.


SegaMan

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Ich raff nicht ganz wie dieser Homecomputer „aufgebaut/ausgestattet“ sein soll.
Da kann man doch jeden xbeliebigen Laptop dafür nutzen.
Seh da keinen Nutzen für einen eigenständigen Homecomputer.


Legio X

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Stell dir einfach mal ein simples Betriebssystem vor, das nicht alle fünf Tage ein Update fährt. Du schaltest mit dem Auschaltknopf aus und musst es nicht herunterfahren.

Ein wirklich simples OS mit Funktionen für Dateien verwalten, drucken, Office Klon, Mulitmedia und Spiele in der Qualität von Gog.

Ein Programmiersprache implementiert wie GFA Basic.

Kein MS, kein Apple, kein Google, kein Pinguin.

Simple, einfach, mit Spielen ....

Das wäre wirklich eine Marktlücke.

Ich denke sowas in der Art wie der Archimedes. Ein Risc Computer.

Schau dir an was du im Moment kaufen kannst. Windows ein Frickelsystem oder Apple Hardware mit vergoldeten Preis. Oder Linux ein Betriebssystem mit 3% Verbreitung und hundert Varianten.

Aber da bin ich wahrscheinlich zu romantisch.

Weshalb ich C64 Maxi und Amiga Mini besitze. Eigentlich Homecomputer die es erlaubt haben einem einzelnen Programmierer Spiele zu coden.

Einen Atari ST mini würde ich auch sofort kaufen.
« Letzte Änderung: August 03, 2022, 11:05:51 Nachmittag von Legio X »


southflorida

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Einen DOS PC mini mit Turbo XT+EGA+Adlib Karte würde ich gern nehmen. Da könnte eine Art Linux Shell drauf sein, mit der dann exakt der Kram klappt, der auch auf DOS klappte.
Dazu dann Spiele Larry 2+3, Kings Quest 4, Space Quest 3, Ultima 6, Loom, Monkey Island 1, Xenon 2, Commander Keen, all diese Sachen, die es bereits mit Adlib Sound gab, und die auf einem Turbo XT noch laufen würden.
Kein VGA, kein Strike Commander, kein Rebel Assault, sondern halt ein PC aus der Amiga Ära.

Würde man es richtig machen, legte man noch ein echtes Papierhandbuch und vorinstalliertes GW Basic / Turbo Pascal o.ä. bei und ein paar Beispielanwendungen. Dann könnte man echt typischen Home Kram machen.
« Letzte Änderung: August 05, 2022, 09:40:41 Vormittag von southflorida »


SegaMan

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Hab erst unlängst durch das C64 Handbuch geblättert.
SEHR GEIL!

https://www.c64games.de/artikel/Commodore_64_Microcomputer_Handbuch_(de).pdf

« Letzte Änderung: August 05, 2022, 10:03:55 Vormittag von SegaMan »


Clorell

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Da ich ja den C64 Maxi zuhause habe, aber damals nie selbst einen C64 hatte, kann ich die Nostalgie und die Begeisterung für die Spiele darauf, nur bedingt teilen. Was ich gerne hätte und da bin ich zum Teil bei southflorida, wäre ein richtig cooles DOS-System, auf dem das ganze alte Zeug von früher läuft.

Also angefangen von Spielen wie Commander Keen, Duke Nukem, Electro Body, über Baron Baldric, Monkey Island, Zak McKracken, bis hin zu Sachen wie Rebel Assault oder Duke Nukem 3D, Doom, Wolfenstein. Nur halt mit modernen Anschlüssen wie USB, HDMI, und höchstens noch sowas wie Wifi/Bluetooth, für Controller speziell.

Ansonsten halt Möglichkeiten für alte, große wie kleine Disketten, CD-Laufwerk und sonst nichts. Auch kein Windows drauf oder sowas. Einfach nur DOS wie früher und einfach schön Sachen wie den Norton Commander verwenden. Das war einfach geil.

Was Arcade angeht, naja, Automaten in einer Spielhalle oder so sind schon cool, aber dadurch, daß die meisten schönen Automaten von damals selbst auf so etwas wie einer Pandora's Box gut laufen, erübrigt sich das schon irgendwie. Keine Ahnung, wie weit Emulatoren heute schon fortgeschritten sind und ob dann auch sowas wie Daytona USA oder Ridge Racer vom Automat läuft, aber Sachen wie Neo Geo, Konami, Capcom, Sega, Namco, Data East und co, läuft ja alles.
« Letzte Änderung: August 06, 2022, 11:04:28 Vormittag von Clorell »
Möge die Macht mit Dir sein.