Ocarina of Time war seiner Zeit damals weit voraus. Es hat mit seiner damals riesigen und erstmal in 3D erschaffenen Welt halt unglaublich beeindruckt. Das Gesamtbild war halt wie bei Mario 64 nahezu perfekt abgestimmt für die damaligen Möglichkeiten. Sowas hat man halt auf Konsolen in der Art damals noch nicht erlebt. Auch heute noch ein sehr gutes Spiel. Was Breath of the Wild angeht. Hmm. Naja, ich finde das Spiel von seiner riesigen Welt her schon beeindruckend, aber dennoch hat es mir nicht wirklich gefallen.
Keine richtigen Tempel, kaum etwas klassisches vorhanden, nahezu keine Dörfer, egal ob groß oder klein, was für mich einfach unglaubwürdig klingt. Ich hatte mir zwar überlegt, ob ich dem Spiel noch einmal eine Chance gebe, aber ich kann mich da nicht aufraffen. Mir ist die Welt auch einfach zu leblos. Für mich ist es mal abgesehen von Majora's Mask, das mir überhaupt nicht gefallen hat, das bisher schlechteste Zelda. An Witcher III kommt es in meinen Augen ebenfalls nicht einmal ansatzweise ran. Dazu ist letzteres zu großartig gemacht. Hier stimmte einfach alles. Eine unglaublich lebendige und glaubhafte Welt.
Mir würde kein einziges Spiel einfallen, das eine derartige Perfektion an den Tag legt. Witcher III ist einfach die absolute Referenz in Bezug auf Open World, wenn es um ein Offline-Spiel geht. Ich schaue mir Witcher III an. Hier lebt alles, macht alles, überall Städte, Dörfer, verlassene Orte, kleinere freistehende Häuser oder sonstiges. Kneipen, Bordelle, Räuber, zwielichtige Gestalten, Turniere. Wahnsinn.