Final Fantasy VII: Crisis Core [PS5]
Ich hatte doch wieder einiges von der ganzen Geschichte vergessen. Es war aber wirklich klasse, das Ganze noch einmal auf einer TV-Konsole in hübscherer Optik erneut zu erleben. Damals auf der PSP, besser gesagt, einem Handheld, nervte es mich mehr.
Die Geschichte um Zack, bzw. das Ende, kennt man zwar in diesem Sinne schon aus dem Original-FF VII, aber viele Hintergründe um ihn, hatte man damals ja gar nicht erfahren. Der arme Kerl tut mir richtig leid. Ich mag ihn wirklich, weil er einfach ein sympathischer Typ ist. Wie stark Zack in diesem Sinne auch beim Original-FF VII involviert ist, kommt hier natürlich deutlich mehr zur Geltung. Sein Aufeinandertreffen mit Aerith, Tifa und später auch Cloud, hat schon sehr viel Spaß gemacht.
Sehr gut gefallen hat mir auch, daß man an viele bekannte Schauplätze aus dem Original kommt, was ein schönes Gefühl ist. Da werden Erinnerungen wach. Cloud und seine Freunde sind mir damals schon ans Herz gewachsen. Ich weiß, daß es keine echte Personen sind, doch für mich haben die Knubbelfiguren im Original so viel Leben in sich gehabt.
Crisis Core ist natürlich kürzer und nicht so massiv ausgeprägt, dennoch war es ebenfalls eine würdige Geschichte. Ich finde aber, man sollte da keine weiteren Spiele mehr machen, die die Geschichte irgendwie fortsetzen. Der Advent Children-Film hat damals als Abschluß mehr als gereicht und selbst der war schon unnötig, wenn auch ein ganz netter
Laut Anzeige, habe ich das Spiel in knapp 25 Stunden jedenfalls durchgezockt. Hat erneut Spaß gemacht und ich bin froh, daß ich es mir noch einmal auf der PS5 gegönnt habe, auch wenn es ansich in diesem Sinne nicht einmal so ein tolles Spiel ist, aber die Geschichte ist halt ganz gut gemacht, das macht vieles wieder gut.
8 von 10 SOLDIERS 1st Class