Keine Musik, meist nur ein Joystick Knopf ("springen" ging fast immer mit "Joystick nach vorne drücken"), nervige Steuerung, Spielbarkeit meist zwei Klassen schlechter als bei den Japanern...
Die Leute hatten Amiga mit 200 Sicherheitskopien (ein Drittel davon funktionierte meist nicht), oft Perlen darunter, die sie um Wust ihrer Diskettenboxen gar nicht kannten.
Ich hatte mein Master System mit kuratierten zwölf Spielen (nach über einem Jahr) und hab die Sachen innig genutzt. Geträumt hab ich von einer PC Engine oder Mega Drive, leisten konnte ich mir das erst mal nicht. Aber Amiga hab ich belächelt.
Es gab einige, die da richtig Gutes für Amiga gemacht haben, z.B. Factor 5 / Rainbow Arts. Aber von der Spielbarkeit der Konsolen waren auch die noch ein Stück weg. Bei Adventures und Flugsimulationen war der PC hingegen schon recht früh besser als Amiga.
Heute sehe ich es als interessant, eine gute Amiga Sammlung aufzubauen. Aber spielerisch war da extrem viel Müll bei. Sachen, die unspielbar schlecht sind, aberwitzige Bedienkonzepte haben. Spiel die ersten 40 NES Pal-Spiele von 1985-88, und das Meiste ist heute noch gut spielbar. Nimm hingegen 40 Amiga-Spiele und du erlebst bis aif wenige Ausnahmen den Grottenkick... obwohl die Amiga Hardware deutlich besser war.