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southflorida

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Master System und NES sind offiziell in Europa erhältlich, das Sega-System meines Wissens (jetzt nicht recherchiert) im Vertrieb von Ariolasoft, Nintendo von Bienengräber.
Beide Systeme kosten rund 300 Mark und sind allenfalls "Nische". Dazu gesellt sich der Atari 2600 für etwas mehr als 100 Mark.

Neu 1987 auch der Amiga 500 (und 2000), der dafür sorgt, dass dieser zuvor sehr, sehr teure Computer Fuß fassen kann. Spiele gibt es bisher nur wenige für ihn.

IBM bringt das PS/2 System als Nachfolger für den IBM PC, der im gleichen Jahr eingestellt wird. Mit im Gegensatz zum Vorgänger "patent-geschützter" Hardware, neuen Buchsen ("PS/2"), neuer Bus, neue Festplattenschnittstelle will man vieles besser machen, und schafft es nicht, sich durchzusetzen. Längst werden "IBM-Kompatible" gebaut, das teure neue IBM System wird somit kaum Chancen auf dem PC-Markt haben.

Die Adlib-Soundkarte kommt für PCs auf den Markt, doch gibt es zunächst so gut wie kein Spiel, das sie unterstützen würde. Sierra ist eine der ersten Spielefirmen, die auf Soundkarten setzt, doch die ersten Spiele mit solchem Support (Larry 2, Space Quest 3, Police Quest 2) sind 1987 noch nicht auf dem Markt.

Ich selbst bewege mich durch die Welten des Schneider (außerhalb Deutschlands: Amstrad) CPC, zu Jahresbeginn hab ich den ersten Stapel Sicherheitskopien nach der handvoll Originalen zu meinem Einstieg im Vorjahr... teuer sind die 3" Disketten, viel schneller als die C64 Floppy ist das Laufwerk im Schneider Flagschiff 6128 allemal. Bunt und spannend sind die Spiele allemal, wenn auch der C64 besser scrollt und der Speccy mehr orginale Eigenentwicklungen bietet. Für den Schneider bleiben neben Frühwerken einiger Franzosenlabels vor allem Umsetzungen, aber was wusste damals schon Klein southflorida, hauptsache die 3" Disketten waren gut gefüllt.

Der Zeitschriftenmarkt wird geprägt von HAPPY COMPUTER und 64er, dazu kommt die 68000er und schließlich das AMIGA MAGAZIN. Alle diese Publikationen haben einen kleinen Spieleteil (ca. 10-15 Seiten), beschäftigen sich aber hauptsächlich mit Listings, Programmen zum Steuern der Modelleisenbahn, Tests zu 9 Nadeldruckern oder Programmiersprachen.
Ende 1987 erscheint die erste POWER PLAY, zunächst als Sonderpublikation der HAPPY COMPUTER.

1987 bringt den Sommerhit "Voyage Voyage" von One Hit Wonder Desireless, der noch Weihnachten hoch in den Charts steht. Sabrina und Samantha Fox streiten über die elegantere Oberweite; Michael Jackson haut nach fünf Jahren mit BAD sein neuestes Album + gleichnamige Single raus, Madonna erreicht mit "Who's That Girl" auch die Kinoleinwände. Ronald Reagan fordert in Berlin Gorbatschow auf, die Mauer niederzureißen (kein Mensch glaubt, dass das in den nächsten 100 Jahren passieren würde, es scheint wie sinnleeres Geschwätz).


docower

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SegaMan

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Was ne coole Zeit.
War damals mit dem C64 am daddeln und hab bei einem Krankenhausaufenthalt bei einem Zimmerkollegen den Amiga 500 im Einsatz gesehen.
Hat mich total geflasht, zum eigenen Amiga kam es aber nie, wohl auch deshalb weil keiner in meinem Umfeld einen hatte.

Schneider CPC kannte ich auch.... legendär war da imo der Grünmonitor.

Irgendwann entdeckte ich dann aber das Master System und das musste dann her!

Einziger Fehler war das ich damals meinen Cevi dafür verkauft habe mit einer enormen Datasetten Kopie Sammlung inkl. Notiz Heft mit Laufwerkangaben zum Spulen.  :(

Das Master System legte dann den Grundstein für meine Sega Liebe.





Clorell

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1987 hatte ich mit Videospielen noch nicht viel am Hut. Auch meine Eltern hatten weder ein Videospielgerät, noch einen C64, CPC oder was anderes. Der Sohn von der Cousine meines Vaters hatte aber einen C64, damit kam ich in diesem jahr mal in Kontakt. Als Jahrgang 1980 war ich da sieben Jahre alt und hatte praktisch kein Interesse daran.

Klar, habe ich einige Sachen gesehen auf dem C64 und war auch vom Datasetten-Laufwerk irgendwie fasziniert, aber ich selbst kam so richtig bewußt erst 1990 mit Videospielen in Kontakt. Erst da kam langsam das Interesse dafür. Als ich fünf Jahre alt war, kam ich mal ganz kurz mit Videospielen in Kontakt. In den Kaufhäusen standen früher noch Arcade-Automaten herum. Bei uns unter anderem im Hertie. Da ließ mich meine Mutter damals kurz mal spielen, aber das noch überhaupt nichts für mich.

Es müßte so 1991 herum gewesen sein, als ich bei einem Klassenkameraden zuhause war. Der hatte einen C64 und wir probierten ein paar Sachen aus. Unter anderem Giana Sisters. Ich selbst hatte aber nie einen C64, geschweige denn Amiga. Mit dem C64 kam ich praktisch aber erst wirklich mal bewußt in Kontakt, als ich mir diese Neuauflage "The C64" letztes Jahr gekauft hatte. Das Teil ist praktisch wie das Original, nur mit modernen Anschlüssen und kann auch mittels Adapter alte Laufwerke verwenden.

Noch im gleichen Jahr war es glaube ich, oder womöglich doch noch 1990, als ich bei einem anderen Klassenkameraden das NES sah. Ich sah und spielte dort Mega Man 3 und war davon hin und weg. Mega Man 3 war es, daß mein Interesse für Videospiele auf einmal da war.

1992 hatte ich dann meine ersten beiden Konsolen. Zum Geburtstag kam das Atari VCS2600, welches ich heute aber nicht mehr habe und das Mega Drive  dann zu Weihnachten. Das Mega Drive war der Beginn meiner absoluten Leidenschaft. Ich konnte es mir ja damals aussuchen. Entweder das SNES oder das Mega Drive. Aber da es das Mega Drive damals als Magnum-Set mit vier Spielen und zwei Controllern für 379 DM gab und ich extrem von Sonic und Ecco angetan war,  brauchte ich nicht lange überlegen und das SNES mußte eben warten. Ich wußte aber, daß ich es irgendwann auch noch wollte. Dazu kam es aber erst 1995, dem Jahr als ich das erste Mal von meinem eigenen Geld eine Konsole gekauft hatte.
Möge die Macht mit Dir sein.


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1987 steckte ich schon voll im C64 Fieber Es wurde alles gespielt was auf den Disketten war. Was für eine Entdeckerzeit! Oftmals standen die Spiele noch nicht mal auf den Disketen drauf, weil zu wenig Platz zum Beschriften war. Nur durch load"$",8 fand man heraus, dass da noch ein Programm versteckt war. Natürlich hatte man seine Lieblingsspiele oder vom HörenSagen wusste man was unbedingt gespielt werden sollte. Aber es war auch cool selbst Spiele zu entdecken und als seine Geheimfavoriten zu ernennen, die noch kein anderer auf dem Schulhof kannte.

Ähnlich wie Segaman hab ich meine doch sehr umfangreiche Sammlung irgendwann verschenkt. Bis zum heutigen Tage suche ich immer noch ein Spiel, das es auf keiner C64 Gamesdatenbank gibt und ich über alles geliebt habe.


docower

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Garnicht eigentlich. Das hatten damals schon 4-5 Spezies in der Grundschule. Ich bin da sagoar als letzter hinzugestoßen.

Aber ich hatte als einziger schon 1982 nen VHS Videorekorder also konnten wir damals schon Star Wars und Indiana Jones schauen wann wir wollten. Damit war ich der Medienking in der Klasse.
« Letzte Änderung: Mai 19, 2021, 10:24:54 Vormittag von link »


Legio X

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Nach dem C64 Mini, der nicht toll war. Gab's von derselben Firma eine C64 mit echter Tastatur USB Ports und HDMI Ausgang.

Sah aus wie das Original und ist auf jeden Fall besser als einen gebrauchten C64 zu kaufen.

Ich hab mir einen geholt. War aber nicht einfach zu bekommen, die Teile waren schnell ausverkauft.


Als ich 1986 meinen C64 hatte, tippte ich das Klavierprogramm ein und konnte den Computer nicht abschalten, weil ich keine Datasette hatte  ???

Als ich eine Datasette hatte gab's das Programm Turbotape. Es lud Programme 10x so schnell. Aber es war sehr sensibel was den Tonkopf anging. Also musste man permanent mit einen Kreuzschlitz Schraubenzieher nachjustieren.

Nachdem ich das Diskettenlaufwerk hatte, habe ich es mit einem Mod-Chip und einem Parallelkabel angebunden. Das war das schnellste was damals möglich war.

Und um Geld zu sparen wurden die Floppies noch händisch gelocht damit man die Rückseite bespielen konnte.

War eine verrückte Zeit.

Damals entstanden so viele verschiedene Spiele, weil jeder einzelne Programmierer etwas auf die Beinen stellen konnte. Erinnert mich an die heutige Indiespiele.

Wobei ich nicht wirklich viele Spiele durchgezockt hat. Weil die meisten Portierungen von Arcades waren und die sollten nur das Geld in den Automaten locken.


southflorida

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Hatte der CPC nicht eine proprietäre Monitorschnittstelle und den Sound direkt an der Rechner-Einheit?

Yo, glaube so war das.
Die meisten hatten den CPC 464 mit Grünmonitor.
Ich hatte den 6128 mit Diskettenlaufwerk (im Keyboard wie beim Amiga) und dem Farbmonitor. Da war mein Vater schon spendabel. :)

Um zu sehen was, auf einer 3" Diskette war (meist viel!) gab es wie bei DOS den Befehl "dir".
Dann bekam man die Dinge aufgelistet, und man musste sich aussuchen was "ladbar" war (wie bei MS-DOS die .exe oder .bat)

Auf dieses obskure Schneider 3" Format passte viel, aber die Leerdisketten waren auch sehr teuer.
Gab auch Leute, die sich ein handelsübliches 3,5" Laufwerk kauften, was quasi die DD-Disketten wie beim Amiga waren.
Aber alle Originalspiele für Schneider gab es immer auf 3" Diskette bzw. Tape.


docower

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Legio X

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Load "$",8,1

List

Und dann mit dem Cursor zur Spiele Datei fahren und Load ".....",8,1 eingeben.

Und dann run

Statt 8,1 kann man auch 8,8 tippen


Poke 53280, 1 bis 255 und Poke 53281, 1 bis 255 diente zum Wechseln der Hintergrundfarbe und Textfarbe. Das vergisst man nie


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docower

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SHiNjide

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Directory nur mit ,8 laden, sonst kommt Kauderwelsch raus.  ;)