WS|Crew
Generelles => Retro Rampage => Thema gestartet von: docower am August 21, 2020, 04:58:36 Nachmittag
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HARRIER ATTACK hiess ein Sidescroller, den mein Cousin auf Schneider CPC464 mit Grünmonitor auf Tape spielte. Man musste eine Stadt bombardieren und danach sicher landen, fand ich geil.
1986 kam der Schneider CPC6128 ins Haus, die ersten Spiele MANIC MINER und JET SET WILLY II faszinierten mich etliche Monate lang (und beide Spiele sind noch heute gut).
Ab und an mal ein Stapel Raubkopien, ab und an auch mal weniger Interesse, war die Initialzündung dann ein OUT RUN Automat, der um 1987 in einer Spielhalle stand (in die ich freilich nicht reindurfte). UNFASSBAR GEILE Grafik!! Im Dezember 1987 war ich das erste Mal in Miami (mit Eltern, die waren nie wieder dort). Zum einen lief Nocera "Let's Go" (unvergessen, wohl nur in Miami) in Heavy Rotation, zum anderen konnte man im Hotel für zwei Quarter OUT RUN spielen. Lovely. :)
Im Frühjahr 1988 entdeckte ich erstmals die Power Play (4/88, hab die Ausgabe noch) und fand die unglaublich faszinierend, saugte da jeden Test x-Mal auf. Im Frühsommer gab es von U.S. Gold OUT RUN für Schneider CPC, aber es war grottenschlecht umgesetzt. Der erste 59 DM (damals viel Geld) Totalreinfall... :(
Im Spätsommer 1988 stand das SEGA MASTER SYSTEM im Kaufhaus (299 DM) und es gab dort eine viel bessere OUT RUN Version. :) Aber die Spielkonsole wurde mir partout verweigert. Mit 20 DM Taschengeld monatlich war das Master System unendlich weit weg. Im Kaufhaus spielte ich auf NES einmal ICE CLIMBER, vor allem aber SMB und später das schwere TROJAN. Dennoch hing ich am Master System, auf Nintendo hätte mich nur SMB wirklich geflashed, aber das schaffte ich schon im Kaufhaus fast durch. Auf Master System hingegen gab es Einiges, was mich interessierte.
Nach Ferienjob 1989 (eines der besten Jahre meines Lebens, muss ich heute noch sagen, auch mit dem Mauerfall gen Jahresende und all diesen Dingen jener Zeit, auch der Musik, z.B. The Cure "Lulluby") stand dann unverhofft ein MS mit R-TYPE und OUT RUN im Haus. Amiga (den hatten einige in meiner Klasse) wäre wiederum zu teuer gewesen. Auch MD gab es bereits als Import, aber sauteuer, jedes einzelne Spiel kostete 140 DM und es gab ca. sechs Spiele.
Während die Amiganer reichlich Raubkopien hatten, kaufte ich mir im Lauf der Zeit ein Dutzend Master System Spiele und war stolz auf diese Sammlung. Master System rockte mein Herz, im Herbst 1990 kaufte ich das unfassbar geile PHANTASY STAR. In dieser Zeit wurde ich "Fortgeschrittener", las monatlich die Magazine und sah eindeutig die Vorzüge der jap. Konsolenspiele gegenüber dem oft unsäglichen Amiga-Schrott aus England oder Frankreich. Ein TURRICAN2 faszinierte mich hingegen als einer der wenigen Amiga-Titel, mein Cousin hatte das als Raubkopie und ich spielte mich in den Sommerferien 1991 immer weiter da rein. Die hatten von den Japanern gelernt!
Auf 286er PC (Vater) spielte ich SPACE QUEST 1 und LEISURE SUIT LARRY 3, Jahre später (486ER) viel FLIGHT SIMULATOR.
1991 stagnierte das Master System, und Anfang 1992 stand das Mega Drive mit SONIC und THUNDERFORCEIII in der Bude. Ich LIEBTE diese Konsole und ich liebte Sega. Alsbald feilte ich auch den Modulschacht, es gab u.a. wieder OUT RUN (Japan) und SHINING IN THE DARKNESS (USA).
Eine Todsünde dieser finanzschwachen Zeit war das Verscherbeln etlicher MS Spiele, aber auch vieler durchgezockter MD Spiele... ich verkackte damals meine saubere Master System-Sammlung, worüber ich mich heute ärgere. Der Game Gear kam auch dazu, und das gleiche Problem dort, ein geiles GG SHINOBI besitze ich heute nicht mehr. :(
1994 war der Punkt erreicht, wo 16-Bit im Grunde durch war. Das Mega Drive stagnierte, SNES nahm ich nicht ernst (da war AXELEY das erste vernünftig scrollende Spiel, das auch viele Sprites darstellte), beim Mega CD wusste ich beim Kauf 1994, dass es ein Nischensystem bleiben wird. Nichtdestotrotz fiel meine erste große Liebe im Herbst 1994 in eine Zeit, die ich reichlich mit MICKEY MANIA (Mega CD) und REBEL ASSAULT (Mega CD) verbrachte... Das 32X wurde am Releasetag gekauft und rund drei Monate und zwei Spiele später schon durch. STREETS OF RAGE 1 war schon drei Jahre alt, und wir spielten es regelmässig zu zweit... bis auf HARDEST.
Der Saturn blieb bei mir (leider) Randerscheinung, als ich WIPEOUT in Bewegung sah, wollte ich nur noch die Playstation haben. Sony wirkte einfach besser aufgestellt. Die waren frisch und neu am Markt. Mein Bundeswehrjahr 1996 wurde DAS Playstationjahr, monatlich kaufte ich neue Titel. Die WIPEOUTs waren keine Spiele, sondern ein Lebensgefühl, FINAL FANTASY VII und RESIDENT EVIL 2 prägten etwas später dann die erste Jahreshälfte 1998 und prägten auch mein Golden Age... nicht umsonst hab ich diese beiden Spiele auch aktuell (2020) reichlich gespielt, einmal als Remakes, FF7 auch auf der PS Classic wieder komplett. Und von RE2 das Remake ist das beste Spiel ever!!
1998 sammelte ich schon Woche für Woche auf gamefront (schon im Internet) die Infos zum Dreamcast. Ich wollte ihn ursprünglich zum PAL Release kaufen, aber als ich im April 1999 SONIC ADVENTURE in Action sah, kaufte ich dieses Spiel + Dreamcast + RGB Umbau (Wolfsoft) + Godzilla VMU sofort. Kostenpunkt: 1000 DM. Kurz danach kam auch HOTD2 + Gun und Spiele wie BUGGY HEAT und SOUL CALIBUR prägten meinen Sommer 1999. Den US-Release erlebte ich in Florida, wo ich (erstmals allein dort) TOEFl und LCCI lernte.
RE2 VALUE+ für DC kaufte ich am 23.12.1999 für 170 DM wiederum in D, obwohl ich das Spiel auf PSX hatte, nur weil die Demo von CODE VERONICA drauf war.
2000 war ein Jahr, das ich mit dem genialen MARVEL VS. CAPCOM 2 in Verbindung bringe, und 2001 war meine DC Sammlung schon richtig groß geworden, als der Nachschub versiegte. PHANTASY STAR ONLINE führte zu Besuchen im Wolfsoftforum.
2001/2002 sattelte ich für eine Zeit auf PC um (Pentium 4, von Geforce 2 MX auf Geforce 4 MX und dann auf Radeon 9700 Pro), gelegentlich machten wir LANs, etwas später hatte ich noch einen kleinen Shuttle Barebone mit Geforce 5200. Gezockt wurden vor allem MOHAA, BATTLEFIELD 1942, DUNGEON SIEGE, MORROWIND, BATTLEFIELD VIETNAM.
Der Gamecube sollte mit exclusivem RE Deal nach DC Konsole meiner Wahl werden, doch leider sehr schnell wurde im Laufe des Jahres 2003 klar, dass ich hier aufs falsche Pferd gesetzt hatte. :( Als ich ein GTA VICE CITY sah, musste auch noch eine PS2 ins Haus. Der RE4 Release zog sich eeeeewig auf GC hin, das Spiel kam ewig und drei Jahre nicht und dann kurz nach Release auch auf PS2.
2004/2005 konnte man bezüglich der Gamecube-Lage von "Agonie" sprechen, die Spiele tröpfelten unfassbar langsam herein, wie in einem Buchclub. Ab Ende 2005 war mir klar, dass ich die Xbox360 kaufen würde, als ich einmal die HD-Grafik gesehen hatte, war ich hin und weg. Das war ein Aha Erlebnis wie Ende 1995 das WIPEOUT in Bewegung.
Erstes Spiel 2006 wurde dann auch mit OBLIVION gleich ein Schwergewicht, und so wie 1996 das PSX Jahr war, wurde 2006 rasch das Xbox360-Jahr für mich. Das geradezu widerliche Machwerk GTA4 sorgte allerdings später dafür, dass ich mir vier Monate komplett konsolenfreie Zwangspause verordnete... wenn man sich ärgert und rumschreit, ist der Punkt, wo man aufhören sollte. GTAIV war so, wie ein Spiel nicht sein soll (GTAV wurde nachher super). Irgendwann zu der Zeit stand auch die erste gravierendere Wolfsoft-Verwarnung an... ;)
FALLOUT3 wurde bestes Spiel für lange Zeit, RE5 war erschreckend belanglos, STREET FIGHTER 4 öde... so spätestens gegen 2009 verlor ich Interesse am Gaming. FFXIII war 2010 noch mal ein Highlight, aber danach setzten die Konsolen Staub an. 2011 rum war auch die Zeit, wo ich nicht mal mehr Videospielzeitschriften kaufte.
Erst am 22.02.2012 war ich am Releaseday bei der PS Vita, und im Nachhinein betrachtet war das nach div. Ankotzerei bei MS der Punkt, wo ich komplett zum Sony Anhänger wurde, hätte ich da beim PSV Release nicht gedacht, dass das solchen Bestand haben würde. Der am Releaseday kreierte Sony Gamertag ist auch heute in Nutzung.
Die PS Vita kaufte ich in Japan zusätzlich noch in rot, die PS3 ebenfalls in rot.
Die 2013 neuen Konsolen blieben mir zunächst gestohlen, erst zur E3 2015 war mit der Ankündigung von FALLOUT 4, RE2 Remake und FF7 REMAKE klar, dass eine PS4 gekauft werden musste. FALLOUT 4 wurde für ein Jahr lang Mittelpunkt (insb. Siedlungsbau), INSIDE ein Geniestreich, RE7 öde, und RE2 Remake so spät wie 2019 das Beste Spiel aller Zeiten. Womit sich so mancher Kreis schliesst und dennoch hab ich vermutlich noch viel vergessen, was hätte gewürdigt werden müssen.
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Immer wieder ein schönes Thema.
Das erste Mal mit Videospielen kam ich im Alter von fünf Jahren in Kontakt. Damals standen in unserem Hertie in der Spielwarenabteilung einige Arcade-Automaten. Aus Interesse, ließ mich meine Mutter mal spielen. Aber das war noch nichts für mich. Gegen Mitte 1990 folgte dann erstmals wieder richtiger Kontakt mit Videospielen. Vorher hatte ich zwar gesehen, daß es Konsolen gibt, aber es hatte mich nicht interessiert. Mein Klassenkamerad aus der Grundschule von nebenan, hatte ein Atari VCS 2600 und ein NES. Beides habe ich bei ihm gezockt. Der ausschlaggebende Punkt, der mein Interesse an Videospielen weckte, war Mega Man 3 auf dem NES bei ihm. Ich war dann noch einige Male bei ihm bis Anfang 1992.
Natürlich wollte ich langsam aber sicher doch so ein Gerät. Damals war die Qual der Wahl. Es gab Nintendo, Sega und Atari. Alles andere hatte ja praktisch kaum Relevanz. Ich fand NES, SNES, MS und MD gleichermaßen geil. Zum Geburtstag 1992, gab es aber erst einmal ein Atari, nur um an Weihnachten endlich mal was RICHTIGES zu bekommen. Ich hatte wie gesagt die Qual der Wahl zwischen NES, SNES, MS und MD. Ich wollte aber praktisch die beste aktuelle Technik zu der Zeit für normales Geld. Also konnte es nur ein MD oder SNES werden.
Sega fand ich irre cool. Alles wirkte recht erwachsen und ziemlich cool. Es gab Spiele wie Wonder Boy, Sonic, Ecco, Streets of Rage und so viele andere coole Spiele. Auf der anderen Seite gab es natürlich das SNES, mit dem besten Videospiel der Welt...Super Mario World und halt diversen anderen traumhaft schönen Spielen. Das SNES gab es für 330 DM mit Super Mario World oder Street Fighter II. Das Mega Drive gab es aber als Magnum-Set mit vier Spielen (Sonic, Hang-On, Italia 90, Columns) und zwei Controllern. Also fiel die Wahl schweren Herzens auf das Mega Drive, was ich aber nicht bereut habe. Aber ich wollte das SNES dennoch irgendwann auch noch haben. Meine Eltern sahen das aber nicht ein. Also zog ich die Konfirmation durch, um Kohle von den Verwandten zu bekommen.
Dann war es 1995 im zweiten Quartal endlich soweit. Endlich gab es ein SNES. Zusammen mit Street Fighter II, Super Return of the Jedi, einem zweiten Controller und zwei Tage später noch Tiny Toons und Batman returns dazu. Was war ich stolz, die damals coolste Kiste zu haben, auf der man an Hammerspielen regelrecht erschlagen wurde. Natürlich habe ich auch Playstation und Saturn beobachtet, aber da gab es für mich damals noch kaum etwas Brauchbares. Das SNES war für mich bis zum Start des N64 das Maß aller Dinge und auch noch darüber hinaus.
Dann gab es kurz nach dem Start das N64. Was war ich damals baff, als ich Mario 64 sah und Wave Race. Ich dachte mir, daß das einfach cooler sein muß, als eine Playstation. Der Meinung blieb ich länger. Aber 1998 im Sommer kam dann doch noch die Playstation ins Haus. Was für ein irres Gefühl. Das Teil fühlte sich an, wie der absolute Hightech. Ein Gerät mit CDs. Wahnsinn. Das hatte ich noch nie.
Beinahe hätte ich übrigens noch meinen Ausflug in die PC-Spielewelt vergessen. Das ging damals los, als das erste Doom herauskam mit einem 386er. Was hat mich Doom damals umgehauen. Diese Atmosphäre, die Optik. Wahnsinn. Viele Spiele wurden auch da drauf gezockt. Von Spielen wie Rebel Assault, die ganzen LucasArts Point 'n Clicks, Quake, Duke Nukem 3D und viele weitere. Wahnsinn. Das ging so bis 1998. Dann war bis 2005 Sendepause. Dann lebte es noch einmal so zwei Jahre bei mir auf. Ich bin aber im Grunde kein PC-Zocker.
Ja, dann kam die Zeit, der Dreamcast, die ich mir direkt zum Start, zusammen mit Sonic Adventure, Sega Rally, einem zweiten Controller, Vibration Packs, VMUs und glaube ich noch einem Spiel kaufte. Was sah das geil aus. Die Dreamcast war die reinste Offenbarung. Ich fand das eine ganze Spur geiler als die PSX. Aber dennoch schaffte die Dreamcast eines nicht. An der PSX kam die Kiste einfach nicht ran, was die Spiele angeht.
Dann kam ja auch noch die PS2, die ich ebenfalls am ersten Tag gekauft hatte. Diese hatte aber nach nur einem Tag ein defektes Netzteil. Glücklicherweise bekam ich noch in der gleichen Woche ein Ersatzgerät. Dazu gab es gleich einen zweiten Controller, eine Memory Card und natürlich Tekken Tag Tournament. Aber am Anfang wurde ich noch nicht warm mit dem Gerät. Das fing erst so mit Final Fantasy X an. Dazu gesellte sich natürlich auch der Gamecube und die erste XBOX. Letztere hatte mich natürlich besonders beeindruckt, wegen der vielen Krieg der Sterne-Spiele und der massiven Manipulation an der Konsole.
So, das ist erst einmal der erste Teil.
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Schulfreund, der glückliche Bastard war gesegnet mit Videospielen.
Begonnen hat alles mit Pong.
Danach bekam er das Philips G7000, haben wir rauf und runter gezockt
-Quest of the Rings
-K.C. Munchkin
-Speedway
Und danach veränderte sich die Welt, er bekam den C64.
Die Grafik und DER SOUND! Einfach unfassbar.
Dazu noch der "Nerd" Faktor das man da drauf rumtippen konnte.
Wollte natürlich auch so ein Teil aber meine Eltern waren (und sind es bis heute) militante Technikverweigerer.
Also musste ich mir das Teil selber zusammensparen (weit über ein Jahr) und dann betteln mir das Teil kaufen zu dürfen.
Zumindest bekam ich dann nach kurzer Zeit einen kleinen TV weil ich den Wohnzimmer TV in Beschlag genommen habe und
meinen Eltern das "düdeldüd" auf die Nerven ging.
Das man für den C64 games auch kaufen (!!) konnte wusste ich gar nicht, der Austausch der Kassetten war normal.
Später hab ich dann mittels Doppelkassettendeck gleich mal einen haufen Games auf einmal kopiert und ich hatte ein Notitzbuch wo
ich die Games und Laufwerkszahlen eingetragen habe ab wo das game auf der Kassette beginnt.
In der Schule gab es als Strafarbeiten gerne mal Zapfen zu rechnen.
Da hab ich mir dann in Basic ein kleines Programm geschrieben das das für mich erledigt hat.
Da war ich der Held der Klasse :D
Geniale Zeit!
Nach dem C64 kam das Sega Master System, gefolgt vom Mega Drive.
Und ich blieb dran bis heute :)
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Also nochmal:
- 1978 rum einen Soccer-Handheld von Mattell bekommen
- bis ca. 1982 Ruhe, dann kam TRON ins Kino, in etwa zeitgleich Eltern genervt, dass sie das Coleco kaufen
- bischen gespielt, danach Ruhe
- dabei immer wieder in Automaten geguckt, die überall in den Einkaufszentren herumstanden oder zu Kumpels, die das Atari hatten
- bester Freund war immer drin im Geschehen, Einzelkind, bekam alles in den Arsch geschoben, so auch stets die aktuellen Konsolen
- ich fand das Davorhocken vertane Lebenszeit, parallel kaufte mein Bruder das SNES mit Supermario, was mich schon ein bischen fesselte
- erst 1995 rum (?) hat mich der Virus gepackt. War 5 Wochen krank und meine Schwester hat mir das SNES mit Zelda geliehen, ich solle das doch mal probieren.
- zeitgleich oder bischen später beim Kumpel auf dem Saturn TOMB RAIDER gesehen und das war wohl die allererste Initialzündung. Ja, SOWAS ist schon besser als das Hüpfzeugs oder die ollen SEGA RALLYE-Runden bzw. DAYTONA (haben mir beide nie gefallen)
Der Rest ist bekannt.
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(https://i.ibb.co/mRcCjXm/C64.jpg) (https://ibb.co/fXxYgnb)
Ich habe es ja eigentlich schon im "Zuletzt gekauft"-Thema rein, aber ich habe heute spontan einfach mal den The C64 Maxi gekauft. Also nicht dieses Mini-Teil, sondern das richtig funktionierende, mit dem man praktisch alles Relevante kann, was auch beim Original geht. Ich selbst hatte ja nie einen C64, auch weil ich die meisten Spiele darauf, die ich so kennengelernt hatte, nicht so prickelnd fand. Ich konnte ja öfters bei zwei Klassenkameraden an den C64 damals und habe natürlich auch zahlreiche Spiele auf Diskette oder Datasette gespielt.
Mal schauen, ich muß mich da wirklich mal richtig reinarbeiten, was man da alles an Spielen haben sollte. Ich knall da schon mal eine stolze Menge drauf. Keine Ahnung, in wiefern man das Teil hacken kann und wie leistungsfähig das Gerät ist, aber vielleicht ist es auch möglich, noch zusätzlich Amiga-Spiele hinzuzufügen. Sachen wie SNES, MD und andere, würden mir da ohnehin nicht draufkommen. Das Teil bleibt eine reine Commodore-Maschine. Für alles andere habe ich ohnehin mein SNES, MD, PSX, Neo Geo und PC-Engine Mini. Überrascht bin ich ehrlich gesagt über die recht hochwertige Verarbeitung des Geräts und des Joysticks bisher. Für mich ist das halt schon Neuland, auch wenn ich damals so um 1990 bei einem Klassenkameraden schon am C64 zocken konnte. War halt für mich auch einer der ersten Zockererfahrungen, auch wenn ich nie wirklich Interesse an dem Teil hatte. Aber gut, besser spät als nie damit anfangen.
Ich habe mich jetzt auch mal so ein Wenig durchgeklickt, was es sonst noch so alles darauf gibt, was es zum Teil auch auf Konsolen gab. Ich bin da sogar wirklich positiv überrascht. Ein R-Type als Beispiel sieht durchaus recht gut aus, ebenfalls ein Bubble Bobble.
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R-TYPE wurde in wenigen Wochen von Factor 5 gemacht, als "Strafarbeit", weil sie zuvor das sehr ähnliche KATAKIS bzw. DENARIS genacht haben.
Bei Sprites und Scrolling war der C64 für einen 8 Bitter prima. Vor allem könnte man mit dem neuen C64 direkt Spiele entwickeln, z.B. ein Final Fantasy oder Resident Evil umsetzen... ;)
Problem heute die kaum noch vorhandene Dokumentation, in den 1980ern gab es natürlich mehr aktive Entwickler für C64, heute werden zumeist selbst die Top Leute der damaligen Zeit wenig Erinnerung haben, wie man was macht.
Der C64 war hart, wenn man was sehen wollte, musste man schon Assembler nutzen. Beim Amstrad/Schneider oder Atari 400/800/XL war ein viel leistungsfähigeres Basic an Bord, wo man mit etwas Einarbeiten schon Bilder und Musik rausbekam, bei C64 heisst das auf jeden Fall, sich mit Assembler vergnügen.
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@ docower und SouthFlorida
Also ich habe ihn bis vor ein paar Minuten getestet. Man kann ja auswählen, ob man das moderne Menü haben möchte, oder das klassische C64-System. Das kann man jederzeit wechseln. Sobald man im klassischen System ist, fühlt sich alles an wie früher. Die gleiche Optik und soweit ich weiß, auch exakt die gleichen Funktionen wie früher.
Ich muß mich allerdings erst einmal in die C64-Materie einarbeiten. Ich habe von dem Teil praktisch keinerlei Ahnung wie was funktioniert. In die Welt der Computer bin ich halt wirklich erst mit einem PC eingestiegen. Damals mit meinem 386 mit 25 Mhz, 4 MB Ram und einer 80 MB-Festplatte (Später 450 MB). Dazu Dos 5.0 und Windows 3.1. Mit dem ganzen DOS-Krempel kann ich auch heute noch relativ gut umgehen. Aber von C64 habe ich keine Ahnung.
Aber ist ja auch egal. Ich finde dieses Gerät zum Experimentieren sehr interessant. Immerhin hat das Teil scheinbar auch Support. Es gibt Firmwareupdates und man kann ja neue Software installieren. Vielleicht geht ja dann auch irgendwie Amiga und andere Möglichkeiten. Ich muß mal schauen, ob man da bei Spielen auch einen PS4-Controller verwenden kann. Ich finde den C64 Maxi jedenfalls bisher eine sehr gute Alternative dem Original gegenüber, vor allem wenn es um die Preise des alten Brotkastenoriginals geht. Von verschiedenen Spielen, die ich mir mal so nebenbei angeschaut habe, bin ich sogar grafisch wirklich beeindruckt, auch musikalisch.
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Lad dir auf jeden Fall mal das hier für den Cevi.
https://www.c64games.de/phpseiten/spieledetail.php?filnummer=6495
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Also, wie immer waren die Frauen schuld!
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Bis 1993 hatte ich mit Video-/PC-Spiele NIX am Hut. Das waren für mich alles Stubenhocker, die keine Freunde (Kumpels) haben. Ähm.
Plötzlich kam meine damalige Freundin auf die Idee TETRIS auf einem Gameboy spielen zu müssen. Wir fuhren dann also mit meinen Eltern nach Gießen in die METRO und kauften so einen Kasten nebst Tetris und Super Mario Land.
Mir fiel dort aber auch gleich diese größere Variante SNES ins Auge und es wurde nicht lange überlegt. Gekauft. (das war dieses Bundle mit Super Mario World). Zudem nahm ich mir dann noch dieses STARWING und ACTRAISER mit.
Es dauerte dann nicht lange, bis mich diese graue Kiste gepackt hatte. Es folgten NÄCHTE mit Super Metroid, Super Star Wars, Flashback, Blackhawk, Another Word usw. usw.
Lieblingsspiel der kompletten ersten Konsolen-Dekade: SUPER METROID.
Komischerweisse machte ich um ZELDA und Co. einen Riesenbogen. Warum auch immer ... ich weiss es nicht mehr.
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Dann aber - dürfte so um 1995 rum gewesen sein - trafen wir uns mal wieder bei einem Kumpel zum lustigen Feiern. Einer davon hing dort aber die ganze Zeit an einem PC und zockte dieses WINGCOMMANDER III. Dauerte nicht lange, und die ganze Sippschaft stand mit offenen Kinnladen um den PC rum. Womit sich der Wendepunkt Konsole zu PC einstellte.
Sowas - DAS - so einen PC musste ich haben. Es folgte die Zeit des Sparens. Des Sparens auf einen „fetten“ 486er nebst. Brüllwürfeln, Joystick und Allem was dazugehört. Meine es wären dann letztendlich um die 5000 Mark gewesen. (Kann aber auch mehr gewesen sein)
Das ging dann auch einige Jahre so weiter. Viele, viele, viele Euros wanderen nach Gießen zu ALTERNATE, denn der Benchmark musste immer und zu jeder Zeit am Limit kratzen.
Gespielt wurden Diablo, Spellforce, Call of Duty, Medal of Honor, Lucas Arts Adventures ... usw. Auch fanden viele LAN-Partys statt.
Der PC war mittlerweile zu meinem allerliebsten Hobby geworden.
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Dann - dürfte so um 2003/2004 gewesen sein, las ich immer wieder von einem METROID-Spiel in 3D, welches richtig gut sein soll. Angeblich. „Prime“ oder so ähnlich ...
Nunja, das war dann halt der Startschuss für den Kauf dieses „GameCubes“ (Metroid-Bundle). Zudem musste dann natürlich auch noch ein Röhren-TV herbei.
Und wie durch den PC gewohnt, wollte ich natürlich auch hier das Beste aus der Konsole rauskitzeln. Und das war zu dieser Zeit das legendäre YUV-Kabel, welches mich automatisch in so ein dubioses „Forum“ eines Ladens namens WOLFSOFT führte. Den Rest kennt man ja.
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Der Gamecube lief dann einige Jahre parallel zum PC und der Virus „Konsole“ griff wieder nach mir und hat mich bis heute im Griff.
- Es folgte das AUS der PC-Zockerei
- Es begann das Sammeln (Spiele und Konsolen)
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Ja, so war das.
Die Leidenschaft fürs Zocken ist heute noch genauso groß wie eh und je. Theoretisch auf alle Fälle.
Zeitlich klappts zwar nicht mehr so ganz - aber immerhin krieg ich noch 4 bis 5 Spiele pro Jahr fertiggespielt. Immerhin.
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Das ist ja lustig. Als ich damals noch voll auf MD und SNES war, habe ich auch lange Zeit einen großen Bogen um Spiele wie Zelda, Secret of Mana und co. gemacht. Ich fand diese Spiele von der Optik (Diese Vogelperspektive.) und Grafik damals irgendwie richtig grottig und konnte nicht nachvollziehen, wie einem das gefallen kann. Erst so um 1997 herum, wo ich in meiner Hochphase der Animes war und Lodoss War anschaute, kam ich auch zu Rollenspielen und Action Adventures.
Der Anfang machte Zelda III auf dem SNES, welches ich für 40 DM aus der Videothek abkaufte (War unbenutzt und sah aus, als ob es frisch aus dem Laden kommt - Sogar alle Karten und dieses kleine Geheimnisbüchlein waren alle dabei.). Eine Woche später kaufte ich bei denen auch die Big Box von Secret of Mana für 40 DM. Da war es um mich geschehen und Spiele wie Zelda, Terranigma, Chrono Trigger und andere, wurden regelrecht gesuchtet. Eine zeitlang wurde fast nichts mehr anderes gezockt, wie Rollenspiele und Action Adventures.
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Ich hab auf diese Nintendospiele immer herabgesehen (so bin ich halt). 8)
Als die "Babies" 1990 im HERTIE beim Zeldaspielen in die Hose gekackt haben (war so!), hatte ich schon ein PHANTASY STAR hinter mir, das SO VIEL MEHR bot. Das Spiel ist ja zeitgleich mit FF1 erschienen und auch das war schon ein DRAMATISCHER Unterschied an Content, Qualität und Quantität zugunsten des Sega RPGs. Aber der Mainstream kannte halt das NES, so wie der Mainstream halt Urlaub auf Malle macht, und ich fahr halt nach Riga oder nach Örnsköldsvik bzw. Arvidsjaur. 8)
Und in D spielten sie eben ZELDA, wo ich bei meinen (wenn schon) Kaufhaussessions viel eher einen Blick auf ZELDAII warf. Im Nachhinein wird das erste ZELDA heute wohl "runder" gesehen und als Klassiker betrachtet (vermutlich auch berechtigt), mir gefiel ZELDAII damals aber besser, weil es technisch doch etwas mehr bot als der noch sehr spartanische Vorgänger.
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Ich finde, generell wirkte das Sega-Zeug damals einfach wesentlich moderner, als das Zeug von Nintendo. Wenn ich mir die grafischen Möglichkeiten eines Master Systems anschaue und dann mit dem NES vergleiche, dann ist das schon ein enormer Unterschied. Ich schaue mir zum Beispiel auch das erste Sonic darauf an. Das sah so derart gut aus. So etwas bekam man auf dem NES eigentlich nicht zu sehen in der Grafikpracht.
Zu Zelda sage ich mal so. Mir hat der erste Teil durchaus auch gefallen, aber den zweiten Teil fand ich schon sehr interessant gemacht. Hier hatte ich auch so richtig das Gefühl, ich wäre in einer Fantasy-Welt, wie in einer Art Fantasy-Film. Und dann kam irgendwann ja Zelda III, das ich, genau wie andere Spiele, die so aussahen, bis einschließlich 1996 noch verschmähte. Das Einzige Spiel, das ich davor wirklich gezockt hatte, war Soleil auf dem Mega Drive, welches ich übrigens bis heute für das deutlich bessere Zelda zu der Zeit gesehen habe. Ich hatte das damals aus der Videothek 1994 ausgeliehen und war fasziniert davon. Dennoch fand ich bis 1996 die ganzen Zelda-artigen Spiele auf Nintendo furchtbar. Dann kam wie schon beschrieben auf einmal der Wandel. Aber meine Meinung besteht bis heute. Soleil war für mich immer das bessere Zelda.
Anders als bei Dir, mein lieber docower, durfte ich auch unter der Woche zocken, aber da war halt aufgrund von Schule meistens halt doch nicht so viel möglich. Dennoch haben dadurch die Schulnoten gelitten, weil ich damals nichts mehr anderes im Kopf hatte, außer Zocken. Es gab damals nichts, das wichtiger war. Deshalb hatte ich auch recht spät mit den Mädels angefangen. Und am Wochenende wurde natürlich gezockt bis zum Ultimo. Und ja, ich habe Videospiele damals ebenfalls noch ganz anders aufgenommen als heute. Und weil Du gerade solche Falschmeldungen genannt hast. Das war damals bei Mortal Komabt I und II ganz extrem. Was da alles an Unsinn erzählt wurde, was man alles für Geheimkämpfer bekommen und daß man die Endgegner ebenfalls irgendwie nutzen kann. Das hatte fast schon was Mystisches damals. Wir waren halt Freaks.
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und ich weiß nicht wie es euch ging, aber bei uns wurden in der Schule auch viele Hoaxes verbreitet ^^
Alter, über die Theorien wie man bei Maniac Mansion an das Benzin für die Kettensäge kommt, hätte man ein Buch schreiben können.
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So ähnlich war es ja bei den 16-Bit-Geräte auch. Das Mega Drive kam in Japan im Oktober 1988 (Bei uns im November 1990.) heraus, während das SNES erst im November 1990 (Bei uns erst im Mitte 1992.) herauskam. Klar war da natürlich mehr Zeit, mehr Farben oder bessere Grafik zu zaubern, was man ja auch regelmäßig gesehen hat. Nur fand ich halt den Unterschied zwischen SNES und MD nie wirklich so enorm wie beim NES und MS.
Zumindest kann man aber sagen, daß einige spätere NES-Spiele schon nicht schlecht aussahen. Ein Super Mario Bros 3 sah damals schon wirklich gut aus. Konnte zwar natürlich nicht mit einem Sonic vom SM mithalten, sah aber dennoch klasse aus. Ich halte es einfach so und mag sowohl Sega als auch Nintendo. Keins von denen wollte ich missen. Nur ist die Liebe zum SNES und seinen Spielen halt im Nachhinein doch noch einmal etwas größer als zum Mega Drive. Spiele wie Mega Man X, Donkey Kong Country, Super Mario World, Zelda III, Secret of Mana, Super Metroid, Castlevania IV und so viele andere, sind halt schon enorme Granaten gewesen, die ihres Gleichen gesucht haben.
Das war halt damals das, was seit damals die Playstation ist, nur mit dem Unterschied, daß letzteres seit der Existenz bis heute praktisch die Nummer 1 ist, was Nintendo nicht mehr erreicht. Die Welten, die man auf Playstation zu sehen bekommt, sind halt unglaublich fantastisch. Und das war früher beim SNES nicht anders.
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Ich müsste lügen wenn ich noch wüsste wann genau ich den ersten Kontakt mit Videospielen hatte aber es war mMn ein Game & Watch Spiel. Ich habe mal die Archive durchstöbert und ja es müsste Parachute aus dem Jahre 1981 gewesen sein. Das war halt so ne 5 Minuten Beschäftigung zwischendurch. Mein Bruder behauptet dass wir eine Pong Konsole hatten aber daran kann ich mich nicht erinnern. Ich habe mich zu der Zeit noch ausgiebig mit Star Wars Spielzeug beschäftigt und war noch nicht so Telespielaffin, ein paar Kumpels hatten ein Colecovision und einen Rechner oder sowas auf dem irgendein piepsendes Shmup lief.
Weihnachten 1984 gab es dann den C116 für mich da begann ich dann zum ersten mal mich richtig für Spiele zu interessieren. Bin damals zum Quelle Laden nach FFM gefahren und habe mir die Kassetten angeschaut Squirm und rockman fande ich am besten. Kurz darauf bekamen wir noch nen C16 (warum eigentlich) aber die Spiele blieben ja die gleichen. Von der Videospielkrise bekam ich nicht viel mit. Ein guter Kumpel hatte nen Atari 2600 mit E.T. damals und ich wollte auch einen haben also bekam ich zu meinem 10. ein Atari 2600 Jr. mit “The Imperium strikes Back” Ich liebte das Teil und hatte über 40 Module (Wo sind die eigentlich hin?)” aber da gab es was was ich noch viel mehr wollte. Im örtlichen Supermarkt gab es einen Arcade Automat mit Galaga da blieb ich immer während meine Mutter den Wocheneinkauf tätigte.
Mittlerweile hatte sich bei 4 meiner Kumpels der C64 schon breit gemacht und das muntere Diskettentauschen ging schon los. Als ich zum ersten mal Commando sah und hörte war ich komplett von den Socken. Dieser Sound! Bis dahin konnten Spiele nur piepsen aber jetzt war alles anders. Auch grafisch waren Spiele wie Defender of the Crown schön anzuschauen. Ich nervte meine Eltern so lange bis ich 1988 einen C64-2 bekam. Wilde Zeit ich hortete in kürzester Zeit eine riesen Sammlung zusammen. Ich begann mich auch gleichzeitig über Printmedien auseinanderzusetzen und las munter Berichte im 64er Magazin, der ASM und der PowerPlay. Dort fieberte ich dem Release von Katakis, Spherical, Turrican 1 und Turrican 2 entgegen die ich mir sofort per Telefonbestellung bei Joysoft bestellen musste. Über die Magazine bekam ich natürlich auch viel über Konsolen, und Amiga/ Atari ST mit. Das sah zwar echt geil aus, aber ich diese Anarchie auf dem C64 war einfach fantastisch. Jemand brachte 3 Disketten mit und du hattest keine Ahnung was drauf war.
Das zog sich dann bis Anfang der 90er . 92 glaube ich. Ist dann halt Elektro passiert und ich verbrachte die Abende im Frankfurter Omen und der Music Hall. Videospiele waren erstmal pausiert außer ein paar Runden Super Mario Land und Tetris am Gameboy. Ich lernte aber eine Freundin kennen mit der ich in den Clubs und privat abhing, die hatte einen Amiga und ein Mega Drive da spielten wir oft Xenon 2 Megablast, Turrican und Wonderboy. Über sie lernte ich dann auch nen Kumpel kennen, der mir ein SNES und den PC zeigte. Ich spielte Secret of Mana im Coop und fands geil aber selbst wollte ich erstmal SNES. Den PC musst ich mir für die Schule zulegen und man gab es da gutes Material für, Day of the Tentacle, Syndicate, Lands of Lore, X-Wing, Doom wow. Mein 386 konnte halt nicht so viel aber es reichte für die meisten Spiele. Ich hatte auch kurzfristig ein 3DO geliehen was ich ziemlich cool fand.
So und richtig geknallt hat es dann 1995 als ich zum ersten Mal in der Videothek einen Playstationaufsteller mit Wipeout entdeckte. Ich damals noch voll im Elektrofieber war wie damals beim C64 hin und weg vom Sound. Aber auch die Geschwindigkeit und Grafik waren super. Kurz darauf zur Metro gefahren und ne Playse gekauft. Der Rest ist Geschichte ich begann mit Videospiel Sammeln und bin jetzt bei rund 70 Konsolen und ganz genau 1.000 Retail spielen.
Vieles was ich damals verpasst habe z.B. SNES Ära habe ich dann im Nachgang nachgeholt aber ein Super Mario World oder Zelda Occarina of Time habe ich nie ernsthaft gespielt. Sega ging bei mir erst ab dem Dreamcast los ich habe dann auch mal etwas zurückgeschaut auf das Mega Drive war auf jeden Fall eine coole Konsole . Aber ich sehe das so wie bei Pommes . Die einen mögen sie nur mit Ketchup die anderen nur Mayo und ein paar andere Rot/Weiß. Beide Systeme haben großartige Beiträge für die Videospielgeschichte geleistet. Aber auf ewig im Herzen ist bei mir der C64. So viel Spreu aber auch so viel Weizen wie anfangs das Internet ständig entdeckte man neues bevor alles zu kontrolliertem Einheitsbrei wurde.
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Das NES war eine absolute Gerümpelhardware, aber im Gegensatz zum Amiga konnte man 60 Hz Spiele machen, was die ganze Spielbarkeit konsequent besser machte. Im Grunde war der Amiga halt auch nicht für Spiele gemacht, sondern eher für den damaligen Highend-Grafikkram. Das konnte man mit immensen Farben und einigen Dingen des leistungsfähigen Grafikchips kompensieren, aber z.B. Parallax Scrolling wie beim Mega Drive erfordete IMMER Zusatzaufwand, man sieht, wie sich ein Meisterwerk TURRICAN 2 damit in den Raumschifflevels quält, während jedes grottige MD Frühwerk von 1989 butterweich in zwei Ebenen scrollt.
Mir fiel die totale Überbewertung der Nintendo-Hardware immer auf.
Das SG1000 würde ich grob auf Coleco Niveau sehen wollen, 16 Farben und Z80 Prozessor, aber ich denke, Coleco hatte auch kein Hardwarescrolling, wenn man die Spiele betrachtet, bei SG1000 weiss ich net. Gekrankt hat das alles damals vor allem an viel zu wenig Speicher in den Modulen. Auch die ersten Sega Master System Spiele von 1985 und 1986 sind wohl vor allem wegen des wenigen Speichers recht karg.
Master System hatte Hardware-(aber nicht Parallax)Scrolling, allerdings war die Spriteflackerei ein ewiges Problem, was der Hauptgrund ist, dass es doch immer irgendwie 8-bittig wirkt. Siehst auch bei JEDEM Bossfight, dass das MS den Background ausblendet, weil zu viel/große Sprites Stress machen. Der FM Soundchip war im Westen VÖLLIG unbekannt, es gab damals keine Informationsquellen wie Wikipedia. Das erste Mal überhaupt hab ich, eh völliger Sega-Freak, erst im Frühjahr 1990 in einer Power Play gelesen, dass es in Japan den besseren MS Sound gibt.
NES hatte bei schon katastrophal mieser Hardware einige Spiele mit Zusatzchips, meines Wissens sogar in SMB3, definitiv in BUCKY O HARE. Aber hardwaremässig würde ich das Ding irgendwo im untersten Milieu einordnen.
Ich weiss nicht, wie Nintendo das schafft, aber es wird bei denen immer noch mal ein Stück schlechtere Hardware genommen, als am Markt verfügbar. Also nehmen wir an, es gibt irgendeinen "Gerümpel-Celeron-Clone" von "VIA", der 2019 am untersten Leistungs-Ende der verkauften Prozessoren stand: Nintendo baut den 2021 ABGESPECKT (nochmal reduzierter Cache oder so) in eine "neue" Konsole. Ich frag mich deshalb, wie sie das machen, weil die billigste Technik irgendwann auch wieder teurer wird. Also z.B. 1 MB DDR2-RAM wird wahrscheinlich schwieriger zu beschaffen sein, wie 8GB DDR6-RAM, obwohl es grottiger ist. 8)
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Meim Master System fällt mir immer wieder gleich Wonderboy ein.
Was für ein genialer Port der Automatenversion :)
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Geiler Beitrag, Link :-X !
Vor allen Dingen die Passagen mit „Joysoft“, „Omen“ und „Music Hall“ !
Ich denke, wir beide MÜSSEN uns damals über den Weg gelaufen sein. Im Omen und der Hall waren wir soooo oft.
Und - ich latsche noch jeden Tach 2x die Voltastraße lang ... *Sehnsucht*. (Momentan natürlich nicht @ Homeoffice)
* https://www.mixcloud.com/bernhardkunz94/nightclubbing-home/?fbclid=IwAR3ih6SsCMDVZpWSg_RzhXohCD-b1xNAPeYamKEmNQuKK-u1AWJdFnS4HLY *
--- (Sorry für Offtopic) ---
Zu ZELDA III und Ocarina of Time : interessant, WIE phantastisch diese beiden Spiele auch heute noch sind.
Habe beide vor noch gar nicht soo langer Zeit zum ersten Mal überhaupt gezockt. Und ... war hin und weg.
Also - öhm - ich mein, da gibts ja nu gar nix dran zu rütteln: OCARINA OF TIME ist für immer und ewig auf dem Siegertreppchen platziert!
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War heute beim 3D Schwarzlicht Minigolfen in FFM. gewesen und in der Bergerstrasse an besagter Videothek wo ich zum ersten Mal die Playstation mit Wipeout entdeckte und zum Konsolero wurde.
Jetzt ist da nur noch das leere Gebäude ohne was drin. :'(
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Unsere Streaming Kinder würden uns auslachen, wenn wir Ihnen eine Viedeothek erklären würden.
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Unsere Streaming Kinder würden uns auslachen, wenn wir Ihnen eine Viedeothek erklären würden.
Also mir tut die heutige Jugend eher leid.
Die vielen tollen Erfahrungen und Neuerungen die wir schrittweise miterleben durften.
TV Programm bestand aus einem Sender, der nicht mal ständig Programm sendete (Testbild Baby!).
Von Kinderprogramm ganz zu schweigen!
Walkman.... ey Musik hören überall mit coolen Kopfhörern!
Telespiele beginnend mit einem Punkt und zwei Balken.
TV Sendungen aufzeichnen und ansehen wann immer man wollte!
Mit Kumpels am Wochenende in die Videothek und den neuesten Scheiss ausleihen und ansehen.
Usw...... usw..... ;)
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Wenn ich an Videotheken denke habe ich auch so ein Wehmutsgefühl. Bei uns gibt es nur noch eine Videothek. Das ist so eine kleine Eckvideothek, die sich auf Arthouse-Filme und asiatisches Kino spezialisiert haben. Keine Ahnung, ob wie lange die sich noch halten können oder wie sie sich überhaupt noch halten. Denn asiatisches Kino gibt es auch mittlerweile sehr viel bei Netflix und co.. Videotheken hatten wir hier einige. Von Videotheken die mir noch bekannt sind, hatten wir über 12 Stück.
So gegen 1993 herum fing es dann an mit den ersten Jugendvideotheken mit separatem 18-Bereich. Das war auch so die Zeit, als Videotheken anfingen, Videospiele und Konsolen zu führen. Was habe ich da immer viel Filme und Spiele ausgeliehen. Gerade zur Mega Drive und SNES-Zeit habe ich extrem viel ausgeliehen. Mit Kumpels dorthin fahren, schmökern, fachsimpeln, irgndwelche Bekannte dort treffen und über Gott und die Welt sprechen. Was für eine geile Zeit. Nicht nur das .Man ging ja auch mit den Eltern immer wieder hin. Das war immer auch so ein kleiner Familienausflug. Wirklich sehr schade, daß das alles vorbei ist.
Mein Sohn fragte vor kurzem meine Frau, als er in einem Film sah, daß ein Videokassette in ein Videogerät reingesteckt wurde, was das ist. Meine Frau erklärte es ihm. Glücklicherweise bin ich sogar noch in der Lage, ihm ein echtes Videogerät samt Videokassette zu zeigen. Mein Gerät ist noch verpackt auf dem Speichre. Glücklicherweise habe ich auch nach wie vor meine alte Stereoanlage mit Schallplattenspieler, Kassettendeck, und CD-Player. Ja und dann gab es ja auch noch den Walkman. Geniale Erfindung damals. Bewußt Musik hören. Nicht einfach nur MP3-Scheiß oder Streaming.
Wir hatten damals sämtliche Entwicklungen mitgemacht. Von primitiv wirkenden Videospielen wie Atari VCS 2600, über Videogeräte, der Beginn der Computer-Ära mit C64 und co., Kinofilme wo noch alles echt war und nicht nur aus dem Computer. Nix Amazon, nix Ebay, man bewegte noch seinen faulen Hintern und ging in den Laden seines Vertrauens. Leider gibt es aber heute praktisch kaum noch Warenhäuser. Selbst sowas wie Karstadt, Kaufhof, hat keine Videospiele, CDs, Computer oder Fernseher mehr.
Ja, mir tun die heutigen Kinder und Jugendlichen auch leid. Diese genialen Erfahrungen wie wir sie gemacht haben, hören die nur noch aus Erzählungen und können sich das nicht einmal mehr richtig vorstellen. Aber zumindest kennt mein Sohn noch Sachen wie SNES, MD, CDs...Und er liebt es...
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@ docower
Naja, so ganz kann man das nicht sagen was den Walkman angeht. Du und ich sind ja praktisch fast gleich alt. Ich bin Jahrgang 80. So um 1986/87 war für ein Kind oder einen Jugendlichen ein Walkman nicht selbstverständlich. Ein echter Sony-Walkman kostete schon ordentlich Geld. Klar, so ein Billigteil bekam man schon relativ erschwinglich. Ich weiß nicht mehr wann, aber ich meine so um 1987/88 herum, bekam ich zum Geburtstag von meinem einen Onkel so ein Billigteil mit eingebautem Radio. Aber das war kein Vergleich zu einem echten Sony Walkman.
Auch das mit den Videotheken ab 18 stimmt nicht ganz. Kinder konnten bis um 1985 noch mit in eine Videothek. Dann auf einmal nicht mehr. Ich habe noch gut in Erinnerung, daß ich damals zu dem Zeitpunkt noch regelmäßig mit meinen Eltern in der Videothek in der Oststadt war. Dann war es auf einmal verboten. Nicht einmal mehr vorne im Kinderfilmbereich durfte man mit. Kinder mußten draußen warten. Erst so 1993 fing es an mit Jugendvideotheken. Ich fand unseren Jugendschutz in Deutschland immer völlig überzogen. Ebenso mit Arcade-Videospielhallen. In Italien oder USA als Beispiel war das für Kinder immer normal, bei uns in Deutschland absolut verpönt und strikt ab 18 in irgendwelchen Spielhöllen.
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Bei uns hatte die Videothek meist 2 "Eingänge" oder nen separaten FSK 18 Bereich. Aber rein durfte man schon recht jung. Und hier im 3.000 Seelendorf hatten wir sogar mal eine kleine Familienvideothek.
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Videothek war bei mir in der Hauptschulzeit total angesagt.
Wir haben da eigentlich so ziemlich alles ausgeliehen was in den Regalen stand.
Pornoecke war natürlich nicht möglich aber sonst hatten wir da keine Probleme :D
Die Anfänge des Videorekorders waren schon eine coole Zeit.
Vorher hab ich mir schon oft Serien wie Knight Rider auf Kassette aufgenommen um sie dann bei der Autofahrt in den Urlaub über den Walkman anzuhören. Gibt da Folgen die kann ich heute noch großteils Wort für Wort mitsprechen.
Aber als ich dann meinen ersten eigenen Videorekorder bekam und dann das erste mal am Wochenende in der Videothek stand um mir "meine" Filme auszuleihen. Ey auf dem Nachhauseweg war ich gefühlt der König der Welt. :-X
Hab mir dann über die Jahre eine sehr umfangreiche Videosammlung zurechtgebastelt.
War im ORF ja auch sehr cool weil es da nie Werbung zwischen den Filmen gab.
Irgendwann kam dann aber die DVD und dann wanderten die VHS in den Müll weil die Bildqualität nicht mehr so toll anzusehen war.
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Wir hatten bei uns in der Stadt unter anderem die Videothekenkette "Deutscher Videoring", die sich später in Medien House und nochmals später in World of Video umbenannt hatte. Davon hatten wir zum Schluß vier Filialen. So um 2016/17 herum hatte die letzte Filiale dicht gemacht. Bei denen war ich seit 1993 Mitglied. Das letzte Mal als ich was ausgeliehen hatte, war 2008.
In der Realschulzeit hatte ich eigentlich auch alles ausgeliehen, was ich in den Regalen interessant fand. Vor allem Action, Science Fiction, Horror und Komödien. Ich bin da oft auch mit meiner Mutter rein, die mir aus der 18er-Abteilung zahlreiche Horrorfilme wie Nightmare on Elmstreet, Tanz der Teufel, Freitag der 13., oder auch diverse harte Actionfilme besorgte. Dementsprechend war ich damals auch der King bei meinen Kameraden, weil ich halt Filme zuhause hatte, an die keiner rankam von denen.
Ich weiß noch, wie mein Vater damals 1984 mit einem Telefunken-Videogerät nach hause kam. Das Teil kostete damals unglaubliche 1600DM und war sogar ein Stereogerät, was selbst bis in die späten 1990er nicht selbstverständlich war. Und dann aus der Videothek "Krieg der Sterne". Das war der Beginn meiner Leidenschaft für Filme und vor allem für die Saga. Was hatten wir früher auch Filme aus dem Fernsehen aufgenommen. Damals hatte das ZDF noch viele amerikanische und japanische Filme/Serien gebracht. Die hatten damals Geschäfte mit dem Medienmogul Leo Kirch gemacht und sind dadurch an viel Amizeug gekommen. Als dieser Kontakt wegbrach, ging es ja los, daß das Fernsehen öde wurde. Dementsprechend war das Kabelfernsehen natürlich Anfang 1990 der Wahnsinn.
Auf jeden Fall hatte ich eine sehr umfangreiche VHS-Sammlung. Teilweise gekauft, auch aus Videotheken, teilweise aus dem Fernsehen aufgenommen. Aber die Bildqualität wurde halt leider nicht besser. Irgendwann sind die Filme dann auf dem Müll gelandet, weil man sie nicht mehr anschauen konnte. Aber ist egal, ich habe 98 Prozent meiner Filme heute auf DVD und BD wieder. Dennoch war es eine absolut geniale Zeit mit den Videogeräten und den Videotheken. Sehr schade irgendwie, daß vor allem die Zeit der Videotheken endete.